Archiv für den Monat Januar 2014

31.01.2014 – Grün, grüner, unsere Haustür …

Frage: Wie lautet der Superlativ von „grün“?
Antwort: Unsere Haustür!
Seht selber …

ohne Tür
ohne Tür
YEAH – mit Tür

 

Tja, nun erstmal so ...
Tja, nun erstmal so …

27.01.2014 – Von oben nach unten …

Unsere Trockenbauer haben sich heute vom Obergeschoss ins Erdgeschoss vorgespachtelt. Es geht also vorwärts 🙂 Ansonsten erreichte uns heute die Nachricht, dass wohl am Donnerstag unsere Haustür eingebaut wird. Ach ja .. außerdem gabs einen wirklich netten Anruf von der Gemeinde, wo man mir mitteilte, dass wir definitiv die Hausnummer 6a erhalten – sehr hilfreich für die ganzen Versorgungsanträge, die wir allerdings schon unter Nennung genau dieser Hausnummer gestellt hatten. Bei der Gelegenheit erkundigte ich mich dann gleich auch noch nach dem Wasserhärtegrad. Er liegt mit 20 °dH  im Härtebereich 3  – die Skala geht von 1 bis 3, wobei Stufe 3 bei einer Wasserhärte von über 14 °dH (Grad deutscher Härte) beginnt. Demnach ist unser künftiges Wasser also definitiv „hart“. Die Frage Entkalkungsanlage ja/nein konnte ich mir somit also auch direkt mit einem eindeutigen JA beantworten. Aber dazu demnächst mehr …

25.01.2014 – „Na Kleine, wie heißt Du?“ …

… BÄÄÄRBEL .. oder in unserem Fall: berbel. Und berbel ist nicht wie im Wernerfilm ein kleines Bärenmädchen, sondern eine Dunstabzugshaube. Will sagen,  der Hersteller heisst berbel (www.berbel.de).
Nachdem meine Kollegin Claudia mir schon mehrfach von ihrer neuen „berbel“ vorgeschwärmt hat und wir uns – wegen der Positionierung der Deckenstrahler im Küchenbereich – mal so langsam Gedanken über unsere Dunstbzugshaube machen müssen, haben wir uns nun mal näher mit diesem Thema befasst.
Unser Herd wird künftig in einer Kochinsel mitten im Raum sein. Grund genug, zu schauen, welchen „Trümmer“ von Dunstabzugshaube wir darüber hängen möchten. Und da gibt es echt riesige Trümmer. Auf eine Abzugshaube verzichten möchten wir nicht, da unser Haus wenig Türen und geschlossene Räume hat. Trotzdem möchten wir nicht, dass man gleich von einer riesigen Dunstabzugshaube quasi erschlagen wird, wenn man die Wohnküche betritt. Außerdem sollte es eine Umlufthaube sein, da Abluft wegen des Lochs in der Außenwand schwierig wäre.
Wirklich cool fanden wir schon die Abzugshaube „Cube“ von Novy (http://www.novy-dunsthauben.de/produkte/detail/cube-inselhaube-71209h), die aufgrund der filigranen Befestigung mit Drahtseilen sehr schwebend daher kommt. Noch cooler finden wir allerdings die Serie „Skyline“ von berbel, da dieses Modell sich auch noch hoch und runter fahren lässt. Kocht man nicht, klebt „berbel“ unter der Decke, wo sie zu Beleuchtungszwecken genutzt werden kann. Und alle berbel-Hauben arbeiten mit einer speziellen Technik, bei der das aufgesogene Fett gesondert aufgefangen wird und sehr leicht zu entfernen ist.
Es gibt Skyline standardmäßig in schwarz und weiß. Auf Wunsch (natürlich gegen Aufpreis) auch in allen RAL-Farben. Haaaa … RAL .. da war doch was. Ihr erinnert Euch?? RAL 6018 – die Farbe unserer Haustür. Vielleicht ja auch ein grüner Farbtupfer in der ansonsten weißen Küche? Ansonsten kann der geneigte Kunde wählen zwischen ganz eckig, gerundete Ecken oder einer runden Skyline. Mal schauen … was uns derzeit noch etwas abschreckt, ist der doch nicht gerade geringe Preis des berbel-Modells. Sollte jemand Erfahrungen mit berbel-Abzugshauben haben: nur her damit.

© berbel Ablufttechnik GmbH
© berbel Ablufttechnik GmbH
© berbel Ablufttechnik GmbH
© berbel Ablufttechnik GmbH

Und hier noch ein kleines Schmankerl, weils so schön zum Thema „berbel“ passt:

24.01.2014 – Tag der offenen Tür?

Irgendwie ist es ja ein schönes Gefühl, wenn man gefragt wird, ob das gerade im Bau befindliche eigene Haus nach Fertigstellung von aussen für Marketingzwecke fotografiert werden darf. Kein Problem, tut ja nicht weh.
Über die Frage unseres Bauunternehmens, ob wir uns denn auch einen Tag für eine Hausbesichtigung vorstellen könnten, brüten wir derzeit noch. Einerseits haben wir selber in der frühen Phase unserer Bauplanung viele Musterhäuser besucht und auch einige Hausbesichtigungstermine wahrgenommen. Dies hat uns sehr geholfen, denn wir wussten als Fazit, was wir wollten und was nicht. Und es ist ja auch toll, das eigene Haus zu präsentieren. Andererseits sind wird uns noch nicht sicher, wie es uns damit gehen würde, wenn fremde Menschen durch unser Haus laufen, alles angucken und anfassen (und womöglich auch noch was blöd finden 🙂 …) Die Bereiche, wo wir möchten, dass da niemand durchlatscht, können auch abgesperrt werden. Und natürlich wird alles entsprechend geschützt, z.B. die Holztreppe. Wir werden einfach noch mal ein paar Nächte darüber schlafen …

Ansonsten: Die Elektrorohinstallation wird übrigens am kommenden Dienstag mit kleineren Restarbeiten komplett abgeschlossen. Die Sanitär- und Heizungsrohinstallation ist fertig. Fast alle Flächen sind mit Rigips versehen. Es wird weiterhin tatkräftig gespachtelt. Also alles in allem: Wir haben schon ein echtes Raumgefühl. und das ist suuuuuuuper! In diesem Sinne: Allen ein schönes Wochenende!

PS: Das Wetter scheint Außenputztechnisch gegen uns zu sein. Die für heute angesetzte Restarmierung wurde leider abgebrochen, weil es zu kalt war. Ich fürchte, dass es somit auch kommende Woche nichts wird mit den weiteren Fassadenarbeiten. Blöder Winter, hätte er nicht noch eine Woche warten können? Ich meine, er hat sich ja nun echt ohnehin viel Zeit gelassen, da wärs doch auf die eine Woche auch nicht mehr angekommen.

23.01.2014 – Unsere Freunde Ali und Bert …

Tataaaa … heute wurde die Nische für unseren Einbauspiegelschrank fertiggestellt. Inklusive der elektischen Zuleitungen oben (für Licht und Steckdosen) und unten (für Steckdosen im Waschtischmöbel). Und damit wurden auch die Rohinstallationen Elektro, Wasser, Abwasser und Lüftung abgeschlossen – zumindest wurde mir heute morgen verkündet, dass dies heute passieren werde. Wegen der Elektroinstallation waren wir quasi „genötigt“, uns ganz schnell konkrete Gedanken zu unserem Waschtischmöbel zu machen. In einem Anfall kreativer Umnachtung habe ich mal einen ersten Entwurf erstellt, der uns (Achtung: Eigenlob) schon ganz gut gefällt …

die Nische für unseren Einbauspiegelschrank
die Nische für unseren Einbauspiegelschrank
und so oder so ähnlich könnte es mal aussehen

22.01.2014 – Punkt, Punkt, Komma, Strich …

… fertig ist die gespachtelte Wand. Reimt sich nun nicht wirklich, sieht dafür aber umso lustiger aus. Unsere Trockenbauer geben echt alles (alle anderen übrigens auch) und haben heute im Obergeschoss begonnen, die ersten Wände zu verspachteln. YES! Außerdem wurde heute – ich glaube final – am Dach der Garage gearbeitet. Ist leider im Dunkeln schwer bis gar nicht zu erkennen …

21.01.2014 – kantige Impressionen

Fazit des Tages: WC-Räumlichkeiten fertig inkl. Abmauerung, weitere Decken fertig, Eckenschutzschienen teilweise eingebaut, Position der Deckendusche festgelegt und und und, seht selber:

Küchendecke mit Verstärkung für die Dunstabzugshause
Küchendecke mit Verstärkung für die Dunstabzugshaube
die Einlaufschiene für eine der Schiebetüren
das wird mal die Deckendusche
das wird mal die Deckendusche
unser Brüstungsgeländer

20.01.2014 – Wunder gibt es immer wieder!

Dieses Wunder hat allerdings nur mittelbar mit unserem Hausbau zu tun: Ende Oktober – an einem der Tage, an dem der Bagger noch unser Grundstück abräumte (also gefühlt vor Ewigkeiten) waren wir zunächst morgens auf dem Grundstück und hatten anschließend einen Termin mit unserer Baufirma. Neben den vielen Unterlagen in Papierform – verpackt in einem Ordner – nahmen wir auch das iPad mit – ist ja so schön praktisch gerade auf der Baustelle. Also, wir dachten, wir nehmen das iPad mit. Bis zum Auto in unserer Garage hat das iPad es auch geschafft. Dann wurde es aufs Autodach gelegt und .. welch Wunder .. an der Baustelle angekommen war es nicht mehr da. (Merke: Lege alles immer sofort INS Auto) Wie lange das iPad die ca. 10 km auf dem Autodach gelegen hat – wir wissen es nicht. Fakt war, es war weg und auch beharrliches Abfahren der Strecke und Nachfragen bei schlappen 3 Fundbüros brachte es nicht wieder ans Tageslicht. Sinnigerweise funktionierte auch die „Ortungs- und Auffindfunktion“ nicht, da die Mobilkarte nicht aktiviert war. Wir hatten das iPad also quasi schon abgeschrieben. Bis .. ja bis wir letztes Wochenende einen Anruf erhielten. Da hatte doch tatsächlich jemand das iPad – UNSER iPad – gefunden. 30 km entfernt auf einem Spielplatz. UNGLAUBLICH! Das Beste ist, es funktioniert noch einwandfrei und hat tatsächlich nur leichte Kratzer abbekommen. Auf diesem Wege nochmals ganz lieben Dank an die Finder – wir haben uns echt sehr gefreut.

Auf unserer Baustelle werden derzeit auch jeden Tag Wunder vollbracht. Also wir wundern uns, wie schnell alles geht. Nach nur einem Tag haben wir in einigen Räumen schon fertige Decken – Rigips lässt grüssen. Im Obergeschoss müssen dafür noch zusätzliche Lattungen angebracht werden, damit es anschließend genügend Platz für die Einbaustrahler gibt. Die Decke im Bereich der späteren Lampe über dem Esstisch wurde verstärkt. Im Erdgeschoss wurde die Dämmung in der Zwischendecke verbaut und fast überall eine Folie darunter gezogen. In dem Sichtfenster zum Treppenhaus haben wir seit heute eine Scheibe. Das Dach unserer Garage ist nun komplett gedämmt und dicht. Bis auf Kleinigkeiten ist die Elektrorohinstallation fertig. Die Sanitärrohinstallation ist auf dem besten Wege dahin …

zusätzliche Lattung im OG mit Deckenverstärkung für eine spätere Lampe
und so sieht die Decke nun aus

 

kaum zu erkennen, aber die Scheibe im Sichtfenster zum Treppenhaus ist drin
kaum zu erkennen, aber die Scheibe im Sichtfenster zum Treppenhaus ist drin

 

die Decke in unserer Küche
die Decke in unserer Küche
das Garagendach – fast fertig

19.01.2014 – Please Mister Postman, look and see …

… if there’s a letter, a letter for me … träller … wenn man während der Bauphase zuviel Zeit hat und am Samstagvormittag ganz belanglos durch den Baumarkt schlendert, fallen einem plötzlich ganz viele Dinge auf, die irgendwann auch für das eigene Haus benötigt werden. Zum Beispiel ein Briefkasten. Auch im Zeitalter von E-Mail und Online-Zeitung erhält man ja immer noch richtige Post und auch richtige Zeitungen. Daher hätten wir gerne einen Briefkasten, der ein integriertes Fach für Zeitungen hat. Die Modelle im Baumarkt sagten uns nur bedingt zu. Bei unseren weitergehenden Recherchen stiessen wir auf den „Letterman XXL 2“, der uns sofort gefiel. DIe Letterman-Briefkästen gibt es in verschiedenen Ausführungen und – und das ist das allerbeste – auch in unterschiedlichen Farben. Ratet mal, welche Farbe mit dabei ist … RICHTIIIIIG: Grün.
Wir als mitlerweile ausgewiesene Grün-Spezialisten wissen ja nur zu gut, dass grün längst nicht grün ist. Deshalb fragen wir nun einfach mal nach, um welchen Grünton es sich bei dem Briefkasten handelt. Und selbst wenn der Briefkasten farblich zu unserer Haustür passen sollte, ist dann immer noch die Frage, ob wir uns nicht doch lieber für die Variante in Edelstahl oder schwarz entscheiden. Was meint Ihr? Den Letterman haben wir übrigens hier gefunden: https://www.radius-design.com/aussen/briefkasten/wandbriefkasten/
 

© Radius Einrichtungsbedarf GmbH
© Radius Einrichtungsbedarf GmbH

 

© Radius Einrichtungsbedarf GmbH
© Radius Einrichtungsbedarf GmbH
© Radius Einrichtungsbedarf GmbH
© Radius Einrichtungsbedarf GmbH
© Radius Einrichtungsbedarf GmbH
© Radius Einrichtungsbedarf GmbH

18.01.2014 – Kleider machen Leute …

… und Wände. Heute hatten wir einen Termin mit einem Maler um das Thema Innenwandgestaltung zu besprechen. Er war vor einigen Tagen schon auf unserer Baustelle, um sich einen Eindruck von unserem Haus zu verschaffen. Uns war sehr schnell klar, was es werden soll. Überwiegend weiße Wände und bitte keine Rauhfaser oder ähnlich strukturierte Tapeten. Vermutlich geht es in Richtung eines ganz schlichten Glasfasertapete, die anschließend Weiß gestrichen wird und optisch einem feinen Feinputz nahekommt. Die Herausforderung besteht dabei nicht im Tapezieren oder Streichen, sondern in den Vorarbeiten. Die Wände müssen dafür nicht nur glatt, sondern sehr sehr glatt sein. D.h. Es muss alles gespachtelt und geschliffen werden.
Unsere Trockenbauer spachteln unsere Wände in der Qualitätsstufe Q2. Dies umfasst die Grundverspachtelung (Q1) sowie das Nachspachteln bis zum Erreichen eines stufenlosen Übergangs zur Plattenoberfläche. Wir benötigen als Untergrund dann aber Q3, will sagen: es bedarf noch einiger Mehrarbeit anschließend. Wer mehr dazu wissen möchte – hier sind die Qualitätsstufen gut erklärt: http://www.hagebau.com/media/trockenbau_fachhandel_de/links/merkblatt_nr2_verspachtelung_von_gipsplatten.pdf
Möglicherweise haben wir sogar schon die Tapete gefunden, mit der wir die vermutlich einzige nicht-weiße Wand in unserem Haus gestalten möchten, nämlich die im Schlafzimmer an der Kopfseite des Bettes. Auch hier gilt: über Geschmack lässt sich trefflich streiten, aber schaut selber. Anmerkung: die Farbe sieht in Natura anders und vor allem besser aus 🙂

17.01.2014 – Fußmatten und „Hilfe, die Wand ist viel zu kurz!“

Kennt Ihr das? Man geht durch eine Haustür und dann liegt davor und/oder drinnen so ein Lappen. Oder man hat eine Fußmatte, die sich ständig umklappt. Oder noch schlimmer – optisch gibt es da wirklich tolle Modelle – ein Kante, weil die Fußmatte sehr hochwertig auf eine Holzkonstruktion gebaut ist. Will sagen: solche Fußmatten kommen mir nicht ins Haus. Man könnte sogar sagen: Ich hasse solche Teile. Sie verschieben sich ständig und liegen garantiert dann nicht da, wo sie sein sollen. Deshalb möchte ich (mein Mann ist da etwas leidenschaftsloser) eine in den Fußboden integrierte Fußmatte an der Haustür. Unser Eingangsbereich wie auch Küche und Essbereich wird einen Sichtestrich erhalten und es ist – so sagte zumindest der Estrichleger – kein Problem, eine Fußmatte einzubauen. Dafür gibt es extra Metallrahmen, in die dann später die Fußmattenelemente eingelegt werden. Keine Kante, kein Verrutschen – grandios. Nach kurzen Recherchen wurde uns allseits die Firma emco (www.emco-bau.com) empfohlen. Bei denen spricht man übrigens auch nicht von Fußmatten, sondern von … Achtung: Eingangsmattensystemen. Und wer nun denkt, da gibt es nur eine Variante, dem sei gesagt: weit gefehlt. Es gibt zig davon. Final ausgesucht haben wir sie noch nicht. Im ersten Schritt werden wir wohl auch nur den Einbaurahmen bestellen und erst, wenn der Sichtestrich liegt und wir die exakte Farbe des Sichtestrichs vor Augen haben, das Innenleben unseres Eingangsmattensystems bestellen. So zumindest der Plan. Hier ein Beispiel:

© emco
© emco

Und dann gabs heute noch einen Schrecken auf der Baustelle. Die Wand, an die die Küchenzeile montiert werden soll, ist viel zu kurz. WAAAAS??? Der Trockenbauer wollte wissen, wo genau die Verstärkung zur späteren Anbringung der Dunstabzugshaube über der Kochinsel sein soll. Also Zollstock raus, Küchenplanung geschnappt und losgemessen. Bei der Gelegenheit kann man dann ja auch gleich mal kurz messen, wo ungefähr später welche Schränke sein werden. Und dann passierte es: Das Addieren der Schrankelemente ergab, dass sie mitten in unserer Schiebetür aufhören müssten. Denn 80 und 80 und 80 und 100 und 15 und etwas Kleinkram ergeben nunmal 363, sprich 3,63 m. Blöd, wenn die Wand nur ca. 3,20 m lang ist. Also nochmal gemessen und nochmal addiert. Zollstock kontrolliert. Nochmal gemessen, nochmal addiert. Das Ganze ca. 10 mal. Zwischendurch mit Taschenrechner addiert – man kann sich ja mal verrechnen. Es blieb dabei: die geplante Küche passt definitiv nicht. Nachdem ich kurz davor war, unseren Küchenplaner anzurufen, hab ich mir erstmal einen Kaffee geholt und zum gefühlt 1000. mal auf mein iPad gestarrt, welches mir die Planung anzeigte. Und dann und wirklich erst dann bemerkte ich, dass die vermeintlichen 80er-Schrankelemente nur 60 breit sind. Vielleicht sollte ich doch über eine Lesebrille nachdenken? Und bevor nun alle denken „Typisch Frau!“ muss ich zu meiner Entschuldigung sagen, dass durch das Vergrößern auf dem iPad die Ziffern 6 und 8 wirklich wirklich schwer auseinander zu halten waren. Ende vom Lied: 60 und 60 und 60 und 100 und 15 und der Kleinkram ergaben auch „nur“ 303, also 3,03 m. Mit anderen Worten: Alles passt ganz wunderbar – puuuuuuh!!!

16.01.2014 – Schauen wir mal in … den Garten!

Im Haus wird fleissig gewerkelt, geschraubt, gebohrt und was sonst noch immer, deswegen werfen wir mal einen Blick in den Garten. Also dahin, wo derzeit ne Menge Matsche und ein riesiger Erdhügel ist. Diesen – derzeit recht trostlosen – Ausblick möchte ich Euch ersparen. Deshalb schauen wir doch lieber darauf, wie es mal werden könnte. Unsere Gartenplanerin Sylvia Gayer (http://www.gartenplanung-gayer.de/) hat unsere Wünsche großartig umgesetzt. Der erste Entwurfe war direkt ein Volltreffer. Wir hatten nur minimale, quasi redaktionelle, Änderungswünsche. Über diesem Entwurf werden wir gedanklich noch ein bis zwei Runden drehen und auch mal in unserem zukünftigen Garten an Ort und Stelle schauen, wo dann was ist. Sobald wir das „Go“ geben, wird der Bepflanzungsplan erstellt. Also welche Pflanzen in welcher Qualität kommen wohin. Das Gute daran: die beiden Hecken stehen schon, jeweils auf den Grundstücken der Nachbarn. Der Anfang ist also gemacht – wenn auch nicht von uns.
Wir finden, es sieht super aus .. wenn man doch einfach „Schnipp“ machen könnte und es wäre schon fertig 🙂

© Gartenplanung Sylvia Gayer

15.01.2014 – Nimm Gipskarton, das hält dann schon …

Böser Spruch – ich weiß. Und ganz so isses natürlich auch nicht. Heute sind die Trockenbauer (tatsächlich zu Viert) angerückt und haben zunächst jede Menge OSB-Platten und Dämmmaterial für die noch einsetig offenen Innenwände sowie Gipskartonplatten abgeladen. Und danach gings dann auch gleich los. An verschiedenen Stellen im Haus wird gearbeitet und gewerkelt. Gern gesehen sind die großen Wandflächen – logisch, das geht fix. Zum Leidwesen Aller bestehen die Wände aber nicht nur aus großen Flächen, sondern auch mal aus kleinen Nischen oder ähnlichem. Unser Wohnzimmer sieht nach Aufbringen der Gipskartonplatten auf jeden Fall schon fast wohnlich aus – mal abgesehen von dem ganzen anderen Kram, der da so rumsteht inkl. einer Bierzeltgarnitur. Apropos: Jochen, danke fürs Ausleihen, wielange dürfen wir die „Leihmöbel“ eigentlich noch behalten?
Nebenbei gibts dann noch einge Fragen zu klären, z.B. welche Breite haben die Waschtische, die wir bemustert haben, denn nun wirklich? Und und und …

kueche-neu

14.01.2014 – Tür und Tor offen …

Ne, eben nicht mehr. Garagentür und -tor sind seit heute eingebaut und sehen echt chic aus. Also – seit heute stehen Tür und Tor nicht mehr offen bei uns. Die Funksender für das Garagentor wurden ebenfalls bereits überreicht zusammen mit einem kleinen Töpfchen Farbe, falls es in der weiteren Bauphase Macken in Tür oder Tor geben sollte. Sehr weitsichtig, aber vermutich einfach der Erfahrung geschuldet.
Was gabs sonst noch: Schritt 1 auf dem Weg zu unserem Spiegelschrank wurde gestern noch erledigt – die 2 Holzständer wurden (teilweise) entfernt. Die Putzer armieren was das Zeug hält und sind dann wohl erst in der kommenden Woche für die restlichen Arbeiten und die Grundierung wieder auf unserer Baustelle. Im Haus wurden Wasserleitungen verlegt. Die Trockenbauer schlagen doch erst morgen auf, dafür wurden sie mit 4 Personen angekündigt. Der Elektriker ist morgen auch wieder da.
Und dann gabs heute einen sehr erfreulichen Überraschungsbesuch auf der Baustelle: Ein Mitarbeiter der Stadtwerke (zuständig für den Strom bei uns) war vor Ort um zu schauen, wie weit wir sind und um die nächsten Schritte abzusprechen. Wir hätten mit viel gerechnet – damit ehrlich gesagt nicht. Jetzt hängt alles am Wetter. Die Kausalkette lautet wie folgt: schlechtes Wetter (sprich: zu kalt) – kein Putz – Gerüst muss noch stehenbleiben – Hausanschluss findet nicht statt. Uaaahhh .. also gehen wir doch ganz positiv mal von Folgendem aus: Gutes Wetter – es wird geputzt – das Gerüst kann zumindest teilweise abgebaut werden – Hausanschlüsse können durchgeführt werden!!! Das „Schöne“ bei uns ist, dass jedes Hausanschlussgewerk einen anderen Ansprechpartner hat. Für Strom sind es die besagten Stadtwerke des Nachbarortes, Trinkwasser macht die Gemeinde, Abwasser und Regenwasser grds. auch, allerdings nicht bei uns (das Schicksal des Gartengrundstücks, das im vorderen Bereich bereits angeschlossen ist, deshalb müssen wir uns selber darum kümmern). Dann gibts ja auch die Telekom für die Telefonleitung, falls man Kabel haben möchte Kabel Deutschland … arghs! Das Blöde daran: alle Ver- und Entsorgungsleitungen müssen ca. 35 m bis zur Strasse verlegt werden und das am besten in einem Rutsch, damit man nicht fünfmal auf- und zubuddeln muss. Für Laien wie uns eine kaum zu überschauende und zu bewältigende logistische Herausforderung. Ich glaub, ich mache alleine dafür einen eigenen Bauablaufplan …

garage-neu

13.01.2014 – Es ist angerichtet …

So, die Garage ist (fast) fertig. Okay, es fehlt noch der Estrich, und Strom, und Wasser …  – wir wollen ja nicht übertreiben. Aber ansonsten sieht die Garage innen schon tippitoppi aus. Heute wurden nämlich die OSB-Platten unter der Decke und an den Wänden angebracht. Sieht wirklich schon wohnlich aus.  Ansonsten wurden wieder fleissig Kabel und Rohre und was auch immer sonst noch verlegt. So ähnlich, wie an der Stelle, wo demnächst unser Esszimmertisch stehen soll, siehts derzeit im ganzen Haus aus.

Unser persönliches Highlight heute war, dass der Realisierung des so sehr von uns gewünschten innenliegenden und in die Wand integrierten Spiegelschrankes im Bad nichts im Wege steht. Auch nicht die 2 Holzständer in der Wand. Ich weiß: das Wort „Spiegelschrank“ lässt einen quasi unmittelbar zusammenzucken und Bilder vor dem geistigen Auge erscheinen, die mehr als gruselig sind und die man nie mehr vergisst. Vermutlich kennt jeder die Modelle der zwei Freunde Ali und Bert, die früher in jedem Badezimmr hingen. Und genau deshalb wünschen wir uns eine andere Lösung. DIe Variante mit der Abmauerung, wo alles draufsteht und hübsch zustaubt (auch, wenn man ständig saubermacht) wollten wir nicht. Modelle von Ali und Bert und andere vorgefertigten Spiegelschränke schieden ebenfalls aus. Deshalb kam uns die Idee des in die Wand integrierten und bündig abschließenden Spiegelschranks. Damit dieser auch später vom Tischler eingebaut werden kann, brauchen wir in der Wand über den Waschbecken eine ca. 1,50 x 0,90 m große Öffnung – optimalerweise ohne Holzständer. Nach kurzer Besprechung vor Ort sowie einem Telefonat scheint unser Plan zu funktionieren. Mehr dazu demnächst, denn der Trockenbauer, der ab morgen vor Ort ist, ist der Mann der Stunde, der diesen unseren Traum Wirklichkeit werden lassen muss.

Heute auf dem Speiseplan: Buntes Allerlei vom Kabelsalat an Lüftungskanälen

11.01.2014 – Wohl nicht ganz dicht, was?

Ha – aber sowas von dicht! Gestern fand der Blower-Door-Test in unserem Haus statt. Und was soll ich sagen – er wurde mit Bravour bestanden. Für Unwissende (so wie mich bis vor kurzem): Der Blower-Door-Test ist ein Differenzdruck-Messverfahren, bei dem gemessen wird, wie hoch die Wechselrate der Luft bei 50 Pascal Luftdruckdifferenz zwischen innen und außen in einem Gebäude bei geschlossenen Fenstern und Türen ist. Dabei wird ein spezieller Ventilator, der mit einer luftundurchlässigen Plane umgeben ist, in eine Türöffnung eingesetzt. Der Ventilator erzeugt einen konstanten Unterdruck im Gebäude, indem er die Luft aus dem Gebäude saugt. Undichte Bereiche kann der Fachmann jetzt ausmachen. Über den Ventilator wird der Unterdruck schrittweise erhöht. Dabei wird gemessen, wie schnell wieder Luft durch mögliche Undichtigkeiten in das Gebäude dringt. Der Fachmann spricht von der so genannten Luftwechselrate. Sie wird schrittweise gemessen und protokolliert (Quelle: http://www.energiewelt.de/web/cms/de/1543382/energieberatung/bauen-und-sanieren/blowerdoor-test/).
Um die KfW-Förderung zu erhalten, ist eine maximal zulässige Luftwechselrate von 1,5 zu erreichen. Der Passivhausstandard fordert einen maximalen Wert von 0,6. Bei unserem Haus wurde eine Luftwechselrate von 0,48 protokolliert, was damit sogar unter dem Grenzwert für ein Passivhaus liegt. WOW!!! Vielen Dank ausserdem für die vielen Eräuterungen dazu vor Ort.

Was ist noch passiert diese Woche: die Dachdämmung auf dem Hausdach wurde angebracht – leider immer wieder unterbrochen von Regenschauern. Unsere Garage hat (eine fast fertige) Dachinnendämmung. Die Dämmung der Sohlplatte wurde platziert. Zwei Hauswände sind fertig armiert. Im Haus wurde viele viele Elektroleitungen verlegt. Die Kanäle für die Lüftungsanlage wurden verlegt. Abwasserrohre ebenfalls.

Kommende Woche geht´s dann weiter mit der Armierung der Außenwände. Mittlerweile sieht die Wettervorhersage wieder so aus, als ob es auch tatsächlich möglich sei. Yipeeh!
Außerdem soll die Dachdämmung aufs Garagendach gebaut werden, die Garagen innen final gedämmt werden, der Trockerbauer beginnt, das Garagentor wird eingebaut und und und … Es wird wohl wieder eine für uns sehr spannende und auf der Baustelle arbeitsame Woche – wir sind gespannt!

09.01.2014 – Wir lassen die Hüllen fallen …

Also ncht WIR, sondern natürlich unser Haus lässt seine Hüllen fallen. Zumindest an zwei Seiten wurde die schützende Plastikfolie schon entfernt und der Armierungsputz aufgebracht. Von dieser Seite sieht es nun gar nicht mehr nach Plastikbox, sondern wieder richtig nach Haus aus.
Nachdem mein lieber Kollege Rolf mich gestern freundlich daran erinnerte, dass hier nichts über den Baufortschritt zu lesen sei (Ja, er hat Recht), hier ein kurzer Zwischenstand: die Putzer haben mit der Armierung begonnen (das Wetter spielte ja zum Glück diese Woche zumindest temperaturtechnisch mit) und die Dämmung der Sohlplatte angebracht. Die Dachdämmung wurde angebracht. Die Rohinstallationen der Elektroleitungen, der Lüftungskanäle, Abwasserleitungen etc. wurde begonnen, so dass im EG (oben war ich nicht) nun so etwas wie ein Hindernisparcours aufgebaut ist.
Leider konnte ich nur morgens oder abends im Dunkeln schauen, deshalb ist meine Fotoauswahl sehr beschränkt. Das Foto „ohne Hülle“ bekam ich dankenswerter Weise von unserem Nachbarn geschickt. Danke!
Heute findet der Blower-Door-Test statt .. davon und von dem, was sonst noch passiert ist, werde ich berichten .. zeitnah .. versprochen!

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05.01.2014 – Ein frohes neues Jahr! – Oder: Morgen geht’s weiter …

Das neue Jahr ist zwar schon ein paar Tage jung, dennoch wünschen wir allen ein tolles Jahr 2014 und hoffen, Ihr seid gut in selbiges gestartet. Auf unserer Baustelle war in den vergangenen zwei Wochen Winterpause und morgen geht’s nun mit voller Kraft weiter. Für kommende Woche stehen auf unserem Bauplan: die finalen Dachabdichtungsarbeiten, Beginn der Heizungs-, Lüftungsanlagen- und Sanitärinstallationen, Beginn der Elektroarbeiten, Einbau des Haustürrahmens und am kommenden Freitag der Blower-Door-Test. Mit anderen Worten: Ganz schön viel!

Noch ein Wort zum bisher fehlenden „richtigen Winter“: Wir finden die Temperaturen großartig und hoffen, dass es hier noch möglichst lange mild bleibt … Denn die Armierungsarbeiten und das Verputzen stehen auch in Kürze an und dafür wären die derzeitigen Plusgrade hervorragend! Also: Daumendrücken!