07.06.2017 – Pilzköpfe feat. let it be

So, jetzt reicht´s. Echt mal. 200. In Worten: zweihundert. Wovon ich rede?
Bei Pilzköpfen denken viele (naja okay, die etwas älteren unter uns) an die Beatles. Die meine ich aber nicht! Ich meine .. seufz .. die Pilze, die ich heute wieder von bzw. aus unserem (Roll-)Rasen geklaubt habe. 200 an der Zahl. Dabei hatte ich gar nicht vor, eine Pilzzucht anzustarten. Haha, die Biester starten sich ja auch von alleine an und zwar in einer Geschwindigkeit, dass ich nun wahrhaftig weiß, woher das Sprichwort „schiessen wie Pilze aus dem Boden“ stammt.

Wir haben die Pilze seit Anfang an, also seit nunmehr seit drei Jahren, in unserem Rasen. Und googelt man danach, wird langläufig davon gesprochen, dass der Rasen z.B. zu feucht ist und und und. Irgendwie sagt mir mein Gefühl aber, dass das alles nur halb passt. Und gerade habe ich nochmal geschaut und etwas entdeckt, wo ich mich bzw. unseren Rasen mit seinen Pilzen gut wieder finde (Quelle – ohne den Hersteller als solchen zu kennen oder beurteilen zu können: schwab Rollrasen: http://schwab-rollrasen.de/hutpilze-im-rasen/)

„Die Sporen dieser Pilze sind in jedem Boden vorhanden, sie befinden sie sich in Komposterde oder in Rindenmulchmaterial und breiten sich auch durch die Luft mit dem Wind weitläufig aus.“   JAJA

„Das Auftreten der Hutpilze zeigt grundsätzlich eine gute Bodenbiologie und Bodengesundheit an, denn Pilze lieben humushaltige, gesunde Böden.“   AHA, hört, hört!

„Dennoch stören sich viele Rasenliebhaber an den ungewollten Eindringlingen.“   JA! (wobei ich mich nicht zwingend als Rasenliebhaber bezeichnen würde und ich ganz genau auch nicht sagen kann, warum mich die Pilze so stören, aber sie tun es .. irgendwie .. und essen kann man sie auch nicht ..)

„Hutpilze treten besonders häufig nach einer Bodenbearbeitung, wie einer Neuanlage des Gartens mit zugeliefertem Oberboden oder einer Gartenumgestaltung auf.“   Passt!

„Durch die Bearbeitung , die Durchmischung oder die Störung des Bodens wird das empfindliche Bodengefüge mit all seinen Mikroorganismen gestört und der Boden braucht nach solchen Eingriffen Zeit, um sein biologisches Gleichgewicht wieder zu finden.“   Weiß jemand, wie lange diese Zeit andauert?

Okay, also was nun tun. Wenig wässern – dazu raten irgendwie alle. Und ansonsten Pilze pflücken und glücklich sein. Ein Gutes hat es immerhin: die Pilzaufklauberei verschafft mir jeden Tag etwas Zeit an der frischen Luft. Und ich kann mich jeden Tag neu entscheiden: Pilzköpfe kappen oder let it be 😉

Wer hat Erfahrung mit dem Thema und ggf. den ultimativen Tipp für mich?!

 

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