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13.03.2015 – Der Garten grünt durch 

Nachdem ich gefühlte Megaberge Laub aus dem Garten entfernt habe, hoffe ich nun auf gutes Wetter. Erste Anzeichen der vielen Blumenzwiebeln, die ich im Herbst in die Erde gesetzt habe, sind zumindest schon zu erkennen. Es kann also losgehen mit dem Frühling!







08.03.2015 – Der Frühling naht

Und zwar mit gaaaaaanz großen Schritten. Gestern habe ich das erste Mal in diesem Jahr auf meiner Liege auf der Terrasse gelegen und heute war ich eigentlich den ganzen Tag draußen. Inklusive Kaffeetrinken auf der Terrasse. Herrlich. Und als ob das noch nicht genug wäre, gibt’s auch noch einen tollen Sonnenuntergang. Geniesst den Sonntagabend und lässt das Wochenende entspannt ausklingen. 





07.03.2015 – Raum für Raum: Wohnzimmer

Klein und fein – das sind die Attribute, mit denen sich unser gemütlicher Rückzugsort am ehesten beschreiben lässt. Für besagte Gemütlichkeit haben wir unser Wohnzimmer mit einem Holzfussboden (Münsteraner Eiche, geölt) ausstatten lassen.

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Bei der Verteilung der Steckdosen und sonstigen Verkabelungen haben wir darauf geachtet, dass die Anschlüsse möglichst da hin kommen, wo wir sie benötigen. Sprich: eine ganze Batterie Steckdosen plus das, was man da sonst noch so braucht (Netzwerkdose, SAT-Dose) an die Wand, wo der Fernseher platziert ist. Da wir eher „Weniggucker“ sind, haben wir unseren Fernseher die meiste Zeit in einem Schrank versteckt. Bei Bedarf lassen sich die Türen öffnen, klappen und in den Schrank schieben.



In dem Schrank ist auch gleichzeitig Platz für CDs, DVDs usw. Alle elektronischen Geräte im Schrank sind gebündelt an eine schaltbare Steckdose angeschlossen, die wir mittels Schalter ein und ausschalten können. So gibt’s auch keinen unliebsamen Stromverbrauch durch Stand-by. Weitere Schalter gibt es für die Steckdosen in den Fensterlaibungen für die Tischleuchten auf der Fensterbank und für die Steh- und Leselampe an der Couch (wo dringend mal ein neues und hübscheres Modell her muss….). Die Fenster haben wir absichtlich nicht bodentief planen lassen, für den Fall, dass wir irgendwann den Fernsehschrank gegen ein wandhängendes TV-Möbel tauschen wollen, dass mehr oder weniger die ganze Wandseite einnimmt. Deshalb führt hinter dem Schrank in der Wand ein Leerrohr zur Steckdosenleiste nach unten. Wenn schon der Fernseher an der Wand hängt, sollen wenigstens keine Kabel zu sehen sein.



Bilder haben nach wie vor noch nicht den Weg an unsere Wände gefunden. Dafür gibt’s ein Bücherregal, welches allerdings auch eine Übergangslösung darstellt, weil es einfach noch vorhanden war. Aber man kennt das ja mit den Übergangslösungen. Solange sie einen nicht total stören, bleiben sie die nächsten 10 Jahre.



Ja, Ihr seht richtig. Da führt ein Stück Treppe durch unser Wohnzimmer. Das war so eigentlich nicht geplant. Also von uns nicht. Dennoch finden wir es eigentlich ganz witzig und es trägt definitiv nochmal zu etwas Gemütlichkeit bei. Trotzdem soll es auf längere Sicht noch eine andere Lösung geben. Ein Bücherregal, das so konzipiert wird, dass die Treppe verdeckt ist. Da muss ich mir mit unserem Tischler noch was Passendes überlegen.



Ein letzter Blick von der Couch Richtung Essbereich und Garten und damit Euch ein schönes Wochenende! Bis demnächst!

02.03.2015 – Raum für Raum: Essbereich – Luftraum

Es ist so, als säße man beim Frühstück direkt im Garten und dennoch wird man nicht nass, wenn es regnet. Abends, wenn es draußen dunkel ist, ist es gemütlich und wir haben nicht das Gefühl, auf dem Präsentierteller zu sitzen. Und das, obwohl wir die Außen-Raffstores gar nicht bemühen. Mit anderen Worten: Wir sind rundherum damit zufrieden, wo und wie wir unseren Essbereich platziert haben.

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Mit „wo“ meine ich den Platz zwischen Küchen- und Wohnbereich mit direkten Zugang zur Terrasse mit darüberliegendem Luftraum und dadurch direkter (Sprach-)Verbindung nach oben.
Mit „wie“ meine ich die offene Bauweise und die über Eck liegenden großen Fenster über beide Etagen.

Worauf haben wir geachtet:

  • bodentiefe Schiebetür mit nur kleiner Schwelle für die Barrierefreiheit nach draußen
  • Bodentank mit Steckdosen in der Ecke – Wandsteckdosen waren aufgrund der Fenster nicht möglich und eine Stehlampe oder ein Weihnachtsbaum braucht Strom
  • Platzierung eines Stromanschlusses für eine Deckenlampe im Luftraum (schaltbar im Erdgeschoss) mit Deckenverstärkung für evtl. schwerere „Kronleuchter“

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Den Tisch, die Stühle und die passende Bank hatten wir schon vorher. Da wir unserer ehemaligen Küche ebenfalls einen großen Tisch hatten, haben wir dort den allerdings Essbereich kaum genutzt.

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Das hat sich nun dramatisch geändert. Unser Esstisch ist DER Bereich, der am häufigsten genutzt wird. Einfach deshalb, weil wir dort essen oder einen Kaffee trinken und klönen oder wir gemeinsam mit unserem Besuch dort sitzen und schnacken.

Froh bin ich übrigens auch darüber, dass die Brüstung am Luftraum im Obergeschoss aus halbhohen Brüstungswänden und nicht z.B. aus Glaselementen besteht. Da wir die Galerie im Obergeschoss als Arbeitszimmer nutzen, bleibt uns somit der ständige Blick von unten unter den Schreibtisch erspart.

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Tipp: Überlegt Euch, wie Ihr eine Galerie nutzen wollt und macht u.a. davon auch die Transparenz der Brüstung abhängig.

So, ich werde nun mal etwas essen .. Euch ebenfalls einen guten Appetit und einen mindestens genauso tollen Essbereich!

02.03.2015 – Viel Sonne gut für Geldbeutel

Klar, der Februar ist der kürzeste Monat im Jahr … und oft auch der kälteste. Dafür hatte er in diesem Jahr – zumindest hier bei uns – mehr Sonnenstunden als der Januar oder der Dezember. Dass es sich dabei nicht nur um eine Vermutung oder ein „Gefühl“ handelt, hat mir ein Blick auf den Rückblick bei wetter-online gezeigt. Dass das so war, hat sich extrem positiv auf den Stromverbrauch unserer Wärmepumpe ausgewirkt. Während wr im Januar noch knapp 470 kWh verbraucht haben, waren es im Februar (Ablesung übrigens erst heute (2.3.) vormittag) nur 335 kWh. Und das, obwohl es in diesem Zeitraum draußen nicht wärmer war, ganz im Gegenteil. Schon super – diese Sonne.

Und hier nochmal im Überblick:

In diesem Sinne: Wir hoffen weiterhin auf sonnige Zeiten!

24.02.2015 – Raum für Raum: „Harry-Potter“-Kammer

So, da bin ich auch schon wieder. Wie versprochen heute mit der „Harry-Potter“-Kammer. Sie verbirgt sich hinter dem schiebbaren Regal in der Küche. Und ist letztendlich nicht anderes, als ein Mini-Abstellraum mit sehr eingeschränkter Deckenhöhe. Eingeschränkt deshalb, da es der Platz unter der Treppe ist. Allerdings groß genug, um dort Dinge wie Koffer, Einkaufskörbe, Skischuhe und sogar das Weinregal zu platzieren. Regal zur Seite, Kram rein, Regal zurück. Super!

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Eigentlich war dort zunächst eine ganz normale Zimmertür geplant. Die wäre dann quasi mitten in unserer Küche gewesen. Irgendwie nicht so toll. Aber wofür liest man als Kind nicht stundenlang irgendwelche Bücher, in denen es um Geheimgänge und deren Zugänge geht? Richtig. Okay, einen Geheimgang haben wir nicht und so richtig geheim ist der Zugang zur Harry-Potter-Kammer auch nicht. Dafür haben wir nun ein dekoratives Regal in der Küche UND einen Mini-Abstellbereich UND es sieht auch noch gut aus. Ohne mich selber zu sehr loben zu wollen, aber ich find meine Idee nach wie vor genial.

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In der Umsetzung war es nicht ganz so einfach. Denn dort, wo jetzt die Laufschienen im Boden sind (ja IM Boden, nicht auf), musste der Estrichleger zwei über 2 Meter lange und sehr schmale Aussparungen lassen. Und zwar in einer bestimmten Entfernung von der Wand, parallel in einem sehr genauen Abstand zueinander, da wir auch an dieser Stelle Sichtestrich haben. Äh, äääähhh?
Unser Tischler, der das Regal gefertigt hat, hatte die Idee, zwei Holzleisten in gewünschter Länge, Breite und Dicke als Platzhalter in den Estrich einzubauen. Letztendlich klappte das dann auch – halleluja – und die Laufschienen konnten später tatsächlich in diesen Aussparungen eingebaut werden. Oben an der Decke/Wand gibt es eine weitere Laufschiene für das Regal und es funktioniert wirklich ganz wunderbar.

In der Harry-Potter-Kammer gibts als einziges „Extra“ mittlerweile eine Glühbirne und den dazugehörigen Schalter und eine Steckdose. Das war´s auch schon. Allerdings muss ich meine Schwester nochmal fragen, warum sie den Raum „Harry-Potter-Kammer“ genannt hat? Ob sie damit die Kammer des Schreckens meinte … ?
Räusper. Ich entschuldige mich an dieser Stelle auch nochmal bei allen Eltern, deren vorwitzigen Kindern ich während der Bauphase offensichtlich so glaubhaft versichert habe, dass dieser Raum einzig dazu diene, freche Kinder .. naja .. vorübergehend in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken, dass keine von den kleinen Kröten darin rumgeturnt ist .. öhm, also: Sorry!

Wie auch immer, bei uns heisst der Abstellraum im täglichen Gebrauch tatsächlich nur noch „Harry-Potter-Kammer“ 🙂 Beim nächsten mal gehts dann weiter in den Essbereich. Bis dahin alles Gute!

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23.02.2015 – Raum für Raum: Küche

Nachdem ich mich ja nun lange genug vor dem nächsten Raum „gedrückt“ habe, mache ich heute endlich mal weiter. Mit der Küche. Gemeinsam mit dem Essbereich ist sie das Herzstück unseres Hauses. Im Gegensatz zu den meisten „klassischen Grundrissen“, wie ich sie immer nenne, sind Küche und Essbereich, die nahtlos ineinander übergehen, bei uns der größte Raum. Wenn man überhaupt von Räumen sprechen kann. Denn von unserem Eingangsbereich aus landet man unweigerlich ohne eine weitere Tür zu passieren in der Küche. Dann im Essbereich. Und wiederum ohne Tür im angrenzenden, eher kleineren Wohnzimmer. Von Küche und Essbereich gehts auch nach draußen auf die Terrasse. Warum haben wir das so geplant? Nun. In der Küche findet das Leben statt. Wo treffen sich bei einer Party alle? Richtig. In der Küche, und sei sie noch so klein. Warum also nicht die Küche zum zentralen Ort des Hauses machen?

Ich kann mich noch gut an die Küche meiner einen Großmutter erinnern. Sie hatte eine – zumindest aus Kinderaugen betrachtet – riesige Küche, die zentraler Ort des Hauses war und wo sich alles traf. Das Wohnzimmer oder wie es damals hieß die „gute Stube“ wurde nur bei besonderen Anlässen benutzt. Das ist bei uns zwar nicht so, dafür ist unser eher kleineres, dafür umso gemütlicheres Wohnzimmer eher als Rückzugsort für uns und gar nicht mal für Gäste gedacht. Besuch findet in der Küche und im Essbereich statt.

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Wir haben uns für eine (fast) grifflose Küche mit weißen Fronten entschieden. Jeder, der in der letzten Zeit mal in einem Küchenstudio war und sich für eine weiße Küche interessiert, hat sicherlich mitbekommen, dass es gefühlte 7 Millionen Weißtöne gibt. Bei uns ist es letztlich der Farbton „Polymatt Icy-White“ geworden. Der Weg dahin war allerdings .. naja .. schwierig. Der geneigte Laie denkt ja „Alles klar, grifflos, weiße Fronten, fertig!“ Dann kam der Moment, wo die besagten 7 Millionen Farbmuster zum Vorschein kamen. Gepaart mit der Frage „Welches Weiß denn? Dies? Dies? Dies? oder dies? oder das? …“ Huah. Hätten wir das vorher gewusst … hätten wir trotzdem eine weiße Küche genommen. So! Die Arbeitsplatte ist von der Firma AKP (www.akp-apl.de), Dekor „Belmont Grau“. Die Schränke in dem raumhohen Küchenschrankbereich haben Griffe bekommen, weil sich dahinter u.a. der Kühlschrank und der Gefrierschrank verbergen, welche sich dann einfach leichter öffnen lassen.
Die Kochinsel oder besser -zeile hat eine Aussparung erhalten, wo wir noch 2 Barhocker platziern wollen. Falls jemand einen Tipp für bequeme Hocker hat – gerne her damit.

Was war uns ansonsten noch wichtig:

Viele Schubladen, die einem das Kramen in den letzten Schrankecken ersparen.

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 Eine „luftig-leichte“ Dunstabzugshaube, die nicht wie ein bombastischer Trumm mitten im Blickfeld hängt, wenn man vom Eingangsbereich aus in die Küche kommt (http://www.berbel.de/). Unsere „Berbel“ ist eine Umlufthaube, leuchtet nach unten und zur Seite und lässt sich nach Bedarf hoch- und runterfahren. Ich liebe sie!

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Eine etwas versteckte Steckdose an der freistehenden Küchenzeile.

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Endlich eine ausreichend große Besteckschublade.

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Außerdem: die Höhe der Arbeitsplatte, die bei uns 96,5 cm beträgt. Nicht unwichtig, wenn man nicht gerade klein gewachsen ist. 

Unser Tipp:
Die Küchenplanung bereits parallel zur Bauplanung erstellen lassen und schon mal alles aussuchen. Zum einen kann dann bauseits ggf. noch etwas aus der Küchenplanung berücksichtigt werden. Zum anderen hätten wir während der Bauphase dazu einfach wenig Nerv gehabt. So mussten wir nur irgendwann anrufen, damit das finale Aufmaß genommen werden kann. Alles andere war bereits erledigt und ausgesucht.

In Sachen Beleuchtung  haben wir es uns einfach gemacht – dem Elektriker vermutlich eher nicht. Hüstel. Wir haben uns für Einbau-LED-Spots entschieden, was noch einfach war. Die Platzierung vor Ort hat dafür etwas länger gedauert. Mir wurde allerdings auf Nachfrage mehrfach versichert, dass wir wirklich kein schwieriger Fall sein. Nun denn, ich glaube das einfach mal. Auf jeden Fall befinden sich über den Küchenzeilen nun Einbauspots, die schön symmetrisch angeordnet sind und getrennt voneinander geschaltet werden können. Und zwar so, dass man sich nicht selber im Licht steht, wenn man sich mal etwas nach vorne beugt. Die Spots über der freistehenden Küchenzeile sind mittig angeordnet. Die über der Küchenzeile vor dem Fenster sind ca. 20 cm von der Wand entfernt und leuchten deshalb etwas schräg von vorne.
Außerdem gibts noch drei Aufbaustrahler, die unser schiebbares Regal und die Wand daneben beleuchten.

Apropos schiebbares Regal. Dies führt zur – von meiner Schwester liebevoll so benannten –  „Harry-Potter-Kammer“. Hihi. Was es damit auf sich hat – dazu beim nächsten Mal mehr. In diesem Sinne, alles Gute, bleibt gesund und munter!

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02.02.2015 – Stromverbrauch Wärmepumpe

Nachdem wir nun schon 9 Monate in unserem Haus wohnen (Wahnsinn, schon so lange), können wir eine kurze Zwischenbilanz zum Stromverbrauch unserer Wärmepumpe ziehen. Den April des vergangenen Jahres haben wir bei dieser Betrachtung mal außer Acht gelassen, da er wegen des Estrichaufheizens nicht repräsentativ ist.
Wir haben für Heizung, Warmwasseraufbereitung und Wohnraumlüftung folgende Wärmepumpe gewählt: Tecalor THZ 304 SOL.

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Es ist ziemlich deutlich erkennbar, wann wir mit dem Heizen begonnen haben, nämlich im Oktober vergangenen Jahres. Scheint im Winter tagsüber die Sonne (was sie in letzter Zeit definitiv zu wenig getan hat) wärmt sie über die großen Fenster Richtung Süden unser Haus super auf. Die Raumtemperatur in unserem Wohnbereich liegt bei 20-21 Grad.

Für die vergangenen 9 Monate belaufen sich unsere Heizkosten inkl. Warmwasseraufbereitung für den reinen Verbrauch auf 299 €. Addiert man die jährliche Grundgebühr für den Zähler, landet man bei 387 €. Und hier ist die Grundgebühr nicht mal auf 9 Monate heruntergerechnet.  Alles in allem bisher mehr als akzeptabel.

Wir sind gespannt, wie hoch der Stromverbrauch nach einem ganzen Jahr sein wird, wohlwissend, dass dies natürlich wie bei allen Heizarten) stark von der Witterung abhängt.  In diesem Sinne: Es soll wieder kälter werden – machts Euch gemütlich!

01.02.2015 – Raum für Raum: Galerie im Obergeschoss

Eigentlich wollte ich ja mit der Küche weitermachen. Auf Wunsch einer Blogleserin geht’s aber nun erstmal hinauf nach oben in oder auf? unsere Galerie.

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Wir nutzen diesen Bereich als Arbeitszimmer (leider nicht meins) und es ist vermutlich das schönste Arbeitszimmer weit und breit.

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Durch die großen Fenster ist es schön hell. Schaut man nach draußen, blickt man in den Garten.
Durch den Luftraum (über unserem Esstisch im Erdgeschoss) hat man eine direkte Sprech- und falls erforderlich auch Sichtverbindung nach oben. Dies war uns wichtig, denn das Arbeitszimmer war vorher etwas abgeschottet und das fanden wir blöd.

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Für diejenigen, die ein Arbeitszimmer bevorzugen, wo man die Tür hinter sich zumachen kann, ist unsere Lösung nicht geeignet. Und auch Familien mit kleinen Kindern sollten sich gut überlegen, ob sie einen Luftraum bzw. die dafür erforderliche Brüstung haben wollen. Zum einen könnte einem der Platz im Obergeschoss fehlen, zum anderen stellt eine Brüstung für Kinder natürlich eine großartige Klettermöglichkeit dar, von der Eltern in der Regel nicht übermäßig begeistert sind.
Jeder, der über einen Luftraum bzw. eine Galerie nachdenkt, sollte sich vorher in der Tat gut überlegen, wie der Platz drumherum genutzt werden kann. Es sei denn, man hat so großzügig geplant, dass man diesen Platz gar nicht aktiv nutzen möchte, sondern einfach nur eine Galerie hat. In diesem Zusammenhang braucht es auch eine Entscheidung, wie die Brüstung zum Luftraum beschaffen sein soll. Wir haben uns ganz bewusst für Wandelemente entschieden. Eben weil dort ein Schreibtisch steht es das bei einer durchsichtigen Glasbrüstung vermutlich blöd ausgesehen hätte.
Bei uns dient der Bereich außerdem dazu, ins Bad bzw. ins Schlafzimmer zu gelangen. Und theoretisch (praktisch wird dieser Fall vermutlich nicht eintreten) könnten wir aus dem derzeit offenen Bereich auch ein kleines geschlossenes Arbeitszimmer machen. Dazu müsste „nur“ eine Brüstungswand aufgestockt und eine zweite Wand mit Tür eingebaut werden. Theoretisch halt.

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Kurz noch zur Ausstattung:
Die Wände haben wie ansonsten auch weiß gestrichenes Malervlies erhalten. In die Decke sind LED-Spots eingelassen mit zwei Schaltkreisen. Der Arbeitsbereich und der Flurbereich können getrennt voneinander beleuchtet werden. Der Boden wurde mit Eichendielen belegt. Die haben wir in den übrigen Räumen, die keine Fliesen oder Sichtestrich haben, überall. Naja, fast überall. Die Dielen gefallen uns ausnehmend gut und sind ein toller Kontrast zum schlichten und eher sachlichen Baustil.
Ansonsten gibt’s noch jede Menge Schalter und zwar für die immerhin 5 Außenraffstores in der Galerie. Die sind bei so großen Fenstern, die Richtung Südwesten zeigen, im Sommer auch auf jeden Fall erforderlich. Zuerst hatten wir übrigens durchgängige Raffstores für die oberen und unteren großen Fenster geplant. Zum Glück haben wir das noch geändert. Zum einen haben so nun die Möglichkeit, nur unten abzuschatten und oben nicht. Zum anderen dauert das hoch- und runterfahren der Raffstores jetzt schon recht lange. Bei einem durchgängigen Raffstore hätte es ewig gedauert. Grundsätzlich zwar nicht schlimm, man muss ja nicht daneben stehenbleiben. Bei allerdings plötzlich aufkommendem Sturm nicht optimal. Wir hatten schon ein paarmal den Fall, dass der Windwächter anschlug und die Raffstores automatisch hochfuhren. Die Gefahr, dass die Raffstores dann beim noch längeren Hochfahren beschädigt würden, wäre dann immens größer gewesen.
Ansonsten gibt’s an einem Fenster wieder eine Steckdose in der Fensternische und Steckdosen direkt unterhalb des Lichtschalters (wegen der Bequemlichkeit).
Ach ja, eine Überlegung, die bei uns etwas länger gedauert hat, war die Frage, wir die Brüstung oben abschließen soll. Zuerst war dort nur Malervlies. Das sah zwar edel aus, stellte sich aber schon nach kurzer Zeit als nicht praktikabel heraus. Denn man kann es nicht einfach mal so abwischen. Die Frage war dann, ob eine Abdeckung passend zum Holz des Fußbodens oder in weiß (wie die Fensterbänke) auf die Brüstungen soll. In einem insgesamt eher rustikalen Haus sähe die Variante mit dem Holz vermutlich toll aus und würde super passen. Wir fanden es nicht so passend und haben uns für Weiß entschieden. Dies war auch im Nachhinein die richtige Entscheidung, da es kaum auffällt.

So Ihr Lieben, das war unser Galerie-Flur-Luftraum-Arbeitszimmer. Ich wünsche Euch einen tollen Sonntag und sage: bis bald!

29.01.2015 – Finanzamt lockt mit Feststellung des Einheitswerts

Da denkt man, man wohnt hübsch in seinem Haus und hat allen Papierkram hinter sich – weit gefehlt. Diese Woche erreichte uns ein Brief des Finanzamts. Beigefügt zwei Fragebögen in je doppelter Ausfertigung im unverkennbar der Finanzbehörde zuzuordnendem Layout. Für die Berechnung der Grundsteuer muss zunächst der Einheitswert unseres Hauses festgestellt werden. Und dafür braucht das Finanzamt einige Informationen. Es erfolgte auch gleich der freundliche Hinweis, bis wann wir das Ganze zurückmelden dürfen und dass wir dazu verpflichtet seien.
Nun ist es ja nicht so, dass wir uns weigern. Ganz im Gegenteil. Wenn man denn alles verstehen würde, was abgefragt wird. Und gefragt wird nach einigen Angaben.

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Oder auch einigen mehr. Also Angaben.
Auf den ersten Blick lasen sich die auszufüllenden Felder schaffbar. Und sicherheitshalber war eine Ausfüllanleitung beigefügt und der Name des Ansprechpartners im Anschreiben gelb markiert. Aber der Teufel liegt ja bekanntlich im Detail. Als Laie ist man sich ja selten der Konsequenzen seiner Angaben bewusst. Nicht ganz trivial scheint die Berechnung der genutzten Wohnfläche zu sein. Zumindest hält die Ausfüllanleitung dazu eine Menge an Informationen bereit. Leider in Form des Geseztestextes. Und sowas ist häufig so formuliert, dass Ottonormal es bitte auf gar keinen Fall auf Anhieb versteht. Nun denn.
Ich werde mich morgen mal daran versuchen. Wer wichtige Tipps oder Hinweise dazu hat (außer den Steuerberater seines Vertrauens zu konsultieren), darf mich gerne aufschlauen. 🙂

19.01.2015 – Raum für Raum: Treppe

Bevor ich mich weiteren Wohnräumen in dieser Serie widme, kommt heute erstmal die Treppe ins Obergeschoss dran. Zumal sie ja auch schon auf einem der Fotos des Eingangsbereichs zu sehen war.

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Was habe ich mich letztes Jahr gefreut, als sie eingebaut wurde. Wobei ich zu dem Zeitpunkt mittlerweile geübt war im Leiter rauf- und runterkraxeln.
Irgendwie war uns bei der Planung von Anfang an klar, dass wir eine Holztreppe wollten. Wir haben uns für geölte Eiche entschieden, was super zum Sichtestrich im Erdgeschoss passt und gleichzeitig gut mit den Eichendielen im Obergeschoss harmoniert.

Was war uns ansonsten wichtig bei der Planung:
Die Treppe sollte gerade verlaufen und keine Kurve machen. Auch dieser Aspekt entspricht einer ggf. später erforderlichen Nachrüstung mit einem Treppenlift. Deshalb haben wir darauf geachtet, dass eine Wand (in unserem Fall von unten betrachtet die Linke) frei bleibt von Treppengeländern, Lichtschaltern oder Ähnlichem und sowohl oben wie auch unten Platz zum „Ein- und Aussteigen“ ist.

Die Treppe sollte kein dunkler schmaler Schlauch werden. Deshalb haben wir sie mit 1 m Breite bzw. fast 1,10 m zwischen den beiden Wänden rechts und links geplant. Sie ist nach oben hin offen, geht auf ein Fenster zu und hat auf einer Seite im OG eine Brüstung. So ist es tagsüber ausreichend hell.
Die Trittfläche der Stufen sollte ausreichend groß sein.

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Wir haben eine Trittfläche von 30 cm Tiefe einbauen lassen (Kein Witz: ich habe meine Füße gemessen). Damit die Treppe nicht ewig lange wird, stehen die Trittflächen 4 cm über. Optisch wäre zwar eine sehr geradlinige Treppe passender gewesen, nur wären dann entweder die Stufen kleiner geworden oder die Treppe entsprechend länger. Beides war keine wirkliche Option.

Die 16 Stufen haben eine Höhe von je 19 cm. Da wir beide nicht kleingewachsen sind, passt das gut. Höher würde ich sie auf keinen Fall nehmen.

Das Treppengeländer sollte schlicht und schnörkellos sein. Wir haben uns für eins aus Holz passend zur Treppe entschieden. Die Anbringung erfolgte in einem Meter oberhalb der Treppe – gemessen an Mitte Stufe zur Oberkante Treppengeländer.

Beleuchtet wird die Treppe durch 5 in die Wand eingelassene LEDs, die erst nach Einbau der Treppe eingebaut wurden.

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O-Ton unseres Elektrikers: „Das machen wir erst hinterher, damit die Lampen auch wirklich gleichmäßig verteilt sind und zwar immer mittig zu einer Stufe. Alles andere sieht nämlich blöd aus.“ Ich denke, er hatte ziemlich recht mit seiner Aussage. Beim Einbau einer Holztreppe kann sich immer noch etwas verschieben. Vielleicht nur um wenige Zentimeter, aber dann passt es halt nicht mehr und sieht merkwürdig aus. Für die Treppenbeleuchtung haben wir oben und unten je einen Schalter vorgesehen.

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Den Platz unter der Treppe wollten wir als Abstellraum nutzen. Das tun wir mittlerweile auch und er eignet sich hervorragend z.B. für Koffer, Skischuhe und alles, was man nicht ständig benötigt. Ursprünglich war eine Tür aus Richtung Küche zu diesem kleinen. Abstellbereich geplant. Bei der Erreichbarkeit von der Küche aus ist es auch geblieben, allerdings haben wir die Tür durch ein schiebbares Regal ersetzt. Dazu mehr, wenn ich demnächst die Küche beschreibe. Soviel schon jetzt: die Lösung mit dem Regal ist super und funktioniert einwandfrei.

Tipp
Messt die bisher von Euch genutzten Treppen hinsichtlich Stufenhöhe und Tiefe der Trittfläche und probiert verschiedene Varianten bei einem Treppenbauer aus.
Überlegt Euch, wie Ihr ggf. den Platz unter der Treppe nutzen wollt und ob sich eine eher offene oder geschlossene Treppe für Euch anbietet.

So Ihr Lieben, das war’s auch schon für heute. Beim nächsten Mal mache ich vermutlich in der Küche weiter. Bis dahin eine gute (Bau-)Zeit für Euch!

10.01.2015 – Raum für Raum: WC Erdgeschoss

Bei dem Schmuddelwetter und Sturm (draussen regnet es gerade waagrerecht, was heisst regnet, es schüttet) kann man doch eigentlich kaum etwas Besseres machen, als gemütlich auf der Couch zu liegen und einen neuen Blogbeitrag zu verfassen, oder? Deshalb geht´s heute weiter mit der Raum-für-Raum-Aktion und zwar mit etwas eher Unspektakulärem: dem WC im Erdgeschoss. Also, viel Spaß beim Lesen, vielleicht ist ja etwas Brauchbares für Euch dabei.

Wenn es um das WC im Erdgeschoss geht, sprechen die meisten vom so genannten „Gäste-WC“. Das tun wir nicht. Denn in erster Line wird dieser Raum ja doch von uns und nicht von Gästen benutzt. Warum ich das erwähne? Nun, es gibt so Punkte wie „Höhe des WC“ oder „Höhe des Waschtisches“, die ein Bauherr bestimmen und festlegen darf. Da wir beide nicht klein geraten sind, haben wir uns diesbezüglich für eine höhere Anbringung entschieden. Dies widerum hat zur Folge, dass bei eher klein geratenen Gästen, die das WC benutzen, die Beine in der Luft baumeln.  Grins. Zu den Höhen gleich noch mehr. Insgesamt haben wir das WC im Erdgeschoss also primär nach unseren Wünschen ausgerichtet. Hier erstmal ein Gesamtüberblick von der Tür aus:

Fliesen
Wie Ihr seht, haben wir uns für Fliesen in Holzoptik entschieden. Warum? Nun. Ein großer Teil des Erdgeschosses ist mit Sichtestrich ausgestattet. Hätten wir nun auch die Fliesen im WC in ähnlicher Art gewählt (so wie im Bad im OG), wäre uns dies zu „betonmäßig“ geworden. Es gibt solche Holzoptik-Fliesen und generell Fliesen in so zig Varianten, Farben, Mustern usw., das es nach unserem Empfinden den Normalo-Bauherrn schon echt überfordert. Das Aussuchen der Fliesen war für uns echt mit das Schwierigste. Klar war uns von Anfang an, dass nur das Nötigste gefliest werden soll. In unserem Fall also der Boden, die Wand hinter dem WC (bis Höhe Fenster), die Ablage am Fenster und ein Bereich am Waschtisch. Wir haben die Fliesen im so genannten „wilden Verband“ verlegen lassen, d.h. ohne erkennbare Struktur. In der mit Rigips abgemauerten Ablage befindet sich die Betätigungsplatte für die WC-Spülung. Da die komplette Ablage bis in die Fensterlaibung hinein gefliest wurde, gibt es so ein rundes Bild. Die Kante zwischen Ablage und senkrechter Wand sowie die gefliesten Fußleisten haben wir mit abgerundeten Stahlkanten versehen lassen (erleichtert das Putzen ungemein und sieht gut aus).

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Da wir Sorge hatten, dass das WC ansonsten zu einer „Bretterbude“ wird, haben wir für den Bereich am Waschtisch eine andere Fliese gewählt. Fliesen sind ja – genau wie Tapeten – definitiv Geschmackssache.  Uns gefällt es super.

Tipp: Fliesen wechselt man i.d.R. nicht so schnell aus. Überlegt deshalb, welche Farben und Varianten ihr vermutlich auch noch in fünf oder mehr Jahren mögt. Die Frage ist außerdem, was denn überhaupt alles gefliest werden soll. Nur der Boden? Alle Wände? Alle Wände bis zu einer bestimmten Höhe? Dann geht´s weiter mit der Frage, wie die Fliesen verlegt werden sollen. Meistens (wenn sie nicht quadratisch sind) werden sie vom Eingang gesehen quer verlegt. Es gibt aber auch noch ganz andere Verlegevarianten. Wilder Verband, auf Fuge, oderoderoder. Wenn Ihr, so wie wir, Laien seid, geht nichts über eine gute Fachberatung. Haltet sie auf jeden Fall mal ans Tageslicht. Macht den Socken- und Nässetest (rutschen) und achtet auf die Rutschfestigkeit, mit der jede Fliese kategorisiert ist. Kleinformatige Fliesen mit hohem Fugenanteil wirken sich übrigens positiv auf die Rutschhemmung aus. Und dann gibts noch die Frage, in welcher Farbe Eure Fliesen verfugt werden sollen. Auch hier gibt es zig Möglichkeiten. Wie gesagt: eine ausführliche Beratung in einem Fachgeschäft kann da extrem weiterhelfen.

WC & Waschtisch
 Ich machs kurz an dieser Stelle, da Form (und Farbe) von Toiletten und Waschtischen ebenfalls sehr individuell sind. Wir haben uns entschieden für das WC-Modell „Subway 2.0“ von Villeroy und Boch. Dieses Modell ist spülrandlos (erleichtert das Putzen unglaublich) und hat einen Toilettendeckel mit „Soft Closing Funktion“, d.h. man schubst den Deckel (und auch die WC-Brille) nur leicht an und er gleitet langsam nach unten.  Hier eine Bilderserie vom „Soft Closing“:

Das WC haben wir (Oberkante der Keramik) auf der Höhe 0,50 m ab Fertigfußboden anbringen lassen, plus WC-Sitz ergibt dies so eine Sitzhöhe von ca. 0,52 m. Dies ist, wie eben schon beschrieben, für uns passend, für kleingewachsenere Menschen definitiv zu hoch.

Beim Waschtisch haben wir uns für das Modell „Vero“ von Duravit entschieden. Im Nachhinein hätte die Ausführung auch in einer Nummer kleiner gereicht, da der Waschtisch nun doch relativ weit in den Raum hineingeht. Eins der ganz wenigen Dinge, die wir mit heutigem Wissen anders gmacht hätten. Den Waschtisch haben wir (Oberkante) auf der Höhe 0,90 m anbringen lassen.

Tipp: Höhe von WC- und Waschtischanbringung unbedingt individuell klären, wenn möglich, vorher ausprobieren. Denkt auch über die Platzierung im Raum nach. Direkt unter dem Fenster (wie bei uns) ist eigentlich eher ungünstig und zieht weitere Überlegungen beim Fenster nach sich – Milchglas, Gardine, Plissee, etc.
Überlegt schon bei der Planung mit, wo Ihr später einen Toilettenpapier- und Handtuchhalter anbringen wollt und welcher Art diese sein sollen. Außerdem überlegen, ob Euer WC (ggf. später) einen Stromanschluss benötigt (sh. unter Steckdosen).

Spiegel
Wir haben us für eine relativ simple Spiegelvariante entschieden und einen beleuchteten Spiegel über unserem Waschtisch angebracht. Der Schalter dafür befindet sich links neben dem Fliesenstreifen in Kombination mit einer Steckdose.
Tipp: Überlegt Euch, welche Art von Spiegel Ihr wollt und in welche Höhe für Euch passend ist. Vergesst den Elektroanschluss für eine eventuelle Beleuchtung nicht und legt fest, von wo die Spiegelbeleuchtung ein- und ausgeschaltet werden soll. Auch in die Wand integrierte Spiegel oder Spiegelschränke können ihren Charme haben.

Steckosen
Neben der bereits erwähnten Steckdose unter dem Lichtschalter für die Spiegelbeleuchtung haben wir in die Nähe des WCs eine Steckdose einbauen lassen. Dies ist momentan reine Vorsorge. Inzwischen gibt es nämlich immer mehr WCs, die einem den Toilettengang im Alter erleichtern, aber definitiv Strom benötigen.

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Beleuchtung
Neben der Spiegelbeleuchtung (die wir übrigens sehr selten bis gar nicht nutzen) haben wir eine LED-Deckenlampe, die über einen Schalter auf dem Flur bedient wird. Hier haben wir uns für ein schlichtes Modell entschieden, welche das WC gut ausleuchtet. Sie ist in der Mitte des Raums angebracht und hat (auch wenn sie auf dem Foto kleiner aussehen mag) einen Durchmesser von 30 cm.


Tipp: Überlegt Euch, wie Euer WC beleuchtet werden soll, wo es also Elektroanschlüsse braucht und wo die Schalter dafür vorgesehen werden sollen.

Handtuchhalter
Ursprünglich hatten wir die Idee, unter unseren Waschtisch ein Holzbrett anzubringen und daran einen Handtuchhalter zu befestigen. Da diese Variante aufgrund der schon nicht kleinen Größe des Waschtisches vermutlich zu wuchtig für den Raum geworden wäre, haben wir darauf verzichtet. Deshalb brauchten wir nun eine andere Handtuchhalter-Lösung. Durch Zufall stießen wir auf einen sehr schlichten Halter, der aber den Vorteil hat, dass er sich – je nach Bedarf – verlängern oder verkürzen lässt. Gerade für kleinere Gäste-Handtücher fanden wir diese Variante gut.

Tipp: Verschwendet vorher einen Gedanken daran, wie und wo Ihr einen Handtuchhalter anbringen wollt bzw. welcher Art dieser generell sein soll.

Tür & Türschloss
Da es halt doch dann auch das Gäste-WC ist, macht es Sinn, die Tür abschließbar zu gestalten. Wir haben uns für ein Drehschloss entschieden, da wir dieses Schlüsselrumgefriemele nicht mögen. Ob diese Variante für Familien mit kleinen Kindern auch gut geeignet ist, muss jeder selber entscheiden. Einen Schlüssel kann man abziehen, diese Türverriegelung eben nicht.

Generell zur Tür bleibt noch zu sagen, dass sie sich optimalerweise nach außen hin öffnen lassen sollte (ist das nicht sogar schon vorgeschrieben?). Argument: Falls mal jemand im WC umkippt, kann diese Person die Tür nicht blockieren indem sie davorliegt (ich spekuliere nun lieber nicht darüber, aus welchem Grund man im WC umkippen sollte, aber sowas soll ja vorkommen … rein aus gesundheitlichen Gründen). Im übrigen ist bei der Türöffnung nach außen das Türblatt nicht in dem meistens nicht so riesigen WC nicht auch noch im Weg. Nicht unwichtig, falls man z.B. auf einen Rollator angewiesen ist.

Zubehör
Zubehör wie Treteimer, WC-Bürste, aber auch Toilettenpapier- und Handtuchhalter sowie den Spiegel haben wir nicht im ausgewiesenen Fachhandel, sondern in Möbelhäusern und Baumärkten erstanden. Das Preis-Leistungsverhältnis war aus unserer Sicht dort einfach besser. Da wir sehr spezielle Vorstellungen (z.B. eine WC-Bürste mit schwarzen Borsten und auswechselbarem Bürstenkopf oder sehr schlichte Halter) hatten, konnten wir auch nicht auf ein entsprechendes Set zurückgreifen, da es keins gabs, das unseren Wünschen entsprach.
Tipp: Wenn Ihr ebenfalls WC-Bürsten mit auswechselbarem Bürstenkopf bevorzugt, klärt ab, ob es sich dabei um ein „Standardmaß“ handelt, welches jederzeit nachkaufbar ist. Alternativ deckt Ihr Euch mit größeren Mengen an Bürstenköpfen ein …

Insgesamt ist unser (Gäste-)WC im Erdgeschoss also eher schlicht und funktional. Einzig die Ablage am Fenster bietet Möglichkeiten, etwas Deko unterzubringen. Und natürlich die weiß gevliesten Wände, wo wir noch ein Bild aufhängen wollen. Aber: Kommt Zeit, kommt Bild. 

So, dafür, dass ich dachte, das WC im Erdgeschoss sei eher etwas Unspektakuläres, ist es doch wieder mal ganz schön viel geworden.
Ihr Lieben, das wars für heute und diese Woche. Ich wünsche Euch ein tolles Wochenende, erholt Euch gut und fliegt nicht weg – bis bald dann!

 

06.01.2015 – Raum für Raum: Eingangsbereich innen

Mensch Leute, mit so viel positiver Resonanz auf meine „Raum für Raum-Aktion“ hatte ich gar nicht gerechnet. Ganz herzlichen Dank für Eure lieben Kommentare! Umso mehr Ansporn, innen weiterzumachen. Was ich dann auch gleich heute mal tue, also auf geht’s:

Grundsätzliches
Unser Eingangsbereich geht nahtlos in die Küche, den zentralen Bereich unseres Hauses, über. Es gibt also keine Innentür, die den Flur vom Rest trennt. Dies ist definitiv Geschmackssache und vermutlich für Familien mit (kleineren) Kindern, die gerne mal Haustüren sperrangelweit auflassen, nicht so top geeignet. Auch für Diejenigen, die geschlossene Innentüren bevorzugen, bietet sich diese Variante nicht an. Wir sind beide keine Freunde des klassischen Flurs. Zum einen finden wir, dass es schlichtweg Raumverschwendung ist. Zum anderen haben wir eine bewusst offene Bauweise gewählt, wo ein abgetrennter Eingangsbereich einfach nicht gepasst hätte. Ganz davon abgesehen, dass die meisten Zimmertüren bei uns bisher immer offen standen und somit eigentlich überflüssig waren. Sollte uns dies irgendwann so nicht mehr gefallen, hätten wir die Option, in Richtung der übrigen Wohnräume eine Wand mit Tür oder Glaselement mit Tür einzubauen. Ich glaube aber, dass dieser Tag nicht kommen wird 😉
Tipp: Überlegt Euch, welchen Zweck, welche Funktionalitäten und welche Bedeutung Euer Eingangsbereich für Euch erfüllen und haben soll. Wie sind Eure jetzigen Gewohnheiten und Vorlieben. Bedenkt dabei, dass sich Anforderungen und Geschmack im Laufe der Zeit ändern können. Da, wo heute ggf. eine Innentür zu den restlichen Räumen ist, möchtet Ihr in 15 Jahren vielleicht keine Tür mehr und anders herum.

Fußmatte
Kein Besucher betritt unser Haus, ohne über unsere Fußmatte gelaufen zu sein. Und diese kann auch nicht verrutschen oder umknicken oder was Fußmatten sonst noch tolles machen. Denn: wir haben sie direkt in den Fußboden integrieren lassen. Ich sag nur: astrein! Das würde ich immer wieder so machen. Draußen vor der Tür verzichten wir dafür komplett auf eine Fußmatte. Das Fußmattensystem (unseres stammt von emco: www.emco-bau.de) besteht aus einem Metallrahmen, der fest in den Boden eingebaut wird. Dort legt man dann die eigentlichen Schmutzabstreifer hinein. Ihr kennt sowas aus Kaufhäusern, öffentlichen Gebäuden, Banken etc., nur, das unsere Fußmatte kleiner ist. Weiterer Vorteil: absolut barrierefrei.


Tipp: Verschwendet durchaus mal einen Gedanken an dieses Thema. Haustüren gehen meistens nach innen auf, wo eine herkömmliche Fußmatte beim Türöffnen oft verrutscht. Draußen erfüllt sie auch nur dann wirklich ihren Zweck, wenn sie wettergeschützt, d.h. überdacht ist. Ansonsten hat man nämlich gerne mal so einen nassen Lappen vor der Tür liegen.

Garderobe
Wenn man unser Haus betritt (und auch wenn man durch das Glasfenster neben der Haustür lugt) schaut man direkt auf unsere Garderobe und die Treppe.

Das heißt, man schaut auf einen Teil unserer Garderobe. Direkt neben der Treppe haben wir eine Nische bauen lassen, die lediglich mit einem Brett und einer Metallstange versehen wurde.

Diese Garderobe ist insbesondere unseren Gästen vorbehalten. Ich hasse nichts mehr, als übervolle Garderoben, wo sichtbar zig Jacken hängen. Außerdem hab ich von früher noch im Ohr: wir bekommen heute Besuch, räumt mal Eurer Jacken von der Garderobe… Durch die Nische gabs dann auch gleich einen guten Platz für einen Schirmständer, der nun nirgends im Weg rumsteht.

Unsere eigentliche Garderobe hingegen haben wir durch Schiebetüren verbergen lassen.

Geht man von der Haustür kommend  links um die Ecke, befindet sich dort eine viel größere Nische, die durch zwei Schiebetüren komplett geschlossen wird.

Dahinter befindet sich auf einer Hälfte eine Garderobe inkl. Ablagemöglichkeiten für Schals, Handschuhe, Taschen.

Auf der anderen Seite ist ein Regal, dass reichlich Platz für Schuhe bietet. Türen zu, alles verschwunden und nicht mehr sichtbar. Großartig!
Tipp: überlegt, welcher „Garderobentyp“ (offen, geschlossen) Ihr seid und wo ein guter Platz in Eurem Eingangsbereich für Eure Jacken, Mäntel, Schuhe, Schals, Handschuhe, Mützen, Taschen, und und und sein könnte. Und natürlich auch für die Eurer Gäste. Wenn Ihr ein Schuhregal plant, dann denkt daran, dass Schuhe unterschiedliche Höhen haben und insbesondere Frauen gerne auch mal Stiefel tragen, die noch mehr Platz benötigen. Gleiches gilt übrigens auch für die Kombination Garderobenstange und Mäntel.
Ggf. Steckdose oder Elektroanschluss für eine Schrankinnenbeleuchtung nicht vergessen (sh. unten).

Beleuchtung
Bei der Beleuchtung unseres Eingangsbereiches haben wir es uns einfach gemacht. Wir haben Deckenspots in die Decke einbauen lassen.

Allerdings und das wiederum ist wirklich super, werden diese über einen Bewegungsmelder aktiviert. Egal, aus welcher Richtung wir diesen Bereich betreten, geht automatisch das Licht an.

Da es sich um einen klassischen Durchgangsbereich handelt entfällt somit das ständige Schalter an, Schalter aus, was wir als sehr angenehm empfinden. Auch wenn man das Haus betritt, muss man nicht erst nach einem Lichtschalter tasten. An dem Bewegungsmelder selber gibt es außerdem die Möglichkeit, das Licht auf Dauerbetrieb zu stellen oder es ganz auszuschalten. Einstellbar ist außerdem, wie lange das Licht brennen soll, also die Zeitdauer.
Tipp: überlegt Euch, wie Ihr Euren Eingangsbereich beleuchten wollt, wo Brennstellen und damit Kabel vorzusehen sind und von wo aus ihr diese bedienen wollt. Es nützt wenig, wenn ich mich 3 Meter in einen dunklen Flur hineinbegeben muss, um dann erst das Licht einschalten zu können. Wenn Ihr Euch ebenfalls für einen Bewegungsmelder entscheiden solltet, stellt sich die Frage, ob einer ausreicht und wo diese/r anzubringen ist/sind, damit das Licht rechtzeitig angeht, egal aus welcher Richtung Ihr den Eingangsbereich betretet.

Fussboden
In unserem Eingangsbereich ist genau wie in der Küche und dem Essbereich Sichtestrich verlegt worden. Dazu werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch ausführlicher berichten. Soviel schonmal vorweg: er ist super pflegeleicht und durch seine graue Farbe auch sehr dankbar und schmutzunempfindlich.
Tipp: erfahrungsgemäß wird gerade in den Eingangsbereich der meiste Schmutz hineingetragen. Der Fußboden sollte deshalb m.E. einigermaßen unempfindlich sein. Wenn Ihr Euch für Fliesen entscheidet, würde ich darauf achten, dass sie gut zu reinigen sind (keine Unebenheiten) und nur schmale Fugen haben. Macht außerdem mal den Wasser- und Sockentest. Will sagen: wie rutschig sind die Fliesen tatsächlich, wenn sie nass sind oder man auf Socken draufherumläuft.

Tapeten
Wie auch im gesamten restlichen Haus haben wir im Eingangsbereich Malervlies verkleben lassen, das weiß gestrichen wurde. Achtung: aus unserer Sicht definitiv keine Option für Familien mit Kindern oder für Tollpatsche. Die Wände sind ziemlich empfindlich. Selbst, wenn man mit einer Jeanshose an der Wand entlangschrabbt, kann es sein, das diese künftig von einem blauen Streifen geziert wird. Wir würden uns dennoch wieder so entscheiden. Raufasertapete mögen wir nämlich nicht und ein Putz hätte gerade bei einem ganz frischen Haus den Nachteil, dass sich vermutlich mit der Zeit viele Risse bilden. Das Malervlies ist da elastischer und wenn Risse entstehen, und das tun sie bei einem Holzrahmenbauhaus, dann sind sie (zumindest bisher) nur in den Ecken bzw. im Übergang von Wand zu Decke sichtbar, wo sie sehr einfach mit Maleracryl abgedeckt werden können.
Tipp: helle Wände machen Räume optisch größer, dunkle lassen Sie kleiner erscheinen. Gestreifte Tapeten lassen Räume höher oder breiter erscheinen. Wie hell ist Euer Eingangsbereich generell durch Tageslicht?

Telefon
Wir haben im Eingangsbereich einen wunderschönen alten Küchenofen (unsere Umzugshelfer hassen dieses Teil), auf dem sich neben der Ablage für Schlüssel auch die Station unseres Telefons befindet.

Da die Wege im Erdgeschoss kurz sind und wir ein mobiles Telefon haben, ist es dort gut aufgehoben. Heißt aber auch, dass wir an entsprechender Stelle eine TAE-Dose und mindestens eine Steckdose brauchten. Beides ist hinter dem alten Küchenofen versteckt und somit nicht sichtbar.
Tipp: überlegt Euch, wo Ihr die Station Eures Telefons platzieren wollt. Nicht immer ist der Eingangsbereich der passende Ort. Lasst ggf. lieber eine TAE-Dose mehr als zu wenig einbauen und denkt an mindestens eine Steckdose daneben.

Steckdosen
Direkt um die Ecke Richtung Küche befindet sich eine Steckdose, die sehr praktisch ist, wenn wir im Eingangsbereich staubsaugen wollen (was bei einem Sichtestrich nämlich super geht). Im ganzen Haus haben wir an verschiedenen Stellen genau dafür Steckdosen direkt unter den Lichtschaltern, also in bequemer Höhe, anbringen lassen. Im Alter wird das Bücken ja nicht einfacher .. hüstel.
Neben den Steckdosen hinter dem Küchenofen fürs Telefon und ggf. eine Tischlampe haben wir in der Fensternische eine Steckdose verbauen lassen. Nämlich für den Fall, dass wir auf der Fensterbank eine Tischlampe platzieren wollen.

So würde das Kabel nicht zu einer Steckdose herunterhängen. Eine weitere Steckdose befindet sich in unserer Garderobe hinter den Schiebetüren. Diese ist gedacht für eine evtl. Schrankinnenbeleuchtung. Eine letzte Steckdose gibt es in der offenen Garderobe. Gedacht, um Dekobeleuchtung anzuschließen und für den Fall einer Schrankinnenbeleuchtung, sollten wir auch diese Garderobe irgendwann mal mit einer Tür versehen.
Tipp: Elektroplanung ist ein sehr umfangreiches Thema. Überlegt Euch, wo und in welcher Höhe Ihr Steckdosen benötigen werdet oder ggf. später mal benötigen könntet.

Spiegel
Insbesondere weibliche Personen werden sich vielleicht fragen, wo der Spiegel im Eingangsbereich ist. Will Frau doch vor Verlassen des Hauses noch schnell einen kurzen optischen Selbstcheck durchführen. Nun. Wir haben keinen. Platz dafür wäre noch über dem alten Küchenofen. Ob wir diesen Platz dafür nutzen oder dort doch ein Bild aufhängen, haben wir noch nicht entschieden. In unserem direkt angrenzenden WC gibt es einen Spiegel, den wir bei Bedarf nutzen.

Tipp: welche Art von Spiegel wollt Ihr im Eingangsbereich? Soll man sich komplett darin sehen können? Dann braucht es genügend Platz dafür. Oder reicht ein kleinerer Spiegel? Wird er mit der Garderobe (zB als Schranktür) kombiniert oder oder oder. Denkt ggf. an ein Elektrokabel für die Spiegelbeleuchtung.

Heidewitzka, soviel Text für einen eigentlich sehr kleinen, aber dafür aus unserer Sicht überaus praktischen Eingangsbereich. Ihr habt sicher gemerkt, dass viele Ideen und Gedanken einer ganz pragmatischen Handhabung und unserer Erfahrung gepaart mit unseren persönlichen Vorlieben entsprungen sind. Vielleicht ist ja die ein oder andere Anregung für Euch interessant.

Der nächste Raum wird das WC im Erdgeschoss. Mal sehen, wieviel es dazu zu berichten gibt 🙂 Bis dahin wünsche ich Euch eine gute Zeit!

04.01.2015 – Raum für Raum: Eingangsbereich außen

So Leute, versprochen ist versprochen. Heute startet die „Raum-für-Raum-Aktion“. Und ich möchte dort beginnen, wo jeder unser Haus betritt. Also im Eingangsbereich. Und da ich gerade feststelle, dass so ein Eingangsbereich schon ne Menge an Infos zu bieten hat, gibt es heute Infos zum äußeren Eingangsbereich. Also, los geht’s, viel Spaß beim Lesen:

Grundsätzliches
Auch wenn es aus den Mündern Mitte Vierzigjähriger komisch klingen mag: Wir wollten ein möglichst barrierefreies Haus bauen. Deshalb gibt es vor unserer Haustür und auch Richtung Terrasse keine Stufe(n), die später ggf. mit einer Rampe zu überwinden wären. Weitere Überlegungen dazu ziehen sich durch unser Haus, doch dazu zu einem anderen Zeitpunkt mehr.

Haustür
Allen Spöttern zum Trotze haben wir uns (Leser dieses Blogs wissen es bereits) für eine knallgrüne Haustür entschieden, Farbton RAL 6018. Warum gerade grün, wo doch die übrigen Fenster und Türen anthrazitfarben sind? Unsere Haustür weist Richtung Nordwesten, d.h. sie hat (auch wegen der Überdachung und der Garage) nie Sonne. Eine dunkelgraue Haustür schied deshalb für uns aus. Schließlich möchten wir unser Haus nicht durch einen dunklen Schlund betreten. Einen Rot-Ton (auch gerne genommen bei Häusern dieser Art) wollten wir nicht, eben weil ihn so viele haben. Ein Haus, das wir besichtigt haben, hat eine sonnengelbe Haustür. Die fanden wir ziemlich cool, allerdings hatten wir Sorge, dass wir uns daran irgendwann mal sattsehen. Orange hätte ich persönlich auch ziemlich klasse gefunden, der Bauherr allerdings nicht . Blau wollten wir nicht. Und so landeten wir bei einem hellen freundlichen Maigrün. Unsere Vorgabe war lediglich, dass es ein RAL-Ton sein sollte. Ach ja, und innen ist unsere Haustür weiß.

Eingang

Tipp: Schaut euch die Farbtöne immer vorher auf Farbkarten im Tageslicht an. Wenn ich „RAL 6018“ google, erhalte ich zwar viele Treffer, aber aufgrund Bildschirmeinstellungen etc. weicht der Farbton ggf. extrem von der Realität ab.
Gut ist auch, dass wir neben der Haustür ein Glaselement verbaut haben. So haben wir (zumindest tagsüber) immer Tageslicht im Eingangsbereich. Achtung: wer nicht möchte, dass Besucher direkt ins Haus schauen können, sollte Milchglas nehmen.

Glaselement Haustür

Tipp: Schaut Euch in der Grundrissplanung die Sichtachse bei solchen Fensterelementen an. Uns war vorher nicht klar (es stört uns aber auch nicht), dass Besucher aufgrund der offenen Bauweise von der Haustür aus durch das Fenster quer durch die Küche bis zum Essbereich schauen können.

Briefkasten
Bei der Suche nach einem schönen Briefkasten stießen wir recht schnell auf „Mr. Letterman“, den es praktischerweise im gleichen Farbton wie unsere Haustür gibt. Wir haben uns für das Modell XXL entschieden, weil er neben einem Einwurfschlitz für Briefe ein getrenntes Fach für Zeitungen hat, die so auch trocken und unversehrt bleiben.

Letterman

Tipp: Überlegt, welche Anforderungen Ihr habt. Erhaltet Ihr regelmäßig Zeitungen, macht eine Vorrichtung dafür Sinn. Ist der Briefkasten dauerhaft Regen, Wind und Wetter ausgesetzt, dann sollte er die Post/Zeitungen gut und trocken verwahren.

Hausnummer
Nach etwas längerem Suchen haben wir Hausnummern aus Beton gefunden (http://beton-fabrik.de/2010/09/betonbuchstaben-als-designobjekt), die von der Schriftart her im Bauhausstil gehalten sind. Wir haben sie via Internet bestellt und sind super zufrieden. Vom Farbton haben wir den gleichen gewählt, den auch unser Garagentor sowie die übrigen Fenster und Türen haben, RAL 7016 – anthrazit.

Hausnummer

Tipp:
Überlegt, wo ihr die Hausnummer anbringen wollt und plant ggf. ein Elektrokabel für Beleuchtung mit ein. Denkt dabei auch daran, dass es Vorgaben für Hausnummern geben kann: Groß genug, gut sichtbar von der Straße, auch im Dunkeln lesbar, …

Außensteckdose
Fast hätten wir sie vergessen und sie ist sprichwörtlich in letzter Sekunde in unserer Außenwand vorgesehen worden: eine Aussensteckdose im Eingangsbereich. Ganz wichtig für die Freunde (meistens sind es eher Freundinnen) der Ambientebeleuchtung zu Weihnachten.
Tipp: überlegt Euch, ob Ihr eine Außensteckdose im Eingangsbereich benötigt bzw. haben wollt und falls ja, wo diese sein soll. Im Normalfall sind solche Außensteckdosen von innen schaltbar, also seht innen auch einen Schalter an geeigneter Stelle dafür vor.

Außenbeleuchtung
Über unserer Haustür befindet sich ein 1 Meter breiter Vorsprung. Diese Überdachung schätzen wir sehr, ist man doch nicht direkt dem Regen ausgesetzt, geht man hinaus. Gleichzeitig ist darin unsere Außenbeleuchtung verbaut, und zwar in Form einer LED-Lichtleiste, die in den Putz eingelassen ist. Über einen Bewegungsmelder wird die Lichtleiste aktiviert, wenn sich jemand der Haustür nähert. Zusätzlich haben wir innen einen Schalter, um sie dauerhaft einschalten zu können.

Und so sieht es dann im Dunklen aus. Wir finden, dass der Eingangsbereich prima ausgeleuchtet ist.

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Tipp: überlegt Euch rechtzeitig, welche Art von Außenbeleuchtung Ihr an Eurem Haus anbringen wollt und vor allem auch wo und wie sie bedient werden soll.

Klingel
Aufgrund des oben beschriebenen Fensters neben der Haustür hätte eine Gegensprechanlage (ggf. mit Kamera) für uns nur Sinn gemacht, wenn sie vom Obergeschoss aus bedient würde. Insofern haben wir darauf komplett verzichtet und eine ganz schlichte Klingel einbauen lassen.
Tipp: Da die Gegebenheiten und Bedürfnisse überall anders sind, solltet Ihr Euch deshalb vorher überlegen, was Ihr benötigt und wie Eure jetzigen Gewohnheiten in Sachen Haustüröffnen sind.

Sonstiges
Etwas Kopfzerbrechen hat uns die Frage bereitet, in welcher Farbe wir den Stahlpfeiler streichen lassen, der unsere Hausecke abstützt. Deshalb hatte er lange Zeit auch nur eine Grundierung. Letztendlich haben wir uns für RAL 7016, also das anthrazit entschieden, das sich auch in Hausnummer, Garagentor und Fensterrahmen wiederfindet.

Als größere Herausforderung für technisch völlig Unterbelichtete wie uns, hat sich auch das Anbringen des Briefkastens und vor allem der sehr gewichtigen Hausnummern (ich sag nur: Beton) herausgestellt. Unter der Putzfassade verbirgt sich der Dämmstoff, der aufgrund seiner Konsistenz nicht zwingend jedes Gewicht hält. Nun hatten wir die tollen Hausnummern und wussten Sie nicht zu befestigen. Zumal wir diese so bestellt hatten, dass in jede Ziffer 3 lange Metallstifte eingebaut waren, die nun irgendwie in der Wand befestigt werden mussten. Die Lösung: Dämmstoffdübel und zur Fixierung Zweikomponentenkleber. Allerdings mussten die Dämmstoffdübel für die Hausnummer recht lang sein. Es kam natürlich, wie es kommen musste, wir trafen auch einen Balken .. seufz. Die ganze Aktion hat ewig gedauert, aber nun hält es.
Tipp: vorher Gedanken machen, wie Dinge wie Hausnummer oder Briefkasten angebracht werden können und den ultimativen Balkentest machen. Außerdem das passende Werkzeug an den Start bringen. Laien wie uns seien außerdem Anleitungen wie folgende sehr empfohlen: http://www.youtube.com/watch?v=CG3PlBeae8A

Meine Güte, ich hätte nie gedacht, dass man soviel zu einem Eingangsbereich schreiben kann. Beim nächsten Mal geht’s dann innen weiter. Bis dahin eine gute Zeit für Euch!

03.01.2015 – Das neue Jahr ist gestartet …

Euch allen ein frohes neues Jahr mit viel Glück, Gesundheit und allen Bauherrinnen und Bauherrn viel Erfolg bei der Realisierung Eures Traumhauses! Ich hoffe, Ihr seid gut ins Jahr 2015 gestartet.

Bis auf so Kleinigkeiten wie Bilder aufhängen, eine Arbeitsplatte inkl. Spüle im Hauswirtschaftsraum anbringen, Garage mit diversen Halterungen für Gartengeräte versehen, … ist ja alles andere bei unserem Hausbau vergangenes Jahr erledigt worden. Eigentlich ein guter Zeitpunkt, das Baublog zu beenden (in mir sträubt sich immer noch alles, wenn ich „das“ statt „den“ Baublog schreibe).
Uneigentlich dachte ich aber, ich könnte in der nächsten Zeit einfach mal jeden Raum einzeln vorstellen mit Hinweisen für künftige Bauwillige. Tipps, was zu beachten ist, was gut ist, was wir aus heutiger Sicht evtl. anders machen würden. Ich muss mir nur noch überlegen, mit welchem Raum ich anfange 🙂
Also, bis bald, genießt das Wochenende!

29.12.2014 – Weihnachtsimpressionen

Der Keksteller ist (fast) leer, der Kühlschrank (zum Glück) auch wieder, dafür sind die Bäuche mit vielen Leckereien gefüllt. Das erste Weihnachtsfest in unserem neuen Haus war richtig schön. Beinahe genauso schön ist, dass nun wieder Ruhe eingekehrt ist und wir noch eine Woche Urlaub genießen können. Das neue Jahr kann also kommen.
Hier noch ein paar Erinnerungen an Weihnachten:

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24.12.2014 – Das erste Weihnachtsfest im neuen Haus

Wo letztes Jahr noch Rohbau war, …
… steht jetzt unser Tannenbaum,
… werden wir heute Abend und am 1. Weihnachtstag gemütlich mit der Familie sitzen und essen,
… haben wir Übernachtungsbesuch,
… wohnt es sich einfach großartig!

Es ist wirklich phantastisch, wenn man sich die Fotos anschaut, wie unser Haus vor nur einem Jahr aussah (wobei allein das schon wirklich klasse war) und wie gemütlich es sich mittlerweile hier wohnen lässt.

Wir wünschen Euch ein tolles und entspanntes Weihnachtsfest. Allen, die sich gerade in der Bauphase befinden sei gesagt: Kommt Zeit, kommt Tannenbaum im eigenen neuen Haus. In diesem Sinne: Frohes Fest!

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05.12.2014 – Es werde Licht – Teil 2

In unseren Hauswänden an der Terrasse gab es noch drei Kabel, die aus den Wänden ragten.
Gab.
Seit kurzem haben wir nämlich auch eine Terrassenbeleuchtung. Entschieden haben wir uns für eine sehr schlichte anthrazitfarbene LED-Wandleuchte von Bega, die das Licht ausschließlich nach unten strahlt. Infos dazu gibt es hier: http://www.bega.de/de/produkt/wandleuchten-2215

Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freuen uns, dass wir in der dunklen Jahreszeit nun auch die Terrasse illuminieren können.

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01.12.2014 – Heute vor einem Jahr …

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich heute vor einem Jahr abends ziemlich platt auf dem Sofa gelegen habe. Okay, datumsmäßig wäre es morgen vor einem Jahr. Wir waren vor einem Jahr den ganzen Tag auf unserer Baustelle .. weil .. na, weil die ersten Wände aufgestellt wurden und abends das Erdgeschoss unseres Hauses stand. Wow! Mittlerweile wohnen wir nun schon 7 Monate in unserem neuen Haus und freuen uns nach wie vor jeden Tag darüber. Wahnsinn. Irgendwie kommt es mir vor, als sei es noch nicht so lange her. Andererseits gefühlt schon länger. Wie dem auch sei: unser Haus wird diese Woche ein Jahr alt.

Seit meinem letzten Post ist drinnen und draußen auch wieder jede Menge passiert, dazu demnächst mehr.