Archiv der Kategorie: 09 Innenausbau

24.12.2017 – Arbeits-/Gästezimmer fertig

ENDLICH! In der Woche vor Weihnachten und damit gerade noch rechtzeitig für unseren Weihnachtsbesuch wurde mein Arbeits- und unser Gästezimmer fertig. Was lange währt … Es ist wirklich phantastisch geworden. Endlich ist alles, was vorher in diversen Regalen und Schränken stand hinter Schranktüren verschwunden. Das 1,20 m breite Bett kann bei Bedarf heruntergeklappt werden und ist dank vernünftigem Lattenrost und gescheiter Matratze keine Notlösung, sondern ein bequemes Gästebett. Seht einfach selber 🙂 Euch allen ein schönes und entspanntes Weihnachtsfest und einen guten Start in den neuen Tag!

Die Planung:

Das Ergebnis:

16.07.2017 – Büro meets Gästezimmer

Tatatataaaaa … es gibt endlich eine Idee für mein Büro, das gleichzeitig auch Gästezimmer sein soll bzw. schon ist. Im Moment sieht es dort RICHTIG übel aus. Alle Möbelstücke, die irgendwie übrig waren und dort einen Nutzen haben könnten, befinden sich derzeit in diesem Raum. Dabei ist gar nicht sooooo groß. Mal sehen, ob ich es auf die Reihe bekomme: es gibt eine Schlafcouch, unseren ehemaligen Küchentisch samt Schreibtischstuhl, ein Sideboard, zwei schmale Billy-Regale, ein kleines Tischchen, zwei Rattanstühle und diverses „Zeug“, für das es ansonsten keinen Platz gibt, unter anderem meine Gitarre. Gekrönt wird das Ganze noch von einem Flipchart, diversen Aufbewahrungskartons (weil ich die so schön fand) und und und …
Der Raum ist echt eine totale Vollkatastrophe. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich schon bei der Planung mit diesem Zimmer so meine Schwierigkeiten hatte und das zieht sich anscheinend nahtlos durch. Und irgendwie fehlte mir bislang der Drive, mich aktiv darum zu kümmern.

Aber demnächst wird alles besser – also, das hoffe ich zumindest 🙂
Hier der 4-Takt in Richtung eines ganz neuen Büros mit Gästezimmerfunktion:

Schritt 1: Regale, Sideboard etc. AUSMISTEN!!! (örghs)
Schritt 2: ALLES raus!!! (verkaufen, verschenken, Sperrmüll)
Schritt 3: neue Möbel rein und
Schritt 4: übrig gebliebene Schrankinhalte wieder einräumen
FERTIG! (klingt doch ganz easy – hahaha!!)

Was ist nun genau der Plan in Sachen neue Möbelstücke? Ich hatte ja so meine Anforderungen, nämlich:

  • ausreichend Schrankfläche für die ganzen Ordner, Bücher, Utensilien, auch für größere Gegenstände wie meine Gitarre usw. und ganz wichtig: MIT Türen, damit ich (und auch Gäste) von dem ganzen Krempel mehr sehe. Außerdem sollte der Schrank innen die größtmögliche Flexibilität haben, d.h. wenn ich z.B. keine Regalböden mehr benötige, will ich sie rausnehmen können und umgekehrt.
  • einen kleineren Schreibtisch mit Blickrichtung aus der Terrassentür in den Garten
  • ein Gästebett, das einfach und ohne viel Aufwand weggeklappt werden kann und somit wenig Platz wegnimmt, trotzdem aber bequem ist und mind. 1,20 m breit sein sollte

Vergangene Woche war nun unser Tischler da und hat den Raum vor Ort in Augenschein genommen (ich wundere mich immer noch, dass ich ihn nicht wiederbeleben musste, nachdem er meine windschiefen Billy-Regale gesehen hat .. hüstel). Wir haben uns gemeinsam Folgendes überlegt und er macht mir nun einen ersten Entwurf:

  • das Gästebett wird ein Seitenklapper. Wird es nicht benötigt, sieht es aus, wie ein 2 m breites Sideboard und steht einfach an der Wand, nimmt kaum Platz weg und passt sich unserer Meinung nach gut in den Raum ein. Möchte man es benutzen, klappt man es einfach seitlich heraus … et voilà … hat man ein Bett.
  • der Schreibtisch wird klein und übersichtlich, aber auch flexibel. Grds. soll er links neben der Terrassentür an der Wand. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, ihn insbesondere im Winter etwas weiter vor die Tür zu schieben und dort locker und etwas schräg zu platzieren.
  • der Schrank soll raumhoch werden und vermutlich 2 m breit, bestehend aus vier 0,50 m-Elementen mit vermutlich jeweils 2 Türen. Zur Innenaufteilung muss ich mir noch Gedanken machen. Was ich schon sagen kann:
    • 1 Element für Gäste inkl. Kleiderstange
    • 1 Element für Ordner und Bücher
    • 1 Element für größere Sachen (Gitarre) + Regelböden für kleineren Kram
    • 1 Element für Papierkram, …
    • ich überlege immer noch, ob ich in der Mitte des Schrankes aus optischen Gründen zwei quadratische Fächer offen lasse für Deko und um es ein wenig aufzulockern. Auf der anderen Seite fehlt mir aber dieser Platz dann ggf. und der Raum ist so klein, dass zu viel Schnickschnack ihn überfrachten würde.
  • alle Möbelstücke sollen schlicht weiß werden und im gleichen Stil daherkommen und
  • ob die Schranktüren einen Griff bekommen oder grifflos werden, muss ich mir noch überlegen.

Wenn die neuen Möbel da sind, muss ich erstmal gucken, wie alles wirkt. Dann benötige ich vermutlich noch:

  • einen Hocker oder ein kleines Tischchen, das gleichzeitig als Nachtisch dienen kann
  • eine Lampe, die auf dem Tischchen oder Hocker platziert wird
  • ein hübsches Bild über dem Sideboard
  • einen Vorhang oder etwas anderes, mit dem man die Terrassentür zusätzlich zu den Außenraffstores verdunkeln kann
  • und ggf. einen Sitzhocker oder kleinen Sesssel, den ich vor dem Sideboard platzieren kann und der sich leicht verschieben lässt, möchte man das Bett herunterklappen. Das aber nur, wenn ich das Gefühl habe, dass der Raum dadurch nicht wieder so elendig vollgestellt ist.

Also, eins nach dem anderen. Am Schlimmsten wird das Ausmisten der bisherigen Sachen. UAH! Allerdings sollte ich das zeitnah machen, dann habe ich nochmal ein besseres Gefühl dafür, wie das Innenleben meines neuen Schrankes am besten aufgeteilt werden sollte (vielleicht regnet es ja demnächst mal längere Zeit … grrrrrr).

Also, das zu den neuesten Planungen. Ich bin schon sehr gespannt auf den Entwurf und halte Euch auf dem Laufenden! Habt einen tollen Sonntag!

12.04.2015 – Naturstein-Testpaket

Szene: Kurz vor Ostern auf dem Hof vor unserer Haustür. Ich fege Laub und anderes Zeugs zusammen. Der Postbote rückt an.

Er: „Ah, super, dass Sie da sind. Ich hab hier ein Paket!“

Ich: „Ach echt? Mein Mann hat mir gar nicht erzählt, dass er etwas bestellt hat.“

Er: „Das Paket ist auch nicht für Ihren Mann, sondern für Sie!“

Ich (mit vermutlich total dämlichem Gesichtsausdruck): „Für mich? Ich hab doch gar nichts bestellt!!“

Er: „Na, das sind mir die besten, hier bitte unterzeichnen!“

Okay, ich war neugierig, was in dem Paket drin ist. Zumal es dick mit mit Wort „Bruchgefahr“ gekennzeichnet war. Eine Bombe wirds schon nicht sein, dachte ich. Also Paket mit rein genommen und geöffnet. In dem Paket befanden sich neben viel Füllmaterial eine Flasche Rotwein, ein weiteres kleines Päckchen und ein Brief.


In dem kleinen Päckchen fanden wir eine Tüte Ketchup, einen Wachsmalstift sowie 3 Natursteinmuster. Aha??!!

Das wirklich sehr nett formulierte Anschreiben klärte uns auf. Aufgrund unseres Baublogs waren wir ausgewählt worden, die beigefügten Natursteinmuster mal so richtig zu bekleckern und dann wieder zu reinigen um die Imprägnierung zu testen. Gerne dürften wir dann auch in unserem Blog über das Ergebnis berichten.

Nun. Grundsätzlich finde ich diese Werbeidee ja wirklich gut. Echt. Allerdings sind wir die völlig falsche Zielgruppe. Unser Haus ist fertig und wir benötigen mindestens die nächsten 20 Jahre keinen anderen Bodenbelag. Und auch im Garten ist alles fertig und wir haben keinen Bedarf. Warum um alles in der Welt soll ich also Natursteinmuster bekleckern um sie anschließend wieder zu reinigen? Sorry, nein, mach ich nicht. Darauf zu setzen, dass wir ja eine Flasche Rotwein geschenkt bekommen haben und uns somit vielleicht in irgendeiner Form verpflichtet fühlen könnten, der Bitte des Unternehmens nachzukommen, funktioniert bei uns leider auch nicht. Seufz. Warum schicken mir Klamottenfirmen eigentlich nie solche Testpakete? Oder Schokoladenhersteller?

Nun denn. Trotzdem möchte ich nicht verschweigen, welches Unternehmen uns so freundlich bedacht hat. Die Firmen-Website bietet einige Infos und Anregungen. Also, wer Natursteinbedarf hat, sollte einfach mal hier schauen: www.jonastone.de

In diesem Sinne: einen schönen Sonntag für Euch, bis bald!

06.04.2015 – Frohe Ostern – Stromverbrauch sinkt

Frohe Ostern … gehabt zu haben! Das Osterfest ist nun fast rum und ich dachte, es ist ein guter Zeitpunkt, mich mal wieder hier blicken zu lassen. Heute mit dem Update unseres Stromverbrauchs für unsere Wärmepumpe. Wie erwartet ist der Verbrauch im März weiter gesunken, der Sonne sei Dank. Da wir bei der Festlegung der monatlichen Abschlagsraten für den Stromverbrauch so überhaupt keine Ahnung hatten, wie hoch diese wohl sein müssen (die RWE übrigens auch nicht), wurden sie letztes Jahr recht hoch eingeschätzt. Die Folge war eine hübsche Rückerstattung (ist ja auch mal schön) und eine deutlich niedrigere Einstufung.

Vielleicht hilft unsere Statistik dem ein oder anderen Bauherrn ja weiter. Bei mittlerweile nun 11 Monaten, die wir ohne Aufheizphase des Estrichs mit einem „normalen“ Verbrauch vorzuweisen haben, liegen wir insgesamt bei einem Verbrauch von 2.145 kWh, was durchschnittlichen monatlichen Heizkosten (inkl. Warmwasser) von sage und schreibe 44,60 € entspricht. In diesem Sinne: Noch einen schönen Feiertagsabend und bis bald!

 

07.03.2015 – Raum für Raum: Wohnzimmer

Klein und fein – das sind die Attribute, mit denen sich unser gemütlicher Rückzugsort am ehesten beschreiben lässt. Für besagte Gemütlichkeit haben wir unser Wohnzimmer mit einem Holzfussboden (Münsteraner Eiche, geölt) ausstatten lassen.

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Bei der Verteilung der Steckdosen und sonstigen Verkabelungen haben wir darauf geachtet, dass die Anschlüsse möglichst da hin kommen, wo wir sie benötigen. Sprich: eine ganze Batterie Steckdosen plus das, was man da sonst noch so braucht (Netzwerkdose, SAT-Dose) an die Wand, wo der Fernseher platziert ist. Da wir eher „Weniggucker“ sind, haben wir unseren Fernseher die meiste Zeit in einem Schrank versteckt. Bei Bedarf lassen sich die Türen öffnen, klappen und in den Schrank schieben.



In dem Schrank ist auch gleichzeitig Platz für CDs, DVDs usw. Alle elektronischen Geräte im Schrank sind gebündelt an eine schaltbare Steckdose angeschlossen, die wir mittels Schalter ein und ausschalten können. So gibt’s auch keinen unliebsamen Stromverbrauch durch Stand-by. Weitere Schalter gibt es für die Steckdosen in den Fensterlaibungen für die Tischleuchten auf der Fensterbank und für die Steh- und Leselampe an der Couch (wo dringend mal ein neues und hübscheres Modell her muss….). Die Fenster haben wir absichtlich nicht bodentief planen lassen, für den Fall, dass wir irgendwann den Fernsehschrank gegen ein wandhängendes TV-Möbel tauschen wollen, dass mehr oder weniger die ganze Wandseite einnimmt. Deshalb führt hinter dem Schrank in der Wand ein Leerrohr zur Steckdosenleiste nach unten. Wenn schon der Fernseher an der Wand hängt, sollen wenigstens keine Kabel zu sehen sein.



Bilder haben nach wie vor noch nicht den Weg an unsere Wände gefunden. Dafür gibt’s ein Bücherregal, welches allerdings auch eine Übergangslösung darstellt, weil es einfach noch vorhanden war. Aber man kennt das ja mit den Übergangslösungen. Solange sie einen nicht total stören, bleiben sie die nächsten 10 Jahre.



Ja, Ihr seht richtig. Da führt ein Stück Treppe durch unser Wohnzimmer. Das war so eigentlich nicht geplant. Also von uns nicht. Dennoch finden wir es eigentlich ganz witzig und es trägt definitiv nochmal zu etwas Gemütlichkeit bei. Trotzdem soll es auf längere Sicht noch eine andere Lösung geben. Ein Bücherregal, das so konzipiert wird, dass die Treppe verdeckt ist. Da muss ich mir mit unserem Tischler noch was Passendes überlegen.



Ein letzter Blick von der Couch Richtung Essbereich und Garten und damit Euch ein schönes Wochenende! Bis demnächst!

02.03.2015 – Raum für Raum: Essbereich – Luftraum

Es ist so, als säße man beim Frühstück direkt im Garten und dennoch wird man nicht nass, wenn es regnet. Abends, wenn es draußen dunkel ist, ist es gemütlich und wir haben nicht das Gefühl, auf dem Präsentierteller zu sitzen. Und das, obwohl wir die Außen-Raffstores gar nicht bemühen. Mit anderen Worten: Wir sind rundherum damit zufrieden, wo und wie wir unseren Essbereich platziert haben.

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Mit „wo“ meine ich den Platz zwischen Küchen- und Wohnbereich mit direkten Zugang zur Terrasse mit darüberliegendem Luftraum und dadurch direkter (Sprach-)Verbindung nach oben.
Mit „wie“ meine ich die offene Bauweise und die über Eck liegenden großen Fenster über beide Etagen.

Worauf haben wir geachtet:

  • bodentiefe Schiebetür mit nur kleiner Schwelle für die Barrierefreiheit nach draußen
  • Bodentank mit Steckdosen in der Ecke – Wandsteckdosen waren aufgrund der Fenster nicht möglich und eine Stehlampe oder ein Weihnachtsbaum braucht Strom
  • Platzierung eines Stromanschlusses für eine Deckenlampe im Luftraum (schaltbar im Erdgeschoss) mit Deckenverstärkung für evtl. schwerere „Kronleuchter“

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Den Tisch, die Stühle und die passende Bank hatten wir schon vorher. Da wir unserer ehemaligen Küche ebenfalls einen großen Tisch hatten, haben wir dort den allerdings Essbereich kaum genutzt.

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Das hat sich nun dramatisch geändert. Unser Esstisch ist DER Bereich, der am häufigsten genutzt wird. Einfach deshalb, weil wir dort essen oder einen Kaffee trinken und klönen oder wir gemeinsam mit unserem Besuch dort sitzen und schnacken.

Froh bin ich übrigens auch darüber, dass die Brüstung am Luftraum im Obergeschoss aus halbhohen Brüstungswänden und nicht z.B. aus Glaselementen besteht. Da wir die Galerie im Obergeschoss als Arbeitszimmer nutzen, bleibt uns somit der ständige Blick von unten unter den Schreibtisch erspart.

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Tipp: Überlegt Euch, wie Ihr eine Galerie nutzen wollt und macht u.a. davon auch die Transparenz der Brüstung abhängig.

So, ich werde nun mal etwas essen .. Euch ebenfalls einen guten Appetit und einen mindestens genauso tollen Essbereich!

02.03.2015 – Viel Sonne gut für Geldbeutel

Klar, der Februar ist der kürzeste Monat im Jahr … und oft auch der kälteste. Dafür hatte er in diesem Jahr – zumindest hier bei uns – mehr Sonnenstunden als der Januar oder der Dezember. Dass es sich dabei nicht nur um eine Vermutung oder ein „Gefühl“ handelt, hat mir ein Blick auf den Rückblick bei wetter-online gezeigt. Dass das so war, hat sich extrem positiv auf den Stromverbrauch unserer Wärmepumpe ausgewirkt. Während wr im Januar noch knapp 470 kWh verbraucht haben, waren es im Februar (Ablesung übrigens erst heute (2.3.) vormittag) nur 335 kWh. Und das, obwohl es in diesem Zeitraum draußen nicht wärmer war, ganz im Gegenteil. Schon super – diese Sonne.

Und hier nochmal im Überblick:

In diesem Sinne: Wir hoffen weiterhin auf sonnige Zeiten!

24.02.2015 – Raum für Raum: „Harry-Potter“-Kammer

So, da bin ich auch schon wieder. Wie versprochen heute mit der „Harry-Potter“-Kammer. Sie verbirgt sich hinter dem schiebbaren Regal in der Küche. Und ist letztendlich nicht anderes, als ein Mini-Abstellraum mit sehr eingeschränkter Deckenhöhe. Eingeschränkt deshalb, da es der Platz unter der Treppe ist. Allerdings groß genug, um dort Dinge wie Koffer, Einkaufskörbe, Skischuhe und sogar das Weinregal zu platzieren. Regal zur Seite, Kram rein, Regal zurück. Super!

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Eigentlich war dort zunächst eine ganz normale Zimmertür geplant. Die wäre dann quasi mitten in unserer Küche gewesen. Irgendwie nicht so toll. Aber wofür liest man als Kind nicht stundenlang irgendwelche Bücher, in denen es um Geheimgänge und deren Zugänge geht? Richtig. Okay, einen Geheimgang haben wir nicht und so richtig geheim ist der Zugang zur Harry-Potter-Kammer auch nicht. Dafür haben wir nun ein dekoratives Regal in der Küche UND einen Mini-Abstellbereich UND es sieht auch noch gut aus. Ohne mich selber zu sehr loben zu wollen, aber ich find meine Idee nach wie vor genial.

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In der Umsetzung war es nicht ganz so einfach. Denn dort, wo jetzt die Laufschienen im Boden sind (ja IM Boden, nicht auf), musste der Estrichleger zwei über 2 Meter lange und sehr schmale Aussparungen lassen. Und zwar in einer bestimmten Entfernung von der Wand, parallel in einem sehr genauen Abstand zueinander, da wir auch an dieser Stelle Sichtestrich haben. Äh, äääähhh?
Unser Tischler, der das Regal gefertigt hat, hatte die Idee, zwei Holzleisten in gewünschter Länge, Breite und Dicke als Platzhalter in den Estrich einzubauen. Letztendlich klappte das dann auch – halleluja – und die Laufschienen konnten später tatsächlich in diesen Aussparungen eingebaut werden. Oben an der Decke/Wand gibt es eine weitere Laufschiene für das Regal und es funktioniert wirklich ganz wunderbar.

In der Harry-Potter-Kammer gibts als einziges „Extra“ mittlerweile eine Glühbirne und den dazugehörigen Schalter und eine Steckdose. Das war´s auch schon. Allerdings muss ich meine Schwester nochmal fragen, warum sie den Raum „Harry-Potter-Kammer“ genannt hat? Ob sie damit die Kammer des Schreckens meinte … ?
Räusper. Ich entschuldige mich an dieser Stelle auch nochmal bei allen Eltern, deren vorwitzigen Kindern ich während der Bauphase offensichtlich so glaubhaft versichert habe, dass dieser Raum einzig dazu diene, freche Kinder .. naja .. vorübergehend in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken, dass keine von den kleinen Kröten darin rumgeturnt ist .. öhm, also: Sorry!

Wie auch immer, bei uns heisst der Abstellraum im täglichen Gebrauch tatsächlich nur noch „Harry-Potter-Kammer“ 🙂 Beim nächsten mal gehts dann weiter in den Essbereich. Bis dahin alles Gute!

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23.02.2015 – Raum für Raum: Küche

Nachdem ich mich ja nun lange genug vor dem nächsten Raum „gedrückt“ habe, mache ich heute endlich mal weiter. Mit der Küche. Gemeinsam mit dem Essbereich ist sie das Herzstück unseres Hauses. Im Gegensatz zu den meisten „klassischen Grundrissen“, wie ich sie immer nenne, sind Küche und Essbereich, die nahtlos ineinander übergehen, bei uns der größte Raum. Wenn man überhaupt von Räumen sprechen kann. Denn von unserem Eingangsbereich aus landet man unweigerlich ohne eine weitere Tür zu passieren in der Küche. Dann im Essbereich. Und wiederum ohne Tür im angrenzenden, eher kleineren Wohnzimmer. Von Küche und Essbereich gehts auch nach draußen auf die Terrasse. Warum haben wir das so geplant? Nun. In der Küche findet das Leben statt. Wo treffen sich bei einer Party alle? Richtig. In der Küche, und sei sie noch so klein. Warum also nicht die Küche zum zentralen Ort des Hauses machen?

Ich kann mich noch gut an die Küche meiner einen Großmutter erinnern. Sie hatte eine – zumindest aus Kinderaugen betrachtet – riesige Küche, die zentraler Ort des Hauses war und wo sich alles traf. Das Wohnzimmer oder wie es damals hieß die „gute Stube“ wurde nur bei besonderen Anlässen benutzt. Das ist bei uns zwar nicht so, dafür ist unser eher kleineres, dafür umso gemütlicheres Wohnzimmer eher als Rückzugsort für uns und gar nicht mal für Gäste gedacht. Besuch findet in der Küche und im Essbereich statt.

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Wir haben uns für eine (fast) grifflose Küche mit weißen Fronten entschieden. Jeder, der in der letzten Zeit mal in einem Küchenstudio war und sich für eine weiße Küche interessiert, hat sicherlich mitbekommen, dass es gefühlte 7 Millionen Weißtöne gibt. Bei uns ist es letztlich der Farbton „Polymatt Icy-White“ geworden. Der Weg dahin war allerdings .. naja .. schwierig. Der geneigte Laie denkt ja „Alles klar, grifflos, weiße Fronten, fertig!“ Dann kam der Moment, wo die besagten 7 Millionen Farbmuster zum Vorschein kamen. Gepaart mit der Frage „Welches Weiß denn? Dies? Dies? Dies? oder dies? oder das? …“ Huah. Hätten wir das vorher gewusst … hätten wir trotzdem eine weiße Küche genommen. So! Die Arbeitsplatte ist von der Firma AKP (www.akp-apl.de), Dekor „Belmont Grau“. Die Schränke in dem raumhohen Küchenschrankbereich haben Griffe bekommen, weil sich dahinter u.a. der Kühlschrank und der Gefrierschrank verbergen, welche sich dann einfach leichter öffnen lassen.
Die Kochinsel oder besser -zeile hat eine Aussparung erhalten, wo wir noch 2 Barhocker platziern wollen. Falls jemand einen Tipp für bequeme Hocker hat – gerne her damit.

Was war uns ansonsten noch wichtig:

Viele Schubladen, die einem das Kramen in den letzten Schrankecken ersparen.

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 Eine „luftig-leichte“ Dunstabzugshaube, die nicht wie ein bombastischer Trumm mitten im Blickfeld hängt, wenn man vom Eingangsbereich aus in die Küche kommt (http://www.berbel.de/). Unsere „Berbel“ ist eine Umlufthaube, leuchtet nach unten und zur Seite und lässt sich nach Bedarf hoch- und runterfahren. Ich liebe sie!

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Eine etwas versteckte Steckdose an der freistehenden Küchenzeile.

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Endlich eine ausreichend große Besteckschublade.

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Außerdem: die Höhe der Arbeitsplatte, die bei uns 96,5 cm beträgt. Nicht unwichtig, wenn man nicht gerade klein gewachsen ist. 

Unser Tipp:
Die Küchenplanung bereits parallel zur Bauplanung erstellen lassen und schon mal alles aussuchen. Zum einen kann dann bauseits ggf. noch etwas aus der Küchenplanung berücksichtigt werden. Zum anderen hätten wir während der Bauphase dazu einfach wenig Nerv gehabt. So mussten wir nur irgendwann anrufen, damit das finale Aufmaß genommen werden kann. Alles andere war bereits erledigt und ausgesucht.

In Sachen Beleuchtung  haben wir es uns einfach gemacht – dem Elektriker vermutlich eher nicht. Hüstel. Wir haben uns für Einbau-LED-Spots entschieden, was noch einfach war. Die Platzierung vor Ort hat dafür etwas länger gedauert. Mir wurde allerdings auf Nachfrage mehrfach versichert, dass wir wirklich kein schwieriger Fall sein. Nun denn, ich glaube das einfach mal. Auf jeden Fall befinden sich über den Küchenzeilen nun Einbauspots, die schön symmetrisch angeordnet sind und getrennt voneinander geschaltet werden können. Und zwar so, dass man sich nicht selber im Licht steht, wenn man sich mal etwas nach vorne beugt. Die Spots über der freistehenden Küchenzeile sind mittig angeordnet. Die über der Küchenzeile vor dem Fenster sind ca. 20 cm von der Wand entfernt und leuchten deshalb etwas schräg von vorne.
Außerdem gibts noch drei Aufbaustrahler, die unser schiebbares Regal und die Wand daneben beleuchten.

Apropos schiebbares Regal. Dies führt zur – von meiner Schwester liebevoll so benannten –  „Harry-Potter-Kammer“. Hihi. Was es damit auf sich hat – dazu beim nächsten Mal mehr. In diesem Sinne, alles Gute, bleibt gesund und munter!

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02.02.2015 – Stromverbrauch Wärmepumpe

Nachdem wir nun schon 9 Monate in unserem Haus wohnen (Wahnsinn, schon so lange), können wir eine kurze Zwischenbilanz zum Stromverbrauch unserer Wärmepumpe ziehen. Den April des vergangenen Jahres haben wir bei dieser Betrachtung mal außer Acht gelassen, da er wegen des Estrichaufheizens nicht repräsentativ ist.
Wir haben für Heizung, Warmwasseraufbereitung und Wohnraumlüftung folgende Wärmepumpe gewählt: Tecalor THZ 304 SOL.

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Es ist ziemlich deutlich erkennbar, wann wir mit dem Heizen begonnen haben, nämlich im Oktober vergangenen Jahres. Scheint im Winter tagsüber die Sonne (was sie in letzter Zeit definitiv zu wenig getan hat) wärmt sie über die großen Fenster Richtung Süden unser Haus super auf. Die Raumtemperatur in unserem Wohnbereich liegt bei 20-21 Grad.

Für die vergangenen 9 Monate belaufen sich unsere Heizkosten inkl. Warmwasseraufbereitung für den reinen Verbrauch auf 299 €. Addiert man die jährliche Grundgebühr für den Zähler, landet man bei 387 €. Und hier ist die Grundgebühr nicht mal auf 9 Monate heruntergerechnet.  Alles in allem bisher mehr als akzeptabel.

Wir sind gespannt, wie hoch der Stromverbrauch nach einem ganzen Jahr sein wird, wohlwissend, dass dies natürlich wie bei allen Heizarten) stark von der Witterung abhängt.  In diesem Sinne: Es soll wieder kälter werden – machts Euch gemütlich!

01.02.2015 – Raum für Raum: Galerie im Obergeschoss

Eigentlich wollte ich ja mit der Küche weitermachen. Auf Wunsch einer Blogleserin geht’s aber nun erstmal hinauf nach oben in oder auf? unsere Galerie.

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Wir nutzen diesen Bereich als Arbeitszimmer (leider nicht meins) und es ist vermutlich das schönste Arbeitszimmer weit und breit.

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Durch die großen Fenster ist es schön hell. Schaut man nach draußen, blickt man in den Garten.
Durch den Luftraum (über unserem Esstisch im Erdgeschoss) hat man eine direkte Sprech- und falls erforderlich auch Sichtverbindung nach oben. Dies war uns wichtig, denn das Arbeitszimmer war vorher etwas abgeschottet und das fanden wir blöd.

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Für diejenigen, die ein Arbeitszimmer bevorzugen, wo man die Tür hinter sich zumachen kann, ist unsere Lösung nicht geeignet. Und auch Familien mit kleinen Kindern sollten sich gut überlegen, ob sie einen Luftraum bzw. die dafür erforderliche Brüstung haben wollen. Zum einen könnte einem der Platz im Obergeschoss fehlen, zum anderen stellt eine Brüstung für Kinder natürlich eine großartige Klettermöglichkeit dar, von der Eltern in der Regel nicht übermäßig begeistert sind.
Jeder, der über einen Luftraum bzw. eine Galerie nachdenkt, sollte sich vorher in der Tat gut überlegen, wie der Platz drumherum genutzt werden kann. Es sei denn, man hat so großzügig geplant, dass man diesen Platz gar nicht aktiv nutzen möchte, sondern einfach nur eine Galerie hat. In diesem Zusammenhang braucht es auch eine Entscheidung, wie die Brüstung zum Luftraum beschaffen sein soll. Wir haben uns ganz bewusst für Wandelemente entschieden. Eben weil dort ein Schreibtisch steht es das bei einer durchsichtigen Glasbrüstung vermutlich blöd ausgesehen hätte.
Bei uns dient der Bereich außerdem dazu, ins Bad bzw. ins Schlafzimmer zu gelangen. Und theoretisch (praktisch wird dieser Fall vermutlich nicht eintreten) könnten wir aus dem derzeit offenen Bereich auch ein kleines geschlossenes Arbeitszimmer machen. Dazu müsste „nur“ eine Brüstungswand aufgestockt und eine zweite Wand mit Tür eingebaut werden. Theoretisch halt.

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Kurz noch zur Ausstattung:
Die Wände haben wie ansonsten auch weiß gestrichenes Malervlies erhalten. In die Decke sind LED-Spots eingelassen mit zwei Schaltkreisen. Der Arbeitsbereich und der Flurbereich können getrennt voneinander beleuchtet werden. Der Boden wurde mit Eichendielen belegt. Die haben wir in den übrigen Räumen, die keine Fliesen oder Sichtestrich haben, überall. Naja, fast überall. Die Dielen gefallen uns ausnehmend gut und sind ein toller Kontrast zum schlichten und eher sachlichen Baustil.
Ansonsten gibt’s noch jede Menge Schalter und zwar für die immerhin 5 Außenraffstores in der Galerie. Die sind bei so großen Fenstern, die Richtung Südwesten zeigen, im Sommer auch auf jeden Fall erforderlich. Zuerst hatten wir übrigens durchgängige Raffstores für die oberen und unteren großen Fenster geplant. Zum Glück haben wir das noch geändert. Zum einen haben so nun die Möglichkeit, nur unten abzuschatten und oben nicht. Zum anderen dauert das hoch- und runterfahren der Raffstores jetzt schon recht lange. Bei einem durchgängigen Raffstore hätte es ewig gedauert. Grundsätzlich zwar nicht schlimm, man muss ja nicht daneben stehenbleiben. Bei allerdings plötzlich aufkommendem Sturm nicht optimal. Wir hatten schon ein paarmal den Fall, dass der Windwächter anschlug und die Raffstores automatisch hochfuhren. Die Gefahr, dass die Raffstores dann beim noch längeren Hochfahren beschädigt würden, wäre dann immens größer gewesen.
Ansonsten gibt’s an einem Fenster wieder eine Steckdose in der Fensternische und Steckdosen direkt unterhalb des Lichtschalters (wegen der Bequemlichkeit).
Ach ja, eine Überlegung, die bei uns etwas länger gedauert hat, war die Frage, wir die Brüstung oben abschließen soll. Zuerst war dort nur Malervlies. Das sah zwar edel aus, stellte sich aber schon nach kurzer Zeit als nicht praktikabel heraus. Denn man kann es nicht einfach mal so abwischen. Die Frage war dann, ob eine Abdeckung passend zum Holz des Fußbodens oder in weiß (wie die Fensterbänke) auf die Brüstungen soll. In einem insgesamt eher rustikalen Haus sähe die Variante mit dem Holz vermutlich toll aus und würde super passen. Wir fanden es nicht so passend und haben uns für Weiß entschieden. Dies war auch im Nachhinein die richtige Entscheidung, da es kaum auffällt.

So Ihr Lieben, das war unser Galerie-Flur-Luftraum-Arbeitszimmer. Ich wünsche Euch einen tollen Sonntag und sage: bis bald!

19.01.2015 – Raum für Raum: Treppe

Bevor ich mich weiteren Wohnräumen in dieser Serie widme, kommt heute erstmal die Treppe ins Obergeschoss dran. Zumal sie ja auch schon auf einem der Fotos des Eingangsbereichs zu sehen war.

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Was habe ich mich letztes Jahr gefreut, als sie eingebaut wurde. Wobei ich zu dem Zeitpunkt mittlerweile geübt war im Leiter rauf- und runterkraxeln.
Irgendwie war uns bei der Planung von Anfang an klar, dass wir eine Holztreppe wollten. Wir haben uns für geölte Eiche entschieden, was super zum Sichtestrich im Erdgeschoss passt und gleichzeitig gut mit den Eichendielen im Obergeschoss harmoniert.

Was war uns ansonsten wichtig bei der Planung:
Die Treppe sollte gerade verlaufen und keine Kurve machen. Auch dieser Aspekt entspricht einer ggf. später erforderlichen Nachrüstung mit einem Treppenlift. Deshalb haben wir darauf geachtet, dass eine Wand (in unserem Fall von unten betrachtet die Linke) frei bleibt von Treppengeländern, Lichtschaltern oder Ähnlichem und sowohl oben wie auch unten Platz zum „Ein- und Aussteigen“ ist.

Die Treppe sollte kein dunkler schmaler Schlauch werden. Deshalb haben wir sie mit 1 m Breite bzw. fast 1,10 m zwischen den beiden Wänden rechts und links geplant. Sie ist nach oben hin offen, geht auf ein Fenster zu und hat auf einer Seite im OG eine Brüstung. So ist es tagsüber ausreichend hell.
Die Trittfläche der Stufen sollte ausreichend groß sein.

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Wir haben eine Trittfläche von 30 cm Tiefe einbauen lassen (Kein Witz: ich habe meine Füße gemessen). Damit die Treppe nicht ewig lange wird, stehen die Trittflächen 4 cm über. Optisch wäre zwar eine sehr geradlinige Treppe passender gewesen, nur wären dann entweder die Stufen kleiner geworden oder die Treppe entsprechend länger. Beides war keine wirkliche Option.

Die 16 Stufen haben eine Höhe von je 19 cm. Da wir beide nicht kleingewachsen sind, passt das gut. Höher würde ich sie auf keinen Fall nehmen.

Das Treppengeländer sollte schlicht und schnörkellos sein. Wir haben uns für eins aus Holz passend zur Treppe entschieden. Die Anbringung erfolgte in einem Meter oberhalb der Treppe – gemessen an Mitte Stufe zur Oberkante Treppengeländer.

Beleuchtet wird die Treppe durch 5 in die Wand eingelassene LEDs, die erst nach Einbau der Treppe eingebaut wurden.

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O-Ton unseres Elektrikers: „Das machen wir erst hinterher, damit die Lampen auch wirklich gleichmäßig verteilt sind und zwar immer mittig zu einer Stufe. Alles andere sieht nämlich blöd aus.“ Ich denke, er hatte ziemlich recht mit seiner Aussage. Beim Einbau einer Holztreppe kann sich immer noch etwas verschieben. Vielleicht nur um wenige Zentimeter, aber dann passt es halt nicht mehr und sieht merkwürdig aus. Für die Treppenbeleuchtung haben wir oben und unten je einen Schalter vorgesehen.

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Den Platz unter der Treppe wollten wir als Abstellraum nutzen. Das tun wir mittlerweile auch und er eignet sich hervorragend z.B. für Koffer, Skischuhe und alles, was man nicht ständig benötigt. Ursprünglich war eine Tür aus Richtung Küche zu diesem kleinen. Abstellbereich geplant. Bei der Erreichbarkeit von der Küche aus ist es auch geblieben, allerdings haben wir die Tür durch ein schiebbares Regal ersetzt. Dazu mehr, wenn ich demnächst die Küche beschreibe. Soviel schon jetzt: die Lösung mit dem Regal ist super und funktioniert einwandfrei.

Tipp
Messt die bisher von Euch genutzten Treppen hinsichtlich Stufenhöhe und Tiefe der Trittfläche und probiert verschiedene Varianten bei einem Treppenbauer aus.
Überlegt Euch, wie Ihr ggf. den Platz unter der Treppe nutzen wollt und ob sich eine eher offene oder geschlossene Treppe für Euch anbietet.

So Ihr Lieben, das war’s auch schon für heute. Beim nächsten Mal mache ich vermutlich in der Küche weiter. Bis dahin eine gute (Bau-)Zeit für Euch!

06.01.2015 – Raum für Raum: Eingangsbereich innen

Mensch Leute, mit so viel positiver Resonanz auf meine „Raum für Raum-Aktion“ hatte ich gar nicht gerechnet. Ganz herzlichen Dank für Eure lieben Kommentare! Umso mehr Ansporn, innen weiterzumachen. Was ich dann auch gleich heute mal tue, also auf geht’s:

Grundsätzliches
Unser Eingangsbereich geht nahtlos in die Küche, den zentralen Bereich unseres Hauses, über. Es gibt also keine Innentür, die den Flur vom Rest trennt. Dies ist definitiv Geschmackssache und vermutlich für Familien mit (kleineren) Kindern, die gerne mal Haustüren sperrangelweit auflassen, nicht so top geeignet. Auch für Diejenigen, die geschlossene Innentüren bevorzugen, bietet sich diese Variante nicht an. Wir sind beide keine Freunde des klassischen Flurs. Zum einen finden wir, dass es schlichtweg Raumverschwendung ist. Zum anderen haben wir eine bewusst offene Bauweise gewählt, wo ein abgetrennter Eingangsbereich einfach nicht gepasst hätte. Ganz davon abgesehen, dass die meisten Zimmertüren bei uns bisher immer offen standen und somit eigentlich überflüssig waren. Sollte uns dies irgendwann so nicht mehr gefallen, hätten wir die Option, in Richtung der übrigen Wohnräume eine Wand mit Tür oder Glaselement mit Tür einzubauen. Ich glaube aber, dass dieser Tag nicht kommen wird 😉
Tipp: Überlegt Euch, welchen Zweck, welche Funktionalitäten und welche Bedeutung Euer Eingangsbereich für Euch erfüllen und haben soll. Wie sind Eure jetzigen Gewohnheiten und Vorlieben. Bedenkt dabei, dass sich Anforderungen und Geschmack im Laufe der Zeit ändern können. Da, wo heute ggf. eine Innentür zu den restlichen Räumen ist, möchtet Ihr in 15 Jahren vielleicht keine Tür mehr und anders herum.

Fußmatte
Kein Besucher betritt unser Haus, ohne über unsere Fußmatte gelaufen zu sein. Und diese kann auch nicht verrutschen oder umknicken oder was Fußmatten sonst noch tolles machen. Denn: wir haben sie direkt in den Fußboden integrieren lassen. Ich sag nur: astrein! Das würde ich immer wieder so machen. Draußen vor der Tür verzichten wir dafür komplett auf eine Fußmatte. Das Fußmattensystem (unseres stammt von emco: www.emco-bau.de) besteht aus einem Metallrahmen, der fest in den Boden eingebaut wird. Dort legt man dann die eigentlichen Schmutzabstreifer hinein. Ihr kennt sowas aus Kaufhäusern, öffentlichen Gebäuden, Banken etc., nur, das unsere Fußmatte kleiner ist. Weiterer Vorteil: absolut barrierefrei.


Tipp: Verschwendet durchaus mal einen Gedanken an dieses Thema. Haustüren gehen meistens nach innen auf, wo eine herkömmliche Fußmatte beim Türöffnen oft verrutscht. Draußen erfüllt sie auch nur dann wirklich ihren Zweck, wenn sie wettergeschützt, d.h. überdacht ist. Ansonsten hat man nämlich gerne mal so einen nassen Lappen vor der Tür liegen.

Garderobe
Wenn man unser Haus betritt (und auch wenn man durch das Glasfenster neben der Haustür lugt) schaut man direkt auf unsere Garderobe und die Treppe.

Das heißt, man schaut auf einen Teil unserer Garderobe. Direkt neben der Treppe haben wir eine Nische bauen lassen, die lediglich mit einem Brett und einer Metallstange versehen wurde.

Diese Garderobe ist insbesondere unseren Gästen vorbehalten. Ich hasse nichts mehr, als übervolle Garderoben, wo sichtbar zig Jacken hängen. Außerdem hab ich von früher noch im Ohr: wir bekommen heute Besuch, räumt mal Eurer Jacken von der Garderobe… Durch die Nische gabs dann auch gleich einen guten Platz für einen Schirmständer, der nun nirgends im Weg rumsteht.

Unsere eigentliche Garderobe hingegen haben wir durch Schiebetüren verbergen lassen.

Geht man von der Haustür kommend  links um die Ecke, befindet sich dort eine viel größere Nische, die durch zwei Schiebetüren komplett geschlossen wird.

Dahinter befindet sich auf einer Hälfte eine Garderobe inkl. Ablagemöglichkeiten für Schals, Handschuhe, Taschen.

Auf der anderen Seite ist ein Regal, dass reichlich Platz für Schuhe bietet. Türen zu, alles verschwunden und nicht mehr sichtbar. Großartig!
Tipp: überlegt, welcher „Garderobentyp“ (offen, geschlossen) Ihr seid und wo ein guter Platz in Eurem Eingangsbereich für Eure Jacken, Mäntel, Schuhe, Schals, Handschuhe, Mützen, Taschen, und und und sein könnte. Und natürlich auch für die Eurer Gäste. Wenn Ihr ein Schuhregal plant, dann denkt daran, dass Schuhe unterschiedliche Höhen haben und insbesondere Frauen gerne auch mal Stiefel tragen, die noch mehr Platz benötigen. Gleiches gilt übrigens auch für die Kombination Garderobenstange und Mäntel.
Ggf. Steckdose oder Elektroanschluss für eine Schrankinnenbeleuchtung nicht vergessen (sh. unten).

Beleuchtung
Bei der Beleuchtung unseres Eingangsbereiches haben wir es uns einfach gemacht. Wir haben Deckenspots in die Decke einbauen lassen.

Allerdings und das wiederum ist wirklich super, werden diese über einen Bewegungsmelder aktiviert. Egal, aus welcher Richtung wir diesen Bereich betreten, geht automatisch das Licht an.

Da es sich um einen klassischen Durchgangsbereich handelt entfällt somit das ständige Schalter an, Schalter aus, was wir als sehr angenehm empfinden. Auch wenn man das Haus betritt, muss man nicht erst nach einem Lichtschalter tasten. An dem Bewegungsmelder selber gibt es außerdem die Möglichkeit, das Licht auf Dauerbetrieb zu stellen oder es ganz auszuschalten. Einstellbar ist außerdem, wie lange das Licht brennen soll, also die Zeitdauer.
Tipp: überlegt Euch, wie Ihr Euren Eingangsbereich beleuchten wollt, wo Brennstellen und damit Kabel vorzusehen sind und von wo aus ihr diese bedienen wollt. Es nützt wenig, wenn ich mich 3 Meter in einen dunklen Flur hineinbegeben muss, um dann erst das Licht einschalten zu können. Wenn Ihr Euch ebenfalls für einen Bewegungsmelder entscheiden solltet, stellt sich die Frage, ob einer ausreicht und wo diese/r anzubringen ist/sind, damit das Licht rechtzeitig angeht, egal aus welcher Richtung Ihr den Eingangsbereich betretet.

Fussboden
In unserem Eingangsbereich ist genau wie in der Küche und dem Essbereich Sichtestrich verlegt worden. Dazu werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch ausführlicher berichten. Soviel schonmal vorweg: er ist super pflegeleicht und durch seine graue Farbe auch sehr dankbar und schmutzunempfindlich.
Tipp: erfahrungsgemäß wird gerade in den Eingangsbereich der meiste Schmutz hineingetragen. Der Fußboden sollte deshalb m.E. einigermaßen unempfindlich sein. Wenn Ihr Euch für Fliesen entscheidet, würde ich darauf achten, dass sie gut zu reinigen sind (keine Unebenheiten) und nur schmale Fugen haben. Macht außerdem mal den Wasser- und Sockentest. Will sagen: wie rutschig sind die Fliesen tatsächlich, wenn sie nass sind oder man auf Socken draufherumläuft.

Tapeten
Wie auch im gesamten restlichen Haus haben wir im Eingangsbereich Malervlies verkleben lassen, das weiß gestrichen wurde. Achtung: aus unserer Sicht definitiv keine Option für Familien mit Kindern oder für Tollpatsche. Die Wände sind ziemlich empfindlich. Selbst, wenn man mit einer Jeanshose an der Wand entlangschrabbt, kann es sein, das diese künftig von einem blauen Streifen geziert wird. Wir würden uns dennoch wieder so entscheiden. Raufasertapete mögen wir nämlich nicht und ein Putz hätte gerade bei einem ganz frischen Haus den Nachteil, dass sich vermutlich mit der Zeit viele Risse bilden. Das Malervlies ist da elastischer und wenn Risse entstehen, und das tun sie bei einem Holzrahmenbauhaus, dann sind sie (zumindest bisher) nur in den Ecken bzw. im Übergang von Wand zu Decke sichtbar, wo sie sehr einfach mit Maleracryl abgedeckt werden können.
Tipp: helle Wände machen Räume optisch größer, dunkle lassen Sie kleiner erscheinen. Gestreifte Tapeten lassen Räume höher oder breiter erscheinen. Wie hell ist Euer Eingangsbereich generell durch Tageslicht?

Telefon
Wir haben im Eingangsbereich einen wunderschönen alten Küchenofen (unsere Umzugshelfer hassen dieses Teil), auf dem sich neben der Ablage für Schlüssel auch die Station unseres Telefons befindet.

Da die Wege im Erdgeschoss kurz sind und wir ein mobiles Telefon haben, ist es dort gut aufgehoben. Heißt aber auch, dass wir an entsprechender Stelle eine TAE-Dose und mindestens eine Steckdose brauchten. Beides ist hinter dem alten Küchenofen versteckt und somit nicht sichtbar.
Tipp: überlegt Euch, wo Ihr die Station Eures Telefons platzieren wollt. Nicht immer ist der Eingangsbereich der passende Ort. Lasst ggf. lieber eine TAE-Dose mehr als zu wenig einbauen und denkt an mindestens eine Steckdose daneben.

Steckdosen
Direkt um die Ecke Richtung Küche befindet sich eine Steckdose, die sehr praktisch ist, wenn wir im Eingangsbereich staubsaugen wollen (was bei einem Sichtestrich nämlich super geht). Im ganzen Haus haben wir an verschiedenen Stellen genau dafür Steckdosen direkt unter den Lichtschaltern, also in bequemer Höhe, anbringen lassen. Im Alter wird das Bücken ja nicht einfacher .. hüstel.
Neben den Steckdosen hinter dem Küchenofen fürs Telefon und ggf. eine Tischlampe haben wir in der Fensternische eine Steckdose verbauen lassen. Nämlich für den Fall, dass wir auf der Fensterbank eine Tischlampe platzieren wollen.

So würde das Kabel nicht zu einer Steckdose herunterhängen. Eine weitere Steckdose befindet sich in unserer Garderobe hinter den Schiebetüren. Diese ist gedacht für eine evtl. Schrankinnenbeleuchtung. Eine letzte Steckdose gibt es in der offenen Garderobe. Gedacht, um Dekobeleuchtung anzuschließen und für den Fall einer Schrankinnenbeleuchtung, sollten wir auch diese Garderobe irgendwann mal mit einer Tür versehen.
Tipp: Elektroplanung ist ein sehr umfangreiches Thema. Überlegt Euch, wo und in welcher Höhe Ihr Steckdosen benötigen werdet oder ggf. später mal benötigen könntet.

Spiegel
Insbesondere weibliche Personen werden sich vielleicht fragen, wo der Spiegel im Eingangsbereich ist. Will Frau doch vor Verlassen des Hauses noch schnell einen kurzen optischen Selbstcheck durchführen. Nun. Wir haben keinen. Platz dafür wäre noch über dem alten Küchenofen. Ob wir diesen Platz dafür nutzen oder dort doch ein Bild aufhängen, haben wir noch nicht entschieden. In unserem direkt angrenzenden WC gibt es einen Spiegel, den wir bei Bedarf nutzen.

Tipp: welche Art von Spiegel wollt Ihr im Eingangsbereich? Soll man sich komplett darin sehen können? Dann braucht es genügend Platz dafür. Oder reicht ein kleinerer Spiegel? Wird er mit der Garderobe (zB als Schranktür) kombiniert oder oder oder. Denkt ggf. an ein Elektrokabel für die Spiegelbeleuchtung.

Heidewitzka, soviel Text für einen eigentlich sehr kleinen, aber dafür aus unserer Sicht überaus praktischen Eingangsbereich. Ihr habt sicher gemerkt, dass viele Ideen und Gedanken einer ganz pragmatischen Handhabung und unserer Erfahrung gepaart mit unseren persönlichen Vorlieben entsprungen sind. Vielleicht ist ja die ein oder andere Anregung für Euch interessant.

Der nächste Raum wird das WC im Erdgeschoss. Mal sehen, wieviel es dazu zu berichten gibt 🙂 Bis dahin wünsche ich Euch eine gute Zeit!

29.12.2014 – Weihnachtsimpressionen

Der Keksteller ist (fast) leer, der Kühlschrank (zum Glück) auch wieder, dafür sind die Bäuche mit vielen Leckereien gefüllt. Das erste Weihnachtsfest in unserem neuen Haus war richtig schön. Beinahe genauso schön ist, dass nun wieder Ruhe eingekehrt ist und wir noch eine Woche Urlaub genießen können. Das neue Jahr kann also kommen.
Hier noch ein paar Erinnerungen an Weihnachten:

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24.12.2014 – Das erste Weihnachtsfest im neuen Haus

Wo letztes Jahr noch Rohbau war, …
… steht jetzt unser Tannenbaum,
… werden wir heute Abend und am 1. Weihnachtstag gemütlich mit der Familie sitzen und essen,
… haben wir Übernachtungsbesuch,
… wohnt es sich einfach großartig!

Es ist wirklich phantastisch, wenn man sich die Fotos anschaut, wie unser Haus vor nur einem Jahr aussah (wobei allein das schon wirklich klasse war) und wie gemütlich es sich mittlerweile hier wohnen lässt.

Wir wünschen Euch ein tolles und entspanntes Weihnachtsfest. Allen, die sich gerade in der Bauphase befinden sei gesagt: Kommt Zeit, kommt Tannenbaum im eigenen neuen Haus. In diesem Sinne: Frohes Fest!

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04.07.2014 – Deutschland ist im Halbfinale und wir haben wieder was Neues

Erinnert Ihr Euch noch an diese schräg geschnittene Luke, die schon auf vielen Fotos zu sehen war? Es handelt sich dabei um einen Mini-Abstellraum unter unserer Treppe, der von der Küche aus zu erreichen ist.
Zunächst war geplant, einfach eine normale Zimmertür einzubauen, damit man sie nicht mehr sieht. Zum Glück haben wir uns rechtzeitig anders entschieden. Seit heute gibt es nun ein schiebbares Regal, das die Luke verdeckt. Wir finden es so viel besser. Die Laufschienen unten wurden übrigens direkt in unseren Sichtestrich eingebaut.

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Und dann gabs heute noch etwas Neues: unseren Waschtisch im Bad. Ganz fertig ist er noch nicht. Die Steckdosen müssen noch eingebaut werden, der Handtuchhalter fehlt noch und zu guter Letzt muss alles noch versiegelt werden. Ich bin optimistisch, dass auch das demnächst fertig ist. Seht selber:

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01.05.2014 – Tag der Umzugskartons

Uah, Hilfe! Unglaublich, was sich alles so findet, wenn man jeden Schrank ausräumt. Und was man alles findet, was man gar nicht oder nicht mehr benötigt. Wir haben ja absichtlich ohne Keller und ohne Dachboden gebaut, damit wir diesen zwei Etagen künftig nicht mehr vollmüllen können. Und sein wir doch mal ehrlich: das Meiste, was im Keller oder auf dem Dachboden lauert, braucht man in Wirklichkeit auch nicht mehr. Sätze wie „Das stellen wir ERSTMAL hier hin“ finden ab sofort nicht mehr statt (zumindest haben wir uns das fest vorgenommen). Denn die Erfahrung zeigt, dass ERSTMAL im Gründe mindestens die nächsten 10 wenn nicht mehr Jahre bedeutet. Zwischenzeitlich hatte mich eine leichte Panik erfasst, dass wir gar nicht alles in unserem neuen Haus unterbringen können. Mittlerweile habe ich nur noch Sorge, dass wir bis Samstag alles eingepackt bekommen:

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Und hier noch eine kleine Rückschau, was in den vergangenen Tagen so passiert ist:
Samstag war bei uns Hausbesichtigungstag und es war wirklich nett. Vielen Dank für die vielen lieben Worte, die guten Wünsche und die Mitbringsel.
Montag waren dann unsere Maler da und haben noch das Treppenhaus gestrichen und einige „Macken“ beseitigt. Unsere Küche hat den noch fehlenden Türgriff erhalten und nun funktioniert auch der Gefrierschrank (kann ja auch nicht, wenn er Stecker nicht eingesteckt ist, wir kamen bloß nicht dran). Unsere GaLa-Bauer haben am Montag und Dienstag den noch fehlenden Beetteil angelegt und bepflanzt, den restlichen Zaun aufgestellt und alles picobello hinterlassen. Mittwoch wurde unsere Wasserenthärtungsanlage in Betrieb genommen, eine noch fehlende Abdeckung auf die Wartungsschächte der Lüftungsanlage im Abstellraum angebracht und der noch fehlende Türgriff einer Schiebetür angebracht.
Der Inhalt unserer Küche sowie des Kleiderschranks wurde mittlerweile von uns umgezogen. By the Way: braucht noch jemand Töpfe, Pfannen oder Herrenanzüge??
Naja und heute und morgen packen wir dann unsere restlichen Siebensachen (sind leider mehr als sieben) und bereiten den Umzug am Samstag vor. Und schwups … ist eine Woche schon wieder rum. Euch allen einen schönen Feiertag heute!

Samstag ist Hausbesichtigungstag bei uns

Ob von nah oder fern, uns sind alle Besucher gern … Oder so ähnlich … Also, ums kurz zu machen: kommenden Samstag, 26. April 2014, veranstaltet unser Hausbauer, die Firma Brüggemann Effizienzhaus (http://www.brueggemann-effizienzhaus.de) von 11 bis 17 Uhr bei uns einen Tag der offenen Tür für Interessierte. Wer Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen, bei uns reinzuschauen (Bachstraße 6a, 49214 Bad Rothenfelde). Tipp für Autofahrer: die Parkplätze bei uns sind sehr begrenzt, am besten auf dem Zentralparkplatz parken.
Damit es am Samstag auch etwas zu besichtigen gibt, wurden heute noch einige „Features“ fertiggestellt. Wir haben nun einen Garderobenschrank, einen integrierten Spiegelschrank im Bad und eine komplett eingerichtete Ankleide. Die Tischlerei Bücker (http://www.tischlerei-buecker.de) hat wirklich großartige Arbeit geleistet, danke Herr Bücker für Ihr tolles Engagement. Die Fußmatte wurde noch eingebaut (danke Jochen) und wenn alles gut läuft, haben wir morgen Nachmittag auch schon den eigentlich für kommende Woche geplanten Rasen (dickes Lob an die beiden Mitarbeiter von Meyer Hörste – unserem GaLa-Bauer, die heute echt alles dafür getan haben). Morgen werden noch die restlichen Fußleisten montiert, die Schiebetüren eingebaut und – so zumindest der aktuelle Stand der Dinge – das Treppenhaus tapeziert. Und vermutlich noch Millionen andere Dinge, die mir gerade nicht einfallen.

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23.04.2014 – Küche aufgebaut mit Berbel

Ein Ameisenhaufen ist ne lahme Truppe gegen das, was heute bei uns im Haus los war. Irgendwann hab ich den Überblick verloren, aber zu Spitzenzeiten waren heute so um die 13 -15 Handwerker bei uns. Dann gabs noch andere, die später kamen, als die ersten schon weder wegwaren usw. … insgesamt waren es mind. 20 Personen … und ich mittendrin mit immer dem gleichen Problem: im Weg stehen.

Aber das Resultat des Tages kann sich sehen lassen. Fangen wir mit dem Hit des Tages an – unserer Küche. Sie ist komplett aufgebaut und funktionsbereit. Und ich finde, sie ist wirklich großartig geworden. Das i-Tüpfelchen ist unsere „Berbel“, die filigran an 4 Stahlseilen über dem Kochfeld schwebt, leuchten kann und sich zu allem Überfluss auch noch elektisch hoch und runter fahren lässt. „Berbel“ ist nicht nur einfach eine Dunstabzugshaube, Berbel ist ein Hingucker (www.berbel.de). Deswegen hat sie es irgendwie auch auf jedes Foto geschafft:

aus Richtung Essbereich
aus Richtung Essbereich
aus Richtung Eingang
aus Richtung Eingang

 

aus RIchtung Wohnzimmer
aus Richtung Wohnzimmer
aus Richtung Küchen-Terrassentür
aus Richtung Küchen-Terrassentür

 Gehen wir mal raus auf die Terrasse. Neben dem ganzen Kies, den wir heute in den Kiesbeeten erhalten haben, wurden u.a. außerdem weitere Pflanzen in die Erde gebracht und die Erde mit Mulch abgedeckt. Dies verändert das Bild nochmal wieder und es sieht echt tippitoppi aus.

Als nächstes gehen wir mal nach oben. Ach ja, da gibts ab heute die Treppenbeleuchtung. Und die Schlitze,  in denen sich Kabel dafür befinden, wurden heute wieder zugespachtelt. Sollte sich jemand fragen, warum zuerst die Treppe eingebaut und dann die Schlitze  inkl. Löcher für die Treppenbeleuchtung in die Wand gebohrt wurden – hier die Antwort: es sieht blöd aus, wenn die Beleuchtungselemente nicht gleichmäßig über den Treppenstufen sitzen und um das zu verhindern wurde zuerst die Treppe eingebaut. Es kann immer mal zu kleinen Verschiebungen bei der Treppe kommen und dieses Problem kann man dadurch einfach umgehen.

Oben im Bad wurde heute das Innenleben unseres in die Wand eingelassenen Spiegelschranks eingebaut. Das sieht schon mal richtig klasse aus. Steckdosen, die untere Abschlussleiste sowie die Spiegel folgen morgen:

Außerdem wurden heute die Schrankelemente sowie ein Sideboard in unsere Ankleide aufgebaut. Fotos dazu gibts morgen, wenn alles komplett ist.

Wieder unten im Erdgeschoss gabs heute die Holzfussböden im Wohnzimmer sowie in meinem Arbeitszimmer:

das Wohnzimmer hat die gleichen Holzielen erhalten, wie die Räume im Obergeschoss
das Wohnzimmer hat die gleichen Holzielen erhalten, wie die Räume im Obergeschoss
der Boden in meinem Arbeitszimmer ist heller gewählt, damit der (nicht so riesige) Raum optisch vergrößert wird - sieht ebenfalls toll aus und passt super
der Boden in meinem Arbeitszimmer ist heller gewählt, damit der (nicht so riesige) Raum optisch vergrößert wird – sieht ebenfalls toll aus und passt super

Unsere Elektriker haben wieder tausendundeine Sache erledigt, u.a. wurde die Lichtleiste in der Decke vor der Haustür final eingebaut, wir haben einen Bewegungsmelder draußen und seit heute auch eine funkionierende Türklingel neben der heute eingesetzten Haustür. Dies haben logischerweise nicht die Elektriker gemacht, sondern Firma Brüggemann. Und zu guter Letzt gabs außerdem heute noch alle Silikonabdichtungen/-verfugungen der Fliesen, Waschbecken, WCs usw.
Sollte ich noch etwas vergessen habe (habe ich bestimmt), bitte ich um Nachsicht – heute war input-overload 😉