Archiv der Kategorie: 09 Innenausbau

24.12.2017 – Arbeits-/Gästezimmer fertig

ENDLICH! In der Woche vor Weihnachten und damit gerade noch rechtzeitig für unseren Weihnachtsbesuch wurde mein Arbeits- und unser Gästezimmer fertig. Was lange währt … Es ist wirklich phantastisch geworden. Endlich ist alles, was vorher in diversen Regalen und Schränken stand hinter Schranktüren verschwunden. Das 1,20 m breite Bett kann bei Bedarf heruntergeklappt werden und ist dank vernünftigem Lattenrost und gescheiter Matratze keine Notlösung, sondern ein bequemes Gästebett. Seht einfach selber 🙂 Euch allen ein schönes und entspanntes Weihnachtsfest und einen guten Start in den neuen Tag!

Die Planung:

Das Ergebnis:

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16.07.2017 – Büro meets Gästezimmer

Tatatataaaaa … es gibt endlich eine Idee für mein Büro, das gleichzeitig auch Gästezimmer sein soll bzw. schon ist. Im Moment sieht es dort RICHTIG übel aus. Alle Möbelstücke, die irgendwie übrig waren und dort einen Nutzen haben könnten, befinden sich derzeit in diesem Raum. Dabei ist gar nicht sooooo groß. Mal sehen, ob ich es auf die Reihe bekomme: es gibt eine Schlafcouch, unseren ehemaligen Küchentisch samt Schreibtischstuhl, ein Sideboard, zwei schmale Billy-Regale, ein kleines Tischchen, zwei Rattanstühle und diverses „Zeug“, für das es ansonsten keinen Platz gibt, unter anderem meine Gitarre. Gekrönt wird das Ganze noch von einem Flipchart, diversen Aufbewahrungskartons (weil ich die so schön fand) und und und …
Der Raum ist echt eine totale Vollkatastrophe. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich schon bei der Planung mit diesem Zimmer so meine Schwierigkeiten hatte und das zieht sich anscheinend nahtlos durch. Und irgendwie fehlte mir bislang der Drive, mich aktiv darum zu kümmern.

Aber demnächst wird alles besser – also, das hoffe ich zumindest 🙂
Hier der 4-Takt in Richtung eines ganz neuen Büros mit Gästezimmerfunktion:

Schritt 1: Regale, Sideboard etc. AUSMISTEN!!! (örghs)
Schritt 2: ALLES raus!!! (verkaufen, verschenken, Sperrmüll)
Schritt 3: neue Möbel rein und
Schritt 4: übrig gebliebene Schrankinhalte wieder einräumen
FERTIG! (klingt doch ganz easy – hahaha!!)

Was ist nun genau der Plan in Sachen neue Möbelstücke? Ich hatte ja so meine Anforderungen, nämlich:

  • ausreichend Schrankfläche für die ganzen Ordner, Bücher, Utensilien, auch für größere Gegenstände wie meine Gitarre usw. und ganz wichtig: MIT Türen, damit ich (und auch Gäste) von dem ganzen Krempel mehr sehe. Außerdem sollte der Schrank innen die größtmögliche Flexibilität haben, d.h. wenn ich z.B. keine Regalböden mehr benötige, will ich sie rausnehmen können und umgekehrt.
  • einen kleineren Schreibtisch mit Blickrichtung aus der Terrassentür in den Garten
  • ein Gästebett, das einfach und ohne viel Aufwand weggeklappt werden kann und somit wenig Platz wegnimmt, trotzdem aber bequem ist und mind. 1,20 m breit sein sollte

Vergangene Woche war nun unser Tischler da und hat den Raum vor Ort in Augenschein genommen (ich wundere mich immer noch, dass ich ihn nicht wiederbeleben musste, nachdem er meine windschiefen Billy-Regale gesehen hat .. hüstel). Wir haben uns gemeinsam Folgendes überlegt und er macht mir nun einen ersten Entwurf:

  • das Gästebett wird ein Seitenklapper. Wird es nicht benötigt, sieht es aus, wie ein 2 m breites Sideboard und steht einfach an der Wand, nimmt kaum Platz weg und passt sich unserer Meinung nach gut in den Raum ein. Möchte man es benutzen, klappt man es einfach seitlich heraus … et voilà … hat man ein Bett.
  • der Schreibtisch wird klein und übersichtlich, aber auch flexibel. Grds. soll er links neben der Terrassentür an der Wand. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, ihn insbesondere im Winter etwas weiter vor die Tür zu schieben und dort locker und etwas schräg zu platzieren.
  • der Schrank soll raumhoch werden und vermutlich 2 m breit, bestehend aus vier 0,50 m-Elementen mit vermutlich jeweils 2 Türen. Zur Innenaufteilung muss ich mir noch Gedanken machen. Was ich schon sagen kann:
    • 1 Element für Gäste inkl. Kleiderstange
    • 1 Element für Ordner und Bücher
    • 1 Element für größere Sachen (Gitarre) + Regelböden für kleineren Kram
    • 1 Element für Papierkram, …
    • ich überlege immer noch, ob ich in der Mitte des Schrankes aus optischen Gründen zwei quadratische Fächer offen lasse für Deko und um es ein wenig aufzulockern. Auf der anderen Seite fehlt mir aber dieser Platz dann ggf. und der Raum ist so klein, dass zu viel Schnickschnack ihn überfrachten würde.
  • alle Möbelstücke sollen schlicht weiß werden und im gleichen Stil daherkommen und
  • ob die Schranktüren einen Griff bekommen oder grifflos werden, muss ich mir noch überlegen.

Wenn die neuen Möbel da sind, muss ich erstmal gucken, wie alles wirkt. Dann benötige ich vermutlich noch:

  • einen Hocker oder ein kleines Tischchen, das gleichzeitig als Nachtisch dienen kann
  • eine Lampe, die auf dem Tischchen oder Hocker platziert wird
  • ein hübsches Bild über dem Sideboard
  • einen Vorhang oder etwas anderes, mit dem man die Terrassentür zusätzlich zu den Außenraffstores verdunkeln kann
  • und ggf. einen Sitzhocker oder kleinen Sesssel, den ich vor dem Sideboard platzieren kann und der sich leicht verschieben lässt, möchte man das Bett herunterklappen. Das aber nur, wenn ich das Gefühl habe, dass der Raum dadurch nicht wieder so elendig vollgestellt ist.

Also, eins nach dem anderen. Am Schlimmsten wird das Ausmisten der bisherigen Sachen. UAH! Allerdings sollte ich das zeitnah machen, dann habe ich nochmal ein besseres Gefühl dafür, wie das Innenleben meines neuen Schrankes am besten aufgeteilt werden sollte (vielleicht regnet es ja demnächst mal längere Zeit … grrrrrr).

Also, das zu den neuesten Planungen. Ich bin schon sehr gespannt auf den Entwurf und halte Euch auf dem Laufenden! Habt einen tollen Sonntag!

12.04.2015 – Naturstein-Testpaket

Szene: Kurz vor Ostern auf dem Hof vor unserer Haustür. Ich fege Laub und anderes Zeugs zusammen. Der Postbote rückt an.

Er: „Ah, super, dass Sie da sind. Ich hab hier ein Paket!“

Ich: „Ach echt? Mein Mann hat mir gar nicht erzählt, dass er etwas bestellt hat.“

Er: „Das Paket ist auch nicht für Ihren Mann, sondern für Sie!“

Ich (mit vermutlich total dämlichem Gesichtsausdruck): „Für mich? Ich hab doch gar nichts bestellt!!“

Er: „Na, das sind mir die besten, hier bitte unterzeichnen!“

Okay, ich war neugierig, was in dem Paket drin ist. Zumal es dick mit mit Wort „Bruchgefahr“ gekennzeichnet war. Eine Bombe wirds schon nicht sein, dachte ich. Also Paket mit rein genommen und geöffnet. In dem Paket befanden sich neben viel Füllmaterial eine Flasche Rotwein, ein weiteres kleines Päckchen und ein Brief.


In dem kleinen Päckchen fanden wir eine Tüte Ketchup, einen Wachsmalstift sowie 3 Natursteinmuster. Aha??!!

Das wirklich sehr nett formulierte Anschreiben klärte uns auf. Aufgrund unseres Baublogs waren wir ausgewählt worden, die beigefügten Natursteinmuster mal so richtig zu bekleckern und dann wieder zu reinigen um die Imprägnierung zu testen. Gerne dürften wir dann auch in unserem Blog über das Ergebnis berichten.

Nun. Grundsätzlich finde ich diese Werbeidee ja wirklich gut. Echt. Allerdings sind wir die völlig falsche Zielgruppe. Unser Haus ist fertig und wir benötigen mindestens die nächsten 20 Jahre keinen anderen Bodenbelag. Und auch im Garten ist alles fertig und wir haben keinen Bedarf. Warum um alles in der Welt soll ich also Natursteinmuster bekleckern um sie anschließend wieder zu reinigen? Sorry, nein, mach ich nicht. Darauf zu setzen, dass wir ja eine Flasche Rotwein geschenkt bekommen haben und uns somit vielleicht in irgendeiner Form verpflichtet fühlen könnten, der Bitte des Unternehmens nachzukommen, funktioniert bei uns leider auch nicht. Seufz. Warum schicken mir Klamottenfirmen eigentlich nie solche Testpakete? Oder Schokoladenhersteller?

Nun denn. Trotzdem möchte ich nicht verschweigen, welches Unternehmen uns so freundlich bedacht hat. Die Firmen-Website bietet einige Infos und Anregungen. Also, wer Natursteinbedarf hat, sollte einfach mal hier schauen: www.jonastone.de

In diesem Sinne: einen schönen Sonntag für Euch, bis bald!

06.04.2015 – Frohe Ostern – Stromverbrauch sinkt

Frohe Ostern … gehabt zu haben! Das Osterfest ist nun fast rum und ich dachte, es ist ein guter Zeitpunkt, mich mal wieder hier blicken zu lassen. Heute mit dem Update unseres Stromverbrauchs für unsere Wärmepumpe. Wie erwartet ist der Verbrauch im März weiter gesunken, der Sonne sei Dank. Da wir bei der Festlegung der monatlichen Abschlagsraten für den Stromverbrauch so überhaupt keine Ahnung hatten, wie hoch diese wohl sein müssen (die RWE übrigens auch nicht), wurden sie letztes Jahr recht hoch eingeschätzt. Die Folge war eine hübsche Rückerstattung (ist ja auch mal schön) und eine deutlich niedrigere Einstufung.

Vielleicht hilft unsere Statistik dem ein oder anderen Bauherrn ja weiter. Bei mittlerweile nun 11 Monaten, die wir ohne Aufheizphase des Estrichs mit einem „normalen“ Verbrauch vorzuweisen haben, liegen wir insgesamt bei einem Verbrauch von 2.145 kWh, was durchschnittlichen monatlichen Heizkosten (inkl. Warmwasser) von sage und schreibe 44,60 € entspricht. In diesem Sinne: Noch einen schönen Feiertagsabend und bis bald!

 

07.03.2015 – Raum für Raum: Wohnzimmer

Klein und fein – das sind die Attribute, mit denen sich unser gemütlicher Rückzugsort am ehesten beschreiben lässt. Für besagte Gemütlichkeit haben wir unser Wohnzimmer mit einem Holzfussboden (Münsteraner Eiche, geölt) ausstatten lassen.

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Bei der Verteilung der Steckdosen und sonstigen Verkabelungen haben wir darauf geachtet, dass die Anschlüsse möglichst da hin kommen, wo wir sie benötigen. Sprich: eine ganze Batterie Steckdosen plus das, was man da sonst noch so braucht (Netzwerkdose, SAT-Dose) an die Wand, wo der Fernseher platziert ist. Da wir eher „Weniggucker“ sind, haben wir unseren Fernseher die meiste Zeit in einem Schrank versteckt. Bei Bedarf lassen sich die Türen öffnen, klappen und in den Schrank schieben.



In dem Schrank ist auch gleichzeitig Platz für CDs, DVDs usw. Alle elektronischen Geräte im Schrank sind gebündelt an eine schaltbare Steckdose angeschlossen, die wir mittels Schalter ein und ausschalten können. So gibt’s auch keinen unliebsamen Stromverbrauch durch Stand-by. Weitere Schalter gibt es für die Steckdosen in den Fensterlaibungen für die Tischleuchten auf der Fensterbank und für die Steh- und Leselampe an der Couch (wo dringend mal ein neues und hübscheres Modell her muss….). Die Fenster haben wir absichtlich nicht bodentief planen lassen, für den Fall, dass wir irgendwann den Fernsehschrank gegen ein wandhängendes TV-Möbel tauschen wollen, dass mehr oder weniger die ganze Wandseite einnimmt. Deshalb führt hinter dem Schrank in der Wand ein Leerrohr zur Steckdosenleiste nach unten. Wenn schon der Fernseher an der Wand hängt, sollen wenigstens keine Kabel zu sehen sein.



Bilder haben nach wie vor noch nicht den Weg an unsere Wände gefunden. Dafür gibt’s ein Bücherregal, welches allerdings auch eine Übergangslösung darstellt, weil es einfach noch vorhanden war. Aber man kennt das ja mit den Übergangslösungen. Solange sie einen nicht total stören, bleiben sie die nächsten 10 Jahre.



Ja, Ihr seht richtig. Da führt ein Stück Treppe durch unser Wohnzimmer. Das war so eigentlich nicht geplant. Also von uns nicht. Dennoch finden wir es eigentlich ganz witzig und es trägt definitiv nochmal zu etwas Gemütlichkeit bei. Trotzdem soll es auf längere Sicht noch eine andere Lösung geben. Ein Bücherregal, das so konzipiert wird, dass die Treppe verdeckt ist. Da muss ich mir mit unserem Tischler noch was Passendes überlegen.



Ein letzter Blick von der Couch Richtung Essbereich und Garten und damit Euch ein schönes Wochenende! Bis demnächst!

02.03.2015 – Raum für Raum: Essbereich – Luftraum

Es ist so, als säße man beim Frühstück direkt im Garten und dennoch wird man nicht nass, wenn es regnet. Abends, wenn es draußen dunkel ist, ist es gemütlich und wir haben nicht das Gefühl, auf dem Präsentierteller zu sitzen. Und das, obwohl wir die Außen-Raffstores gar nicht bemühen. Mit anderen Worten: Wir sind rundherum damit zufrieden, wo und wie wir unseren Essbereich platziert haben.

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Mit „wo“ meine ich den Platz zwischen Küchen- und Wohnbereich mit direkten Zugang zur Terrasse mit darüberliegendem Luftraum und dadurch direkter (Sprach-)Verbindung nach oben.
Mit „wie“ meine ich die offene Bauweise und die über Eck liegenden großen Fenster über beide Etagen.

Worauf haben wir geachtet:

  • bodentiefe Schiebetür mit nur kleiner Schwelle für die Barrierefreiheit nach draußen
  • Bodentank mit Steckdosen in der Ecke – Wandsteckdosen waren aufgrund der Fenster nicht möglich und eine Stehlampe oder ein Weihnachtsbaum braucht Strom
  • Platzierung eines Stromanschlusses für eine Deckenlampe im Luftraum (schaltbar im Erdgeschoss) mit Deckenverstärkung für evtl. schwerere „Kronleuchter“

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Den Tisch, die Stühle und die passende Bank hatten wir schon vorher. Da wir unserer ehemaligen Küche ebenfalls einen großen Tisch hatten, haben wir dort den allerdings Essbereich kaum genutzt.

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Das hat sich nun dramatisch geändert. Unser Esstisch ist DER Bereich, der am häufigsten genutzt wird. Einfach deshalb, weil wir dort essen oder einen Kaffee trinken und klönen oder wir gemeinsam mit unserem Besuch dort sitzen und schnacken.

Froh bin ich übrigens auch darüber, dass die Brüstung am Luftraum im Obergeschoss aus halbhohen Brüstungswänden und nicht z.B. aus Glaselementen besteht. Da wir die Galerie im Obergeschoss als Arbeitszimmer nutzen, bleibt uns somit der ständige Blick von unten unter den Schreibtisch erspart.

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Tipp: Überlegt Euch, wie Ihr eine Galerie nutzen wollt und macht u.a. davon auch die Transparenz der Brüstung abhängig.

So, ich werde nun mal etwas essen .. Euch ebenfalls einen guten Appetit und einen mindestens genauso tollen Essbereich!

02.03.2015 – Viel Sonne gut für Geldbeutel

Klar, der Februar ist der kürzeste Monat im Jahr … und oft auch der kälteste. Dafür hatte er in diesem Jahr – zumindest hier bei uns – mehr Sonnenstunden als der Januar oder der Dezember. Dass es sich dabei nicht nur um eine Vermutung oder ein „Gefühl“ handelt, hat mir ein Blick auf den Rückblick bei wetter-online gezeigt. Dass das so war, hat sich extrem positiv auf den Stromverbrauch unserer Wärmepumpe ausgewirkt. Während wr im Januar noch knapp 470 kWh verbraucht haben, waren es im Februar (Ablesung übrigens erst heute (2.3.) vormittag) nur 335 kWh. Und das, obwohl es in diesem Zeitraum draußen nicht wärmer war, ganz im Gegenteil. Schon super – diese Sonne.

Und hier nochmal im Überblick:

In diesem Sinne: Wir hoffen weiterhin auf sonnige Zeiten!