Archiv der Kategorie: 10 Ausstattung

24.12.2017 – Arbeits-/Gästezimmer fertig

ENDLICH! In der Woche vor Weihnachten und damit gerade noch rechtzeitig für unseren Weihnachtsbesuch wurde mein Arbeits- und unser Gästezimmer fertig. Was lange währt … Es ist wirklich phantastisch geworden. Endlich ist alles, was vorher in diversen Regalen und Schränken stand hinter Schranktüren verschwunden. Das 1,20 m breite Bett kann bei Bedarf heruntergeklappt werden und ist dank vernünftigem Lattenrost und gescheiter Matratze keine Notlösung, sondern ein bequemes Gästebett. Seht einfach selber 🙂 Euch allen ein schönes und entspanntes Weihnachtsfest und einen guten Start in den neuen Tag!

Die Planung:

Das Ergebnis:

16.07.2017 – Büro meets Gästezimmer

Tatatataaaaa … es gibt endlich eine Idee für mein Büro, das gleichzeitig auch Gästezimmer sein soll bzw. schon ist. Im Moment sieht es dort RICHTIG übel aus. Alle Möbelstücke, die irgendwie übrig waren und dort einen Nutzen haben könnten, befinden sich derzeit in diesem Raum. Dabei ist gar nicht sooooo groß. Mal sehen, ob ich es auf die Reihe bekomme: es gibt eine Schlafcouch, unseren ehemaligen Küchentisch samt Schreibtischstuhl, ein Sideboard, zwei schmale Billy-Regale, ein kleines Tischchen, zwei Rattanstühle und diverses „Zeug“, für das es ansonsten keinen Platz gibt, unter anderem meine Gitarre. Gekrönt wird das Ganze noch von einem Flipchart, diversen Aufbewahrungskartons (weil ich die so schön fand) und und und …
Der Raum ist echt eine totale Vollkatastrophe. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich schon bei der Planung mit diesem Zimmer so meine Schwierigkeiten hatte und das zieht sich anscheinend nahtlos durch. Und irgendwie fehlte mir bislang der Drive, mich aktiv darum zu kümmern.

Aber demnächst wird alles besser – also, das hoffe ich zumindest 🙂
Hier der 4-Takt in Richtung eines ganz neuen Büros mit Gästezimmerfunktion:

Schritt 1: Regale, Sideboard etc. AUSMISTEN!!! (örghs)
Schritt 2: ALLES raus!!! (verkaufen, verschenken, Sperrmüll)
Schritt 3: neue Möbel rein und
Schritt 4: übrig gebliebene Schrankinhalte wieder einräumen
FERTIG! (klingt doch ganz easy – hahaha!!)

Was ist nun genau der Plan in Sachen neue Möbelstücke? Ich hatte ja so meine Anforderungen, nämlich:

  • ausreichend Schrankfläche für die ganzen Ordner, Bücher, Utensilien, auch für größere Gegenstände wie meine Gitarre usw. und ganz wichtig: MIT Türen, damit ich (und auch Gäste) von dem ganzen Krempel mehr sehe. Außerdem sollte der Schrank innen die größtmögliche Flexibilität haben, d.h. wenn ich z.B. keine Regalböden mehr benötige, will ich sie rausnehmen können und umgekehrt.
  • einen kleineren Schreibtisch mit Blickrichtung aus der Terrassentür in den Garten
  • ein Gästebett, das einfach und ohne viel Aufwand weggeklappt werden kann und somit wenig Platz wegnimmt, trotzdem aber bequem ist und mind. 1,20 m breit sein sollte

Vergangene Woche war nun unser Tischler da und hat den Raum vor Ort in Augenschein genommen (ich wundere mich immer noch, dass ich ihn nicht wiederbeleben musste, nachdem er meine windschiefen Billy-Regale gesehen hat .. hüstel). Wir haben uns gemeinsam Folgendes überlegt und er macht mir nun einen ersten Entwurf:

  • das Gästebett wird ein Seitenklapper. Wird es nicht benötigt, sieht es aus, wie ein 2 m breites Sideboard und steht einfach an der Wand, nimmt kaum Platz weg und passt sich unserer Meinung nach gut in den Raum ein. Möchte man es benutzen, klappt man es einfach seitlich heraus … et voilà … hat man ein Bett.
  • der Schreibtisch wird klein und übersichtlich, aber auch flexibel. Grds. soll er links neben der Terrassentür an der Wand. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, ihn insbesondere im Winter etwas weiter vor die Tür zu schieben und dort locker und etwas schräg zu platzieren.
  • der Schrank soll raumhoch werden und vermutlich 2 m breit, bestehend aus vier 0,50 m-Elementen mit vermutlich jeweils 2 Türen. Zur Innenaufteilung muss ich mir noch Gedanken machen. Was ich schon sagen kann:
    • 1 Element für Gäste inkl. Kleiderstange
    • 1 Element für Ordner und Bücher
    • 1 Element für größere Sachen (Gitarre) + Regelböden für kleineren Kram
    • 1 Element für Papierkram, …
    • ich überlege immer noch, ob ich in der Mitte des Schrankes aus optischen Gründen zwei quadratische Fächer offen lasse für Deko und um es ein wenig aufzulockern. Auf der anderen Seite fehlt mir aber dieser Platz dann ggf. und der Raum ist so klein, dass zu viel Schnickschnack ihn überfrachten würde.
  • alle Möbelstücke sollen schlicht weiß werden und im gleichen Stil daherkommen und
  • ob die Schranktüren einen Griff bekommen oder grifflos werden, muss ich mir noch überlegen.

Wenn die neuen Möbel da sind, muss ich erstmal gucken, wie alles wirkt. Dann benötige ich vermutlich noch:

  • einen Hocker oder ein kleines Tischchen, das gleichzeitig als Nachtisch dienen kann
  • eine Lampe, die auf dem Tischchen oder Hocker platziert wird
  • ein hübsches Bild über dem Sideboard
  • einen Vorhang oder etwas anderes, mit dem man die Terrassentür zusätzlich zu den Außenraffstores verdunkeln kann
  • und ggf. einen Sitzhocker oder kleinen Sesssel, den ich vor dem Sideboard platzieren kann und der sich leicht verschieben lässt, möchte man das Bett herunterklappen. Das aber nur, wenn ich das Gefühl habe, dass der Raum dadurch nicht wieder so elendig vollgestellt ist.

Also, eins nach dem anderen. Am Schlimmsten wird das Ausmisten der bisherigen Sachen. UAH! Allerdings sollte ich das zeitnah machen, dann habe ich nochmal ein besseres Gefühl dafür, wie das Innenleben meines neuen Schrankes am besten aufgeteilt werden sollte (vielleicht regnet es ja demnächst mal längere Zeit … grrrrrr).

Also, das zu den neuesten Planungen. Ich bin schon sehr gespannt auf den Entwurf und halte Euch auf dem Laufenden! Habt einen tollen Sonntag!

28.05.2017 – Kinners, wie die Zeit vergeht …

Und ZACK!!! – da wohnt man schon über 3 Jahre, in Worten: DREI Jahre, im neuen Haus – was ja ehrlicherweise nun gar nicht mehr soooo neu ist. Mit Entsetzen habe ich festgestellt, dass seit meinem letzten Beitrag inzwischen Ewigkeiten vergangen sind *hüstel* …

Was ist haustechnisch seit dem passiert? An unsere Vorsätze für 2016 können wir mittlerweile den ein oder anderen Haken machen.  Ja, ich weiß selber, dass wir nun schon das Jahr 2017 haben. Dennoch – hier der aktuelle Zwischenstand, der sich durchaus sehen lassen kann:

  • Carport bauen – erledigt
  • Terrassenmöbel aussuchen und kaufen – erledigt
  • endlich die Garage aufräumen erledigt
  • Bilder/Wandschmuck aussuchen, kaufen und aufhängen – erledigt
  • Arbeitsplatte und Spüle im Hauswirtschaftsraum anbringen – endlich auch erledigt
  • und wenn alles geschafft ist: ausgiebig die neue Loungegarnitur auf der Terrasse ausprobieren! – wird ständig und immer wieder erledigt 🙂

Damit verbleiben allerdings leider immer noch zwei Punkte auf der aktuellen to-do-Liste:

  • mein Arbeitszimmer wohnlich machen, d.h. einen kleineren Schreibtisch und einen größeren Ordner- und Bücherschrank aussuchen, kaufen und aufbauen (lassen),
  • außerdem das leider ziemlich unbequeme Schlafsofa in meinem Arbeitszimmer austauschen gegen eine andere Gästebettlösung (dazu gleich mehr)
  • evtl. auch noch ein neues Bücherregal fürs Wohnzimmer bauen lassen

Wie es halt immer ist bei den Dingen, die man nicht unbedingt braucht – weil es ja so auch irgendwie geht – stelle ich mal die Prognose auf, dass die noch offenen Punkte in diesem Jahr nicht mehr komplett abgearbeitet werden. Eins haben wir uns aber fest vorgenommen, nämlich eine bequemere Gästebettlösung zu finden. Das derzeitige Schlafsofa ist zwar praktisch und sieht gut aus, ermöglicht aber keineswegs eine angenehme Nachtruhe. Deshalb heisst die Devise:

GÄSTEBETT WANTED!!!

Allerdings sollte es verschiedene Kriterien erfüllen (wär ja auch zu simpel, einfach nur ein Bett zu kaufen …). Also, was soll das Gästebett können bzw. haben:

  • wichtigster Punkt ist das Thema „Platz sparen“. Da das Bett wirklich nur temporär benötigt wird, sollte es nicht unnötig Platz in meinem Arbeitszimmer wegnehmen,  d.h. es sollte irgendwie verschwinden. Ob nun längs oder seitlich hochgeklappt in einem Schrank oder wie auch immer …
  • es sollte mit einem vernünftigen Lattenrost und einer gescheiten Matratze ausgestattet sein. Ein transportables Gästebett scheidet aus, weil es für Notfälle (Schnarchgeräusche sind definitiv ein solcher Notfall) jederzeit nutzbar sein soll
  • bei der Breite sind wir noch unsicher. In den bisher meisten Fällen brauchten wir ein Gästebett für nur eine Person, d.h. eine Breite von 1 m oder wenns komfortabel sein soll 1,20 m würde völlig ausreichen. Für zwei Personen  ist dies hingegen definitiv zu wenig, da wären mindestens 1,40 m notwendig (worin man ja auch alleine super schlafen kann …). Andersherum möchte ich auch nicht so einen riesigen Trümmer von Schrank oder ähnlichem mit einem Bett drin in meinem Arbeitszimmer haben ..

Deshalb brauche ich Eure Unterstützung. Wie habt Ihr das Thema geregelt? Hat jemand Erfahrung mit Klappbetten? Was könnt Ihr empfehlen? Anregungen sind herzlich willkommen!

Ich bin gespannt auf Eure Ideen, verabschiede mich für heute mit ein paar aktuellen  Impressionen und wünsche Euch einen wundervollen Sonntagabend!

Unser Hauswirtschaftsraum wurde nun endlich mit Arbeitsplatte und dem ein oder anderen Schrank komplettiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Loungegarnitur – YES!

 

Blick in den Maigarten

und weils so schön und so bequem ist, gleich nochmal

die neuen Gartenmöbel sind ebenfalls saubequem
 

Lila, Lila, Lila
die Seerose in unserem Miniteich in einem Steintrog blüht dieses Jahr auch wieder

02.12.2015 – Jahresheizkosten unter 500 €?

Kürzlich war er wieder da – der Stromableser (oder wie heissen die Menschen, die die Zählerstände ablesen?). Naja, auf jeden Fall wurden kürzlich die Zählerstände unserer Stromzähler abgelesen. Einmal den ganz „normalen“ Stromverbrauch, den ja jeder im Haushalt hat. Und dann noch die beiden Zählerstände (Tag- und Nachtstrom) unserer Wärmepumpe.

Unabhängig davon halten wir die monatlichen Zählerstände selber akribisch fest. Bis dato (Januar – November) hatte unsere Wärmepumpe, über die wir heizen und das Wasser erwärmen lassen, einen Verbrauch von 1.770 kWh. Hochgerechnet aufs ganze Jahr werden es wohl ca. 2.200 kWh sein. Das entspricht bei unserem Tarif ca. 41 €/Monat inkl. Grundgebühr für Heizen und Warmwasser. Aufs Jahr gesehen bewegen wir uns damit um die 500 €.  YES! Wer vorher mal eine Ölheizung hatte, kann darüber ja nur milde lächeln. Okay, die Heizölpreise sind dramatisch gesunken in diesem Jahr. Aber mit zur Verfügung stehenden 500 € wäre vermutlich spätestens ab Oktober die Heizung kaltgeblieben. Wer will das schon …

Hier noch eine Übersicht der monatlichen kWh-Verbräuche unserer Wärmepumpe für alle, die es interessiert:

stromverbrauch

In diesem Sinne: Einen kuschelig warmen Abend!

15.11.2015 – Steckrübeneintopf bei Schmuddelwetter

Wow, das Wetter heute ist mal so richtig schön .. herbstlich. Hier zumindest regnet es schon den ganzen Tag und vermutlich auch schon die ganze Nacht vorher. Une meine Befürchtung ist, es hört garantiert heute auch nicht mehr auf.

Novemberregen

Macht nix, denn drinnen ist es ja trocken und gemütlich. Vor zwei Jahren war an der Stelle, wo ich jetzt faul auf der Couch liege, gerade mal die Bodenplatte. Ich habe kürzlich nochmal in den alten Blogbeiträgen gestöbert und dabei sehr geschmunzelt. Nun denn …
Gestern hatte ich die grandiose Idee, dem angekündigten Regentief mit einem leckeren Eintopf seine Depressionsfähigkeit (schönes Wort irgendwie) zu nehmen. Ich würde mal sagen: komplett gelungen! Leider könnte Ihr das Ergebnis hier nicht riechen oder schmecken, sondern nur sehen.

Steckrübeneintopf

Okay, ich gebe zu, sooooo schrecklich lecker sehen Eintöpfe gar nicht aus. Sind sie aber. Also zumindest dieser.

Jetzt noch ein Buch, die Kuscheldecke und der Sonntag ist gerettet. Was macht Ihr heute so? Auch Faulenzen?
Egal, was es ist, lasst es Euch dabei gutgehen! 🙂 Bis bald, liebe Grüße!

08.11.2015 – Weihnachten wird rosa!?

Der Weihnachtsbaum wird dieses Jahr … grün, wie immer, klar. Aber in welcher Farbe plant Ihr die Weihnachtsbaumdeko?
Klassisch rot? Edles weiß? Gold- oder Brauntöne? Purpur? Silber? oder oder oder …

Manche behaupten, Rosa wäre DIE Farbe zu Weihnachten in diesem Jahr. Andere erweitern es auf Kupfer und Rosa. Noch andere auch.

Wie schaut der Baum bei Euch in diesem Jahr aus? Was plant Ihr? Ich bin gespannt auf Eure Weihnachtsbaum-Farbwelten! Euch einen schönen (Tatort-)Sonntagabend!

12.04.2015 – Naturstein-Testpaket

Szene: Kurz vor Ostern auf dem Hof vor unserer Haustür. Ich fege Laub und anderes Zeugs zusammen. Der Postbote rückt an.

Er: „Ah, super, dass Sie da sind. Ich hab hier ein Paket!“

Ich: „Ach echt? Mein Mann hat mir gar nicht erzählt, dass er etwas bestellt hat.“

Er: „Das Paket ist auch nicht für Ihren Mann, sondern für Sie!“

Ich (mit vermutlich total dämlichem Gesichtsausdruck): „Für mich? Ich hab doch gar nichts bestellt!!“

Er: „Na, das sind mir die besten, hier bitte unterzeichnen!“

Okay, ich war neugierig, was in dem Paket drin ist. Zumal es dick mit mit Wort „Bruchgefahr“ gekennzeichnet war. Eine Bombe wirds schon nicht sein, dachte ich. Also Paket mit rein genommen und geöffnet. In dem Paket befanden sich neben viel Füllmaterial eine Flasche Rotwein, ein weiteres kleines Päckchen und ein Brief.


In dem kleinen Päckchen fanden wir eine Tüte Ketchup, einen Wachsmalstift sowie 3 Natursteinmuster. Aha??!!

Das wirklich sehr nett formulierte Anschreiben klärte uns auf. Aufgrund unseres Baublogs waren wir ausgewählt worden, die beigefügten Natursteinmuster mal so richtig zu bekleckern und dann wieder zu reinigen um die Imprägnierung zu testen. Gerne dürften wir dann auch in unserem Blog über das Ergebnis berichten.

Nun. Grundsätzlich finde ich diese Werbeidee ja wirklich gut. Echt. Allerdings sind wir die völlig falsche Zielgruppe. Unser Haus ist fertig und wir benötigen mindestens die nächsten 20 Jahre keinen anderen Bodenbelag. Und auch im Garten ist alles fertig und wir haben keinen Bedarf. Warum um alles in der Welt soll ich also Natursteinmuster bekleckern um sie anschließend wieder zu reinigen? Sorry, nein, mach ich nicht. Darauf zu setzen, dass wir ja eine Flasche Rotwein geschenkt bekommen haben und uns somit vielleicht in irgendeiner Form verpflichtet fühlen könnten, der Bitte des Unternehmens nachzukommen, funktioniert bei uns leider auch nicht. Seufz. Warum schicken mir Klamottenfirmen eigentlich nie solche Testpakete? Oder Schokoladenhersteller?

Nun denn. Trotzdem möchte ich nicht verschweigen, welches Unternehmen uns so freundlich bedacht hat. Die Firmen-Website bietet einige Infos und Anregungen. Also, wer Natursteinbedarf hat, sollte einfach mal hier schauen: www.jonastone.de

In diesem Sinne: einen schönen Sonntag für Euch, bis bald!

06.04.2015 – Frohe Ostern – Stromverbrauch sinkt

Frohe Ostern … gehabt zu haben! Das Osterfest ist nun fast rum und ich dachte, es ist ein guter Zeitpunkt, mich mal wieder hier blicken zu lassen. Heute mit dem Update unseres Stromverbrauchs für unsere Wärmepumpe. Wie erwartet ist der Verbrauch im März weiter gesunken, der Sonne sei Dank. Da wir bei der Festlegung der monatlichen Abschlagsraten für den Stromverbrauch so überhaupt keine Ahnung hatten, wie hoch diese wohl sein müssen (die RWE übrigens auch nicht), wurden sie letztes Jahr recht hoch eingeschätzt. Die Folge war eine hübsche Rückerstattung (ist ja auch mal schön) und eine deutlich niedrigere Einstufung.

Vielleicht hilft unsere Statistik dem ein oder anderen Bauherrn ja weiter. Bei mittlerweile nun 11 Monaten, die wir ohne Aufheizphase des Estrichs mit einem „normalen“ Verbrauch vorzuweisen haben, liegen wir insgesamt bei einem Verbrauch von 2.145 kWh, was durchschnittlichen monatlichen Heizkosten (inkl. Warmwasser) von sage und schreibe 44,60 € entspricht. In diesem Sinne: Noch einen schönen Feiertagsabend und bis bald!

 

07.03.2015 – Raum für Raum: Wohnzimmer

Klein und fein – das sind die Attribute, mit denen sich unser gemütlicher Rückzugsort am ehesten beschreiben lässt. Für besagte Gemütlichkeit haben wir unser Wohnzimmer mit einem Holzfussboden (Münsteraner Eiche, geölt) ausstatten lassen.

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Bei der Verteilung der Steckdosen und sonstigen Verkabelungen haben wir darauf geachtet, dass die Anschlüsse möglichst da hin kommen, wo wir sie benötigen. Sprich: eine ganze Batterie Steckdosen plus das, was man da sonst noch so braucht (Netzwerkdose, SAT-Dose) an die Wand, wo der Fernseher platziert ist. Da wir eher „Weniggucker“ sind, haben wir unseren Fernseher die meiste Zeit in einem Schrank versteckt. Bei Bedarf lassen sich die Türen öffnen, klappen und in den Schrank schieben.



In dem Schrank ist auch gleichzeitig Platz für CDs, DVDs usw. Alle elektronischen Geräte im Schrank sind gebündelt an eine schaltbare Steckdose angeschlossen, die wir mittels Schalter ein und ausschalten können. So gibt’s auch keinen unliebsamen Stromverbrauch durch Stand-by. Weitere Schalter gibt es für die Steckdosen in den Fensterlaibungen für die Tischleuchten auf der Fensterbank und für die Steh- und Leselampe an der Couch (wo dringend mal ein neues und hübscheres Modell her muss….). Die Fenster haben wir absichtlich nicht bodentief planen lassen, für den Fall, dass wir irgendwann den Fernsehschrank gegen ein wandhängendes TV-Möbel tauschen wollen, dass mehr oder weniger die ganze Wandseite einnimmt. Deshalb führt hinter dem Schrank in der Wand ein Leerrohr zur Steckdosenleiste nach unten. Wenn schon der Fernseher an der Wand hängt, sollen wenigstens keine Kabel zu sehen sein.



Bilder haben nach wie vor noch nicht den Weg an unsere Wände gefunden. Dafür gibt’s ein Bücherregal, welches allerdings auch eine Übergangslösung darstellt, weil es einfach noch vorhanden war. Aber man kennt das ja mit den Übergangslösungen. Solange sie einen nicht total stören, bleiben sie die nächsten 10 Jahre.



Ja, Ihr seht richtig. Da führt ein Stück Treppe durch unser Wohnzimmer. Das war so eigentlich nicht geplant. Also von uns nicht. Dennoch finden wir es eigentlich ganz witzig und es trägt definitiv nochmal zu etwas Gemütlichkeit bei. Trotzdem soll es auf längere Sicht noch eine andere Lösung geben. Ein Bücherregal, das so konzipiert wird, dass die Treppe verdeckt ist. Da muss ich mir mit unserem Tischler noch was Passendes überlegen.



Ein letzter Blick von der Couch Richtung Essbereich und Garten und damit Euch ein schönes Wochenende! Bis demnächst!

02.03.2015 – Raum für Raum: Essbereich – Luftraum

Es ist so, als säße man beim Frühstück direkt im Garten und dennoch wird man nicht nass, wenn es regnet. Abends, wenn es draußen dunkel ist, ist es gemütlich und wir haben nicht das Gefühl, auf dem Präsentierteller zu sitzen. Und das, obwohl wir die Außen-Raffstores gar nicht bemühen. Mit anderen Worten: Wir sind rundherum damit zufrieden, wo und wie wir unseren Essbereich platziert haben.

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Mit „wo“ meine ich den Platz zwischen Küchen- und Wohnbereich mit direkten Zugang zur Terrasse mit darüberliegendem Luftraum und dadurch direkter (Sprach-)Verbindung nach oben.
Mit „wie“ meine ich die offene Bauweise und die über Eck liegenden großen Fenster über beide Etagen.

Worauf haben wir geachtet:

  • bodentiefe Schiebetür mit nur kleiner Schwelle für die Barrierefreiheit nach draußen
  • Bodentank mit Steckdosen in der Ecke – Wandsteckdosen waren aufgrund der Fenster nicht möglich und eine Stehlampe oder ein Weihnachtsbaum braucht Strom
  • Platzierung eines Stromanschlusses für eine Deckenlampe im Luftraum (schaltbar im Erdgeschoss) mit Deckenverstärkung für evtl. schwerere „Kronleuchter“

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Den Tisch, die Stühle und die passende Bank hatten wir schon vorher. Da wir unserer ehemaligen Küche ebenfalls einen großen Tisch hatten, haben wir dort den allerdings Essbereich kaum genutzt.

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Das hat sich nun dramatisch geändert. Unser Esstisch ist DER Bereich, der am häufigsten genutzt wird. Einfach deshalb, weil wir dort essen oder einen Kaffee trinken und klönen oder wir gemeinsam mit unserem Besuch dort sitzen und schnacken.

Froh bin ich übrigens auch darüber, dass die Brüstung am Luftraum im Obergeschoss aus halbhohen Brüstungswänden und nicht z.B. aus Glaselementen besteht. Da wir die Galerie im Obergeschoss als Arbeitszimmer nutzen, bleibt uns somit der ständige Blick von unten unter den Schreibtisch erspart.

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Tipp: Überlegt Euch, wie Ihr eine Galerie nutzen wollt und macht u.a. davon auch die Transparenz der Brüstung abhängig.

So, ich werde nun mal etwas essen .. Euch ebenfalls einen guten Appetit und einen mindestens genauso tollen Essbereich!

02.03.2015 – Viel Sonne gut für Geldbeutel

Klar, der Februar ist der kürzeste Monat im Jahr … und oft auch der kälteste. Dafür hatte er in diesem Jahr – zumindest hier bei uns – mehr Sonnenstunden als der Januar oder der Dezember. Dass es sich dabei nicht nur um eine Vermutung oder ein „Gefühl“ handelt, hat mir ein Blick auf den Rückblick bei wetter-online gezeigt. Dass das so war, hat sich extrem positiv auf den Stromverbrauch unserer Wärmepumpe ausgewirkt. Während wr im Januar noch knapp 470 kWh verbraucht haben, waren es im Februar (Ablesung übrigens erst heute (2.3.) vormittag) nur 335 kWh. Und das, obwohl es in diesem Zeitraum draußen nicht wärmer war, ganz im Gegenteil. Schon super – diese Sonne.

Und hier nochmal im Überblick:

In diesem Sinne: Wir hoffen weiterhin auf sonnige Zeiten!

23.02.2015 – Raum für Raum: Küche

Nachdem ich mich ja nun lange genug vor dem nächsten Raum „gedrückt“ habe, mache ich heute endlich mal weiter. Mit der Küche. Gemeinsam mit dem Essbereich ist sie das Herzstück unseres Hauses. Im Gegensatz zu den meisten „klassischen Grundrissen“, wie ich sie immer nenne, sind Küche und Essbereich, die nahtlos ineinander übergehen, bei uns der größte Raum. Wenn man überhaupt von Räumen sprechen kann. Denn von unserem Eingangsbereich aus landet man unweigerlich ohne eine weitere Tür zu passieren in der Küche. Dann im Essbereich. Und wiederum ohne Tür im angrenzenden, eher kleineren Wohnzimmer. Von Küche und Essbereich gehts auch nach draußen auf die Terrasse. Warum haben wir das so geplant? Nun. In der Küche findet das Leben statt. Wo treffen sich bei einer Party alle? Richtig. In der Küche, und sei sie noch so klein. Warum also nicht die Küche zum zentralen Ort des Hauses machen?

Ich kann mich noch gut an die Küche meiner einen Großmutter erinnern. Sie hatte eine – zumindest aus Kinderaugen betrachtet – riesige Küche, die zentraler Ort des Hauses war und wo sich alles traf. Das Wohnzimmer oder wie es damals hieß die „gute Stube“ wurde nur bei besonderen Anlässen benutzt. Das ist bei uns zwar nicht so, dafür ist unser eher kleineres, dafür umso gemütlicheres Wohnzimmer eher als Rückzugsort für uns und gar nicht mal für Gäste gedacht. Besuch findet in der Küche und im Essbereich statt.

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Wir haben uns für eine (fast) grifflose Küche mit weißen Fronten entschieden. Jeder, der in der letzten Zeit mal in einem Küchenstudio war und sich für eine weiße Küche interessiert, hat sicherlich mitbekommen, dass es gefühlte 7 Millionen Weißtöne gibt. Bei uns ist es letztlich der Farbton „Polymatt Icy-White“ geworden. Der Weg dahin war allerdings .. naja .. schwierig. Der geneigte Laie denkt ja „Alles klar, grifflos, weiße Fronten, fertig!“ Dann kam der Moment, wo die besagten 7 Millionen Farbmuster zum Vorschein kamen. Gepaart mit der Frage „Welches Weiß denn? Dies? Dies? Dies? oder dies? oder das? …“ Huah. Hätten wir das vorher gewusst … hätten wir trotzdem eine weiße Küche genommen. So! Die Arbeitsplatte ist von der Firma AKP (www.akp-apl.de), Dekor „Belmont Grau“. Die Schränke in dem raumhohen Küchenschrankbereich haben Griffe bekommen, weil sich dahinter u.a. der Kühlschrank und der Gefrierschrank verbergen, welche sich dann einfach leichter öffnen lassen.
Die Kochinsel oder besser -zeile hat eine Aussparung erhalten, wo wir noch 2 Barhocker platziern wollen. Falls jemand einen Tipp für bequeme Hocker hat – gerne her damit.

Was war uns ansonsten noch wichtig:

Viele Schubladen, die einem das Kramen in den letzten Schrankecken ersparen.

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 Eine „luftig-leichte“ Dunstabzugshaube, die nicht wie ein bombastischer Trumm mitten im Blickfeld hängt, wenn man vom Eingangsbereich aus in die Küche kommt (http://www.berbel.de/). Unsere „Berbel“ ist eine Umlufthaube, leuchtet nach unten und zur Seite und lässt sich nach Bedarf hoch- und runterfahren. Ich liebe sie!

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Eine etwas versteckte Steckdose an der freistehenden Küchenzeile.

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Endlich eine ausreichend große Besteckschublade.

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Außerdem: die Höhe der Arbeitsplatte, die bei uns 96,5 cm beträgt. Nicht unwichtig, wenn man nicht gerade klein gewachsen ist. 

Unser Tipp:
Die Küchenplanung bereits parallel zur Bauplanung erstellen lassen und schon mal alles aussuchen. Zum einen kann dann bauseits ggf. noch etwas aus der Küchenplanung berücksichtigt werden. Zum anderen hätten wir während der Bauphase dazu einfach wenig Nerv gehabt. So mussten wir nur irgendwann anrufen, damit das finale Aufmaß genommen werden kann. Alles andere war bereits erledigt und ausgesucht.

In Sachen Beleuchtung  haben wir es uns einfach gemacht – dem Elektriker vermutlich eher nicht. Hüstel. Wir haben uns für Einbau-LED-Spots entschieden, was noch einfach war. Die Platzierung vor Ort hat dafür etwas länger gedauert. Mir wurde allerdings auf Nachfrage mehrfach versichert, dass wir wirklich kein schwieriger Fall sein. Nun denn, ich glaube das einfach mal. Auf jeden Fall befinden sich über den Küchenzeilen nun Einbauspots, die schön symmetrisch angeordnet sind und getrennt voneinander geschaltet werden können. Und zwar so, dass man sich nicht selber im Licht steht, wenn man sich mal etwas nach vorne beugt. Die Spots über der freistehenden Küchenzeile sind mittig angeordnet. Die über der Küchenzeile vor dem Fenster sind ca. 20 cm von der Wand entfernt und leuchten deshalb etwas schräg von vorne.
Außerdem gibts noch drei Aufbaustrahler, die unser schiebbares Regal und die Wand daneben beleuchten.

Apropos schiebbares Regal. Dies führt zur – von meiner Schwester liebevoll so benannten –  „Harry-Potter-Kammer“. Hihi. Was es damit auf sich hat – dazu beim nächsten Mal mehr. In diesem Sinne, alles Gute, bleibt gesund und munter!

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02.02.2015 – Stromverbrauch Wärmepumpe

Nachdem wir nun schon 9 Monate in unserem Haus wohnen (Wahnsinn, schon so lange), können wir eine kurze Zwischenbilanz zum Stromverbrauch unserer Wärmepumpe ziehen. Den April des vergangenen Jahres haben wir bei dieser Betrachtung mal außer Acht gelassen, da er wegen des Estrichaufheizens nicht repräsentativ ist.
Wir haben für Heizung, Warmwasseraufbereitung und Wohnraumlüftung folgende Wärmepumpe gewählt: Tecalor THZ 304 SOL.

stromverbrauch wärmepumpe

Es ist ziemlich deutlich erkennbar, wann wir mit dem Heizen begonnen haben, nämlich im Oktober vergangenen Jahres. Scheint im Winter tagsüber die Sonne (was sie in letzter Zeit definitiv zu wenig getan hat) wärmt sie über die großen Fenster Richtung Süden unser Haus super auf. Die Raumtemperatur in unserem Wohnbereich liegt bei 20-21 Grad.

Für die vergangenen 9 Monate belaufen sich unsere Heizkosten inkl. Warmwasseraufbereitung für den reinen Verbrauch auf 299 €. Addiert man die jährliche Grundgebühr für den Zähler, landet man bei 387 €. Und hier ist die Grundgebühr nicht mal auf 9 Monate heruntergerechnet.  Alles in allem bisher mehr als akzeptabel.

Wir sind gespannt, wie hoch der Stromverbrauch nach einem ganzen Jahr sein wird, wohlwissend, dass dies natürlich wie bei allen Heizarten) stark von der Witterung abhängt.  In diesem Sinne: Es soll wieder kälter werden – machts Euch gemütlich!

01.02.2015 – Raum für Raum: Galerie im Obergeschoss

Eigentlich wollte ich ja mit der Küche weitermachen. Auf Wunsch einer Blogleserin geht’s aber nun erstmal hinauf nach oben in oder auf? unsere Galerie.

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Wir nutzen diesen Bereich als Arbeitszimmer (leider nicht meins) und es ist vermutlich das schönste Arbeitszimmer weit und breit.

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Durch die großen Fenster ist es schön hell. Schaut man nach draußen, blickt man in den Garten.
Durch den Luftraum (über unserem Esstisch im Erdgeschoss) hat man eine direkte Sprech- und falls erforderlich auch Sichtverbindung nach oben. Dies war uns wichtig, denn das Arbeitszimmer war vorher etwas abgeschottet und das fanden wir blöd.

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Für diejenigen, die ein Arbeitszimmer bevorzugen, wo man die Tür hinter sich zumachen kann, ist unsere Lösung nicht geeignet. Und auch Familien mit kleinen Kindern sollten sich gut überlegen, ob sie einen Luftraum bzw. die dafür erforderliche Brüstung haben wollen. Zum einen könnte einem der Platz im Obergeschoss fehlen, zum anderen stellt eine Brüstung für Kinder natürlich eine großartige Klettermöglichkeit dar, von der Eltern in der Regel nicht übermäßig begeistert sind.
Jeder, der über einen Luftraum bzw. eine Galerie nachdenkt, sollte sich vorher in der Tat gut überlegen, wie der Platz drumherum genutzt werden kann. Es sei denn, man hat so großzügig geplant, dass man diesen Platz gar nicht aktiv nutzen möchte, sondern einfach nur eine Galerie hat. In diesem Zusammenhang braucht es auch eine Entscheidung, wie die Brüstung zum Luftraum beschaffen sein soll. Wir haben uns ganz bewusst für Wandelemente entschieden. Eben weil dort ein Schreibtisch steht es das bei einer durchsichtigen Glasbrüstung vermutlich blöd ausgesehen hätte.
Bei uns dient der Bereich außerdem dazu, ins Bad bzw. ins Schlafzimmer zu gelangen. Und theoretisch (praktisch wird dieser Fall vermutlich nicht eintreten) könnten wir aus dem derzeit offenen Bereich auch ein kleines geschlossenes Arbeitszimmer machen. Dazu müsste „nur“ eine Brüstungswand aufgestockt und eine zweite Wand mit Tür eingebaut werden. Theoretisch halt.

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Kurz noch zur Ausstattung:
Die Wände haben wie ansonsten auch weiß gestrichenes Malervlies erhalten. In die Decke sind LED-Spots eingelassen mit zwei Schaltkreisen. Der Arbeitsbereich und der Flurbereich können getrennt voneinander beleuchtet werden. Der Boden wurde mit Eichendielen belegt. Die haben wir in den übrigen Räumen, die keine Fliesen oder Sichtestrich haben, überall. Naja, fast überall. Die Dielen gefallen uns ausnehmend gut und sind ein toller Kontrast zum schlichten und eher sachlichen Baustil.
Ansonsten gibt’s noch jede Menge Schalter und zwar für die immerhin 5 Außenraffstores in der Galerie. Die sind bei so großen Fenstern, die Richtung Südwesten zeigen, im Sommer auch auf jeden Fall erforderlich. Zuerst hatten wir übrigens durchgängige Raffstores für die oberen und unteren großen Fenster geplant. Zum Glück haben wir das noch geändert. Zum einen haben so nun die Möglichkeit, nur unten abzuschatten und oben nicht. Zum anderen dauert das hoch- und runterfahren der Raffstores jetzt schon recht lange. Bei einem durchgängigen Raffstore hätte es ewig gedauert. Grundsätzlich zwar nicht schlimm, man muss ja nicht daneben stehenbleiben. Bei allerdings plötzlich aufkommendem Sturm nicht optimal. Wir hatten schon ein paarmal den Fall, dass der Windwächter anschlug und die Raffstores automatisch hochfuhren. Die Gefahr, dass die Raffstores dann beim noch längeren Hochfahren beschädigt würden, wäre dann immens größer gewesen.
Ansonsten gibt’s an einem Fenster wieder eine Steckdose in der Fensternische und Steckdosen direkt unterhalb des Lichtschalters (wegen der Bequemlichkeit).
Ach ja, eine Überlegung, die bei uns etwas länger gedauert hat, war die Frage, wir die Brüstung oben abschließen soll. Zuerst war dort nur Malervlies. Das sah zwar edel aus, stellte sich aber schon nach kurzer Zeit als nicht praktikabel heraus. Denn man kann es nicht einfach mal so abwischen. Die Frage war dann, ob eine Abdeckung passend zum Holz des Fußbodens oder in weiß (wie die Fensterbänke) auf die Brüstungen soll. In einem insgesamt eher rustikalen Haus sähe die Variante mit dem Holz vermutlich toll aus und würde super passen. Wir fanden es nicht so passend und haben uns für Weiß entschieden. Dies war auch im Nachhinein die richtige Entscheidung, da es kaum auffällt.

So Ihr Lieben, das war unser Galerie-Flur-Luftraum-Arbeitszimmer. Ich wünsche Euch einen tollen Sonntag und sage: bis bald!

06.01.2015 – Raum für Raum: Eingangsbereich innen

Mensch Leute, mit so viel positiver Resonanz auf meine „Raum für Raum-Aktion“ hatte ich gar nicht gerechnet. Ganz herzlichen Dank für Eure lieben Kommentare! Umso mehr Ansporn, innen weiterzumachen. Was ich dann auch gleich heute mal tue, also auf geht’s:

Grundsätzliches
Unser Eingangsbereich geht nahtlos in die Küche, den zentralen Bereich unseres Hauses, über. Es gibt also keine Innentür, die den Flur vom Rest trennt. Dies ist definitiv Geschmackssache und vermutlich für Familien mit (kleineren) Kindern, die gerne mal Haustüren sperrangelweit auflassen, nicht so top geeignet. Auch für Diejenigen, die geschlossene Innentüren bevorzugen, bietet sich diese Variante nicht an. Wir sind beide keine Freunde des klassischen Flurs. Zum einen finden wir, dass es schlichtweg Raumverschwendung ist. Zum anderen haben wir eine bewusst offene Bauweise gewählt, wo ein abgetrennter Eingangsbereich einfach nicht gepasst hätte. Ganz davon abgesehen, dass die meisten Zimmertüren bei uns bisher immer offen standen und somit eigentlich überflüssig waren. Sollte uns dies irgendwann so nicht mehr gefallen, hätten wir die Option, in Richtung der übrigen Wohnräume eine Wand mit Tür oder Glaselement mit Tür einzubauen. Ich glaube aber, dass dieser Tag nicht kommen wird 😉
Tipp: Überlegt Euch, welchen Zweck, welche Funktionalitäten und welche Bedeutung Euer Eingangsbereich für Euch erfüllen und haben soll. Wie sind Eure jetzigen Gewohnheiten und Vorlieben. Bedenkt dabei, dass sich Anforderungen und Geschmack im Laufe der Zeit ändern können. Da, wo heute ggf. eine Innentür zu den restlichen Räumen ist, möchtet Ihr in 15 Jahren vielleicht keine Tür mehr und anders herum.

Fußmatte
Kein Besucher betritt unser Haus, ohne über unsere Fußmatte gelaufen zu sein. Und diese kann auch nicht verrutschen oder umknicken oder was Fußmatten sonst noch tolles machen. Denn: wir haben sie direkt in den Fußboden integrieren lassen. Ich sag nur: astrein! Das würde ich immer wieder so machen. Draußen vor der Tür verzichten wir dafür komplett auf eine Fußmatte. Das Fußmattensystem (unseres stammt von emco: www.emco-bau.de) besteht aus einem Metallrahmen, der fest in den Boden eingebaut wird. Dort legt man dann die eigentlichen Schmutzabstreifer hinein. Ihr kennt sowas aus Kaufhäusern, öffentlichen Gebäuden, Banken etc., nur, das unsere Fußmatte kleiner ist. Weiterer Vorteil: absolut barrierefrei.


Tipp: Verschwendet durchaus mal einen Gedanken an dieses Thema. Haustüren gehen meistens nach innen auf, wo eine herkömmliche Fußmatte beim Türöffnen oft verrutscht. Draußen erfüllt sie auch nur dann wirklich ihren Zweck, wenn sie wettergeschützt, d.h. überdacht ist. Ansonsten hat man nämlich gerne mal so einen nassen Lappen vor der Tür liegen.

Garderobe
Wenn man unser Haus betritt (und auch wenn man durch das Glasfenster neben der Haustür lugt) schaut man direkt auf unsere Garderobe und die Treppe.

Das heißt, man schaut auf einen Teil unserer Garderobe. Direkt neben der Treppe haben wir eine Nische bauen lassen, die lediglich mit einem Brett und einer Metallstange versehen wurde.

Diese Garderobe ist insbesondere unseren Gästen vorbehalten. Ich hasse nichts mehr, als übervolle Garderoben, wo sichtbar zig Jacken hängen. Außerdem hab ich von früher noch im Ohr: wir bekommen heute Besuch, räumt mal Eurer Jacken von der Garderobe… Durch die Nische gabs dann auch gleich einen guten Platz für einen Schirmständer, der nun nirgends im Weg rumsteht.

Unsere eigentliche Garderobe hingegen haben wir durch Schiebetüren verbergen lassen.

Geht man von der Haustür kommend  links um die Ecke, befindet sich dort eine viel größere Nische, die durch zwei Schiebetüren komplett geschlossen wird.

Dahinter befindet sich auf einer Hälfte eine Garderobe inkl. Ablagemöglichkeiten für Schals, Handschuhe, Taschen.

Auf der anderen Seite ist ein Regal, dass reichlich Platz für Schuhe bietet. Türen zu, alles verschwunden und nicht mehr sichtbar. Großartig!
Tipp: überlegt, welcher „Garderobentyp“ (offen, geschlossen) Ihr seid und wo ein guter Platz in Eurem Eingangsbereich für Eure Jacken, Mäntel, Schuhe, Schals, Handschuhe, Mützen, Taschen, und und und sein könnte. Und natürlich auch für die Eurer Gäste. Wenn Ihr ein Schuhregal plant, dann denkt daran, dass Schuhe unterschiedliche Höhen haben und insbesondere Frauen gerne auch mal Stiefel tragen, die noch mehr Platz benötigen. Gleiches gilt übrigens auch für die Kombination Garderobenstange und Mäntel.
Ggf. Steckdose oder Elektroanschluss für eine Schrankinnenbeleuchtung nicht vergessen (sh. unten).

Beleuchtung
Bei der Beleuchtung unseres Eingangsbereiches haben wir es uns einfach gemacht. Wir haben Deckenspots in die Decke einbauen lassen.

Allerdings und das wiederum ist wirklich super, werden diese über einen Bewegungsmelder aktiviert. Egal, aus welcher Richtung wir diesen Bereich betreten, geht automatisch das Licht an.

Da es sich um einen klassischen Durchgangsbereich handelt entfällt somit das ständige Schalter an, Schalter aus, was wir als sehr angenehm empfinden. Auch wenn man das Haus betritt, muss man nicht erst nach einem Lichtschalter tasten. An dem Bewegungsmelder selber gibt es außerdem die Möglichkeit, das Licht auf Dauerbetrieb zu stellen oder es ganz auszuschalten. Einstellbar ist außerdem, wie lange das Licht brennen soll, also die Zeitdauer.
Tipp: überlegt Euch, wie Ihr Euren Eingangsbereich beleuchten wollt, wo Brennstellen und damit Kabel vorzusehen sind und von wo aus ihr diese bedienen wollt. Es nützt wenig, wenn ich mich 3 Meter in einen dunklen Flur hineinbegeben muss, um dann erst das Licht einschalten zu können. Wenn Ihr Euch ebenfalls für einen Bewegungsmelder entscheiden solltet, stellt sich die Frage, ob einer ausreicht und wo diese/r anzubringen ist/sind, damit das Licht rechtzeitig angeht, egal aus welcher Richtung Ihr den Eingangsbereich betretet.

Fussboden
In unserem Eingangsbereich ist genau wie in der Küche und dem Essbereich Sichtestrich verlegt worden. Dazu werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch ausführlicher berichten. Soviel schonmal vorweg: er ist super pflegeleicht und durch seine graue Farbe auch sehr dankbar und schmutzunempfindlich.
Tipp: erfahrungsgemäß wird gerade in den Eingangsbereich der meiste Schmutz hineingetragen. Der Fußboden sollte deshalb m.E. einigermaßen unempfindlich sein. Wenn Ihr Euch für Fliesen entscheidet, würde ich darauf achten, dass sie gut zu reinigen sind (keine Unebenheiten) und nur schmale Fugen haben. Macht außerdem mal den Wasser- und Sockentest. Will sagen: wie rutschig sind die Fliesen tatsächlich, wenn sie nass sind oder man auf Socken draufherumläuft.

Tapeten
Wie auch im gesamten restlichen Haus haben wir im Eingangsbereich Malervlies verkleben lassen, das weiß gestrichen wurde. Achtung: aus unserer Sicht definitiv keine Option für Familien mit Kindern oder für Tollpatsche. Die Wände sind ziemlich empfindlich. Selbst, wenn man mit einer Jeanshose an der Wand entlangschrabbt, kann es sein, das diese künftig von einem blauen Streifen geziert wird. Wir würden uns dennoch wieder so entscheiden. Raufasertapete mögen wir nämlich nicht und ein Putz hätte gerade bei einem ganz frischen Haus den Nachteil, dass sich vermutlich mit der Zeit viele Risse bilden. Das Malervlies ist da elastischer und wenn Risse entstehen, und das tun sie bei einem Holzrahmenbauhaus, dann sind sie (zumindest bisher) nur in den Ecken bzw. im Übergang von Wand zu Decke sichtbar, wo sie sehr einfach mit Maleracryl abgedeckt werden können.
Tipp: helle Wände machen Räume optisch größer, dunkle lassen Sie kleiner erscheinen. Gestreifte Tapeten lassen Räume höher oder breiter erscheinen. Wie hell ist Euer Eingangsbereich generell durch Tageslicht?

Telefon
Wir haben im Eingangsbereich einen wunderschönen alten Küchenofen (unsere Umzugshelfer hassen dieses Teil), auf dem sich neben der Ablage für Schlüssel auch die Station unseres Telefons befindet.

Da die Wege im Erdgeschoss kurz sind und wir ein mobiles Telefon haben, ist es dort gut aufgehoben. Heißt aber auch, dass wir an entsprechender Stelle eine TAE-Dose und mindestens eine Steckdose brauchten. Beides ist hinter dem alten Küchenofen versteckt und somit nicht sichtbar.
Tipp: überlegt Euch, wo Ihr die Station Eures Telefons platzieren wollt. Nicht immer ist der Eingangsbereich der passende Ort. Lasst ggf. lieber eine TAE-Dose mehr als zu wenig einbauen und denkt an mindestens eine Steckdose daneben.

Steckdosen
Direkt um die Ecke Richtung Küche befindet sich eine Steckdose, die sehr praktisch ist, wenn wir im Eingangsbereich staubsaugen wollen (was bei einem Sichtestrich nämlich super geht). Im ganzen Haus haben wir an verschiedenen Stellen genau dafür Steckdosen direkt unter den Lichtschaltern, also in bequemer Höhe, anbringen lassen. Im Alter wird das Bücken ja nicht einfacher .. hüstel.
Neben den Steckdosen hinter dem Küchenofen fürs Telefon und ggf. eine Tischlampe haben wir in der Fensternische eine Steckdose verbauen lassen. Nämlich für den Fall, dass wir auf der Fensterbank eine Tischlampe platzieren wollen.

So würde das Kabel nicht zu einer Steckdose herunterhängen. Eine weitere Steckdose befindet sich in unserer Garderobe hinter den Schiebetüren. Diese ist gedacht für eine evtl. Schrankinnenbeleuchtung. Eine letzte Steckdose gibt es in der offenen Garderobe. Gedacht, um Dekobeleuchtung anzuschließen und für den Fall einer Schrankinnenbeleuchtung, sollten wir auch diese Garderobe irgendwann mal mit einer Tür versehen.
Tipp: Elektroplanung ist ein sehr umfangreiches Thema. Überlegt Euch, wo und in welcher Höhe Ihr Steckdosen benötigen werdet oder ggf. später mal benötigen könntet.

Spiegel
Insbesondere weibliche Personen werden sich vielleicht fragen, wo der Spiegel im Eingangsbereich ist. Will Frau doch vor Verlassen des Hauses noch schnell einen kurzen optischen Selbstcheck durchführen. Nun. Wir haben keinen. Platz dafür wäre noch über dem alten Küchenofen. Ob wir diesen Platz dafür nutzen oder dort doch ein Bild aufhängen, haben wir noch nicht entschieden. In unserem direkt angrenzenden WC gibt es einen Spiegel, den wir bei Bedarf nutzen.

Tipp: welche Art von Spiegel wollt Ihr im Eingangsbereich? Soll man sich komplett darin sehen können? Dann braucht es genügend Platz dafür. Oder reicht ein kleinerer Spiegel? Wird er mit der Garderobe (zB als Schranktür) kombiniert oder oder oder. Denkt ggf. an ein Elektrokabel für die Spiegelbeleuchtung.

Heidewitzka, soviel Text für einen eigentlich sehr kleinen, aber dafür aus unserer Sicht überaus praktischen Eingangsbereich. Ihr habt sicher gemerkt, dass viele Ideen und Gedanken einer ganz pragmatischen Handhabung und unserer Erfahrung gepaart mit unseren persönlichen Vorlieben entsprungen sind. Vielleicht ist ja die ein oder andere Anregung für Euch interessant.

Der nächste Raum wird das WC im Erdgeschoss. Mal sehen, wieviel es dazu zu berichten gibt 🙂 Bis dahin wünsche ich Euch eine gute Zeit!

04.01.2015 – Raum für Raum: Eingangsbereich außen

So Leute, versprochen ist versprochen. Heute startet die „Raum-für-Raum-Aktion“. Und ich möchte dort beginnen, wo jeder unser Haus betritt. Also im Eingangsbereich. Und da ich gerade feststelle, dass so ein Eingangsbereich schon ne Menge an Infos zu bieten hat, gibt es heute Infos zum äußeren Eingangsbereich. Also, los geht’s, viel Spaß beim Lesen:

Grundsätzliches
Auch wenn es aus den Mündern Mitte Vierzigjähriger komisch klingen mag: Wir wollten ein möglichst barrierefreies Haus bauen. Deshalb gibt es vor unserer Haustür und auch Richtung Terrasse keine Stufe(n), die später ggf. mit einer Rampe zu überwinden wären. Weitere Überlegungen dazu ziehen sich durch unser Haus, doch dazu zu einem anderen Zeitpunkt mehr.

Haustür
Allen Spöttern zum Trotze haben wir uns (Leser dieses Blogs wissen es bereits) für eine knallgrüne Haustür entschieden, Farbton RAL 6018. Warum gerade grün, wo doch die übrigen Fenster und Türen anthrazitfarben sind? Unsere Haustür weist Richtung Nordwesten, d.h. sie hat (auch wegen der Überdachung und der Garage) nie Sonne. Eine dunkelgraue Haustür schied deshalb für uns aus. Schließlich möchten wir unser Haus nicht durch einen dunklen Schlund betreten. Einen Rot-Ton (auch gerne genommen bei Häusern dieser Art) wollten wir nicht, eben weil ihn so viele haben. Ein Haus, das wir besichtigt haben, hat eine sonnengelbe Haustür. Die fanden wir ziemlich cool, allerdings hatten wir Sorge, dass wir uns daran irgendwann mal sattsehen. Orange hätte ich persönlich auch ziemlich klasse gefunden, der Bauherr allerdings nicht . Blau wollten wir nicht. Und so landeten wir bei einem hellen freundlichen Maigrün. Unsere Vorgabe war lediglich, dass es ein RAL-Ton sein sollte. Ach ja, und innen ist unsere Haustür weiß.

Eingang

Tipp: Schaut euch die Farbtöne immer vorher auf Farbkarten im Tageslicht an. Wenn ich „RAL 6018“ google, erhalte ich zwar viele Treffer, aber aufgrund Bildschirmeinstellungen etc. weicht der Farbton ggf. extrem von der Realität ab.
Gut ist auch, dass wir neben der Haustür ein Glaselement verbaut haben. So haben wir (zumindest tagsüber) immer Tageslicht im Eingangsbereich. Achtung: wer nicht möchte, dass Besucher direkt ins Haus schauen können, sollte Milchglas nehmen.

Glaselement Haustür

Tipp: Schaut Euch in der Grundrissplanung die Sichtachse bei solchen Fensterelementen an. Uns war vorher nicht klar (es stört uns aber auch nicht), dass Besucher aufgrund der offenen Bauweise von der Haustür aus durch das Fenster quer durch die Küche bis zum Essbereich schauen können.

Briefkasten
Bei der Suche nach einem schönen Briefkasten stießen wir recht schnell auf „Mr. Letterman“, den es praktischerweise im gleichen Farbton wie unsere Haustür gibt. Wir haben uns für das Modell XXL entschieden, weil er neben einem Einwurfschlitz für Briefe ein getrenntes Fach für Zeitungen hat, die so auch trocken und unversehrt bleiben.

Letterman

Tipp: Überlegt, welche Anforderungen Ihr habt. Erhaltet Ihr regelmäßig Zeitungen, macht eine Vorrichtung dafür Sinn. Ist der Briefkasten dauerhaft Regen, Wind und Wetter ausgesetzt, dann sollte er die Post/Zeitungen gut und trocken verwahren.

Hausnummer
Nach etwas längerem Suchen haben wir Hausnummern aus Beton gefunden (http://beton-fabrik.de/2010/09/betonbuchstaben-als-designobjekt), die von der Schriftart her im Bauhausstil gehalten sind. Wir haben sie via Internet bestellt und sind super zufrieden. Vom Farbton haben wir den gleichen gewählt, den auch unser Garagentor sowie die übrigen Fenster und Türen haben, RAL 7016 – anthrazit.

Hausnummer

Tipp:
Überlegt, wo ihr die Hausnummer anbringen wollt und plant ggf. ein Elektrokabel für Beleuchtung mit ein. Denkt dabei auch daran, dass es Vorgaben für Hausnummern geben kann: Groß genug, gut sichtbar von der Straße, auch im Dunkeln lesbar, …

Außensteckdose
Fast hätten wir sie vergessen und sie ist sprichwörtlich in letzter Sekunde in unserer Außenwand vorgesehen worden: eine Aussensteckdose im Eingangsbereich. Ganz wichtig für die Freunde (meistens sind es eher Freundinnen) der Ambientebeleuchtung zu Weihnachten.
Tipp: überlegt Euch, ob Ihr eine Außensteckdose im Eingangsbereich benötigt bzw. haben wollt und falls ja, wo diese sein soll. Im Normalfall sind solche Außensteckdosen von innen schaltbar, also seht innen auch einen Schalter an geeigneter Stelle dafür vor.

Außenbeleuchtung
Über unserer Haustür befindet sich ein 1 Meter breiter Vorsprung. Diese Überdachung schätzen wir sehr, ist man doch nicht direkt dem Regen ausgesetzt, geht man hinaus. Gleichzeitig ist darin unsere Außenbeleuchtung verbaut, und zwar in Form einer LED-Lichtleiste, die in den Putz eingelassen ist. Über einen Bewegungsmelder wird die Lichtleiste aktiviert, wenn sich jemand der Haustür nähert. Zusätzlich haben wir innen einen Schalter, um sie dauerhaft einschalten zu können.

Und so sieht es dann im Dunklen aus. Wir finden, dass der Eingangsbereich prima ausgeleuchtet ist.

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Tipp: überlegt Euch rechtzeitig, welche Art von Außenbeleuchtung Ihr an Eurem Haus anbringen wollt und vor allem auch wo und wie sie bedient werden soll.

Klingel
Aufgrund des oben beschriebenen Fensters neben der Haustür hätte eine Gegensprechanlage (ggf. mit Kamera) für uns nur Sinn gemacht, wenn sie vom Obergeschoss aus bedient würde. Insofern haben wir darauf komplett verzichtet und eine ganz schlichte Klingel einbauen lassen.
Tipp: Da die Gegebenheiten und Bedürfnisse überall anders sind, solltet Ihr Euch deshalb vorher überlegen, was Ihr benötigt und wie Eure jetzigen Gewohnheiten in Sachen Haustüröffnen sind.

Sonstiges
Etwas Kopfzerbrechen hat uns die Frage bereitet, in welcher Farbe wir den Stahlpfeiler streichen lassen, der unsere Hausecke abstützt. Deshalb hatte er lange Zeit auch nur eine Grundierung. Letztendlich haben wir uns für RAL 7016, also das anthrazit entschieden, das sich auch in Hausnummer, Garagentor und Fensterrahmen wiederfindet.

Als größere Herausforderung für technisch völlig Unterbelichtete wie uns, hat sich auch das Anbringen des Briefkastens und vor allem der sehr gewichtigen Hausnummern (ich sag nur: Beton) herausgestellt. Unter der Putzfassade verbirgt sich der Dämmstoff, der aufgrund seiner Konsistenz nicht zwingend jedes Gewicht hält. Nun hatten wir die tollen Hausnummern und wussten Sie nicht zu befestigen. Zumal wir diese so bestellt hatten, dass in jede Ziffer 3 lange Metallstifte eingebaut waren, die nun irgendwie in der Wand befestigt werden mussten. Die Lösung: Dämmstoffdübel und zur Fixierung Zweikomponentenkleber. Allerdings mussten die Dämmstoffdübel für die Hausnummer recht lang sein. Es kam natürlich, wie es kommen musste, wir trafen auch einen Balken .. seufz. Die ganze Aktion hat ewig gedauert, aber nun hält es.
Tipp: vorher Gedanken machen, wie Dinge wie Hausnummer oder Briefkasten angebracht werden können und den ultimativen Balkentest machen. Außerdem das passende Werkzeug an den Start bringen. Laien wie uns seien außerdem Anleitungen wie folgende sehr empfohlen: http://www.youtube.com/watch?v=CG3PlBeae8A

Meine Güte, ich hätte nie gedacht, dass man soviel zu einem Eingangsbereich schreiben kann. Beim nächsten Mal geht’s dann innen weiter. Bis dahin eine gute Zeit für Euch!

29.12.2014 – Weihnachtsimpressionen

Der Keksteller ist (fast) leer, der Kühlschrank (zum Glück) auch wieder, dafür sind die Bäuche mit vielen Leckereien gefüllt. Das erste Weihnachtsfest in unserem neuen Haus war richtig schön. Beinahe genauso schön ist, dass nun wieder Ruhe eingekehrt ist und wir noch eine Woche Urlaub genießen können. Das neue Jahr kann also kommen.
Hier noch ein paar Erinnerungen an Weihnachten:

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24.12.2014 – Das erste Weihnachtsfest im neuen Haus

Wo letztes Jahr noch Rohbau war, …
… steht jetzt unser Tannenbaum,
… werden wir heute Abend und am 1. Weihnachtstag gemütlich mit der Familie sitzen und essen,
… haben wir Übernachtungsbesuch,
… wohnt es sich einfach großartig!

Es ist wirklich phantastisch, wenn man sich die Fotos anschaut, wie unser Haus vor nur einem Jahr aussah (wobei allein das schon wirklich klasse war) und wie gemütlich es sich mittlerweile hier wohnen lässt.

Wir wünschen Euch ein tolles und entspanntes Weihnachtsfest. Allen, die sich gerade in der Bauphase befinden sei gesagt: Kommt Zeit, kommt Tannenbaum im eigenen neuen Haus. In diesem Sinne: Frohes Fest!

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