01.01.2016 – Haus stand unter Beschuss …

… so klang es zumindest vergangene Nacht. Aber erstmal Euch allen ein frohes neues Jahr mit vielen bunten und tollen Ereignissen und Erlebnissen, viel Glück und Gesundheit!

Das hat man dann davon, wenn man Silvester einfach mal früh ins Bett geht:

  1. Spätestens um 0 Uhr wird man wach, weil man denkt, das eigene Haus ist einem Dauerfeuer ausgesetzt und steht im Zentrum eines akuten Krisenherdes.
  2. Um 4.30 Uhr wacht man wieder auf. Diesmal ebenso verwirrt, weil man einigermaßen ausgeschlafen ist und sich wundert, dass um einen herum alles noch schläft. Aber immerhin wird draußen nur noch vereinzelt in halbstündlichen Abständen geböllert.
  3. Die nächtlich eingetroffenen Whats-App-Nachrichten lesen sich wie ein Szenario aus Stenkelfeld (Allen, die Stenkelfeld nicht kennen, seien insbesondere die Beiträge „Weihnachtsbeleuchtung“ oder „Silvester“ empfohlen) und lösen einen akuten Lachflash aus. Sie enden mit der letzten Nachricht:02:32 Uhr
    Erste Flasche Ouzo ist leer. K. schunkelt mit E. zu „Mein Freund der Baum ist tot…“Bildmaterial, das die Szenerie anschaulich untermalt, erspare ich Euch an dieser Stelle. Ob K. und E. danach zu ähnlich lustigen Liedern noch Syrtaki getanzt haben, wird uns vermutlich ewig verborgen bleiben (was aber auch besser ist…)
  4. Letztendlich beglückt man die Welt mit einem Blogbeitrag bevor der Schlaf wieder an Überhand gewinnt und man sich lieber gar nicht vorstellen möchte, wovon man als nächstes geweckt wird … (Schatz, ein Kaffee wäre toll!)

In diesem Sinne: startet gut in den Tag und das neue Jahr, bis bald!

PS: Das Foto stammt von der diesjährigen „Lichtsicht“, die noch bis zum 7.2.2016 läuft. Solltet Ihr mal in der Nähe sein, es lohnt sich wirklich. Worum gehts: Lichtkunst auf Gradierwerken (und in eine Wasserfontäne) – das Ganze umsonst und draussen. Hier noch ein paar Impressionen der Lichtsicht. Mein heimlicher Gewinner ist übrigens die Projektion auf der Kurparkseite am kleinen Gradierwerk, dafür aber unbedingt die 3D-Brillen nutzen!

 

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02.12.2015 – Jahresheizkosten unter 500 €?

Kürzlich war er wieder da – der Stromableser (oder wie heissen die Menschen, die die Zählerstände ablesen?). Naja, auf jeden Fall wurden kürzlich die Zählerstände unserer Stromzähler abgelesen. Einmal den ganz „normalen“ Stromverbrauch, den ja jeder im Haushalt hat. Und dann noch die beiden Zählerstände (Tag- und Nachtstrom) unserer Wärmepumpe.

Unabhängig davon halten wir die monatlichen Zählerstände selber akribisch fest. Bis dato (Januar – November) hatte unsere Wärmepumpe, über die wir heizen und das Wasser erwärmen lassen, einen Verbrauch von 1.770 kWh. Hochgerechnet aufs ganze Jahr werden es wohl ca. 2.200 kWh sein. Das entspricht bei unserem Tarif ca. 41 €/Monat inkl. Grundgebühr für Heizen und Warmwasser. Aufs Jahr gesehen bewegen wir uns damit um die 500 €.  YES! Wer vorher mal eine Ölheizung hatte, kann darüber ja nur milde lächeln. Okay, die Heizölpreise sind dramatisch gesunken in diesem Jahr. Aber mit zur Verfügung stehenden 500 € wäre vermutlich spätestens ab Oktober die Heizung kaltgeblieben. Wer will das schon …

Hier noch eine Übersicht der monatlichen kWh-Verbräuche unserer Wärmepumpe für alle, die es interessiert:

stromverbrauch

In diesem Sinne: Einen kuschelig warmen Abend!

15.11.2015 – Steckrübeneintopf bei Schmuddelwetter

Wow, das Wetter heute ist mal so richtig schön .. herbstlich. Hier zumindest regnet es schon den ganzen Tag und vermutlich auch schon die ganze Nacht vorher. Une meine Befürchtung ist, es hört garantiert heute auch nicht mehr auf.

Novemberregen

Macht nix, denn drinnen ist es ja trocken und gemütlich. Vor zwei Jahren war an der Stelle, wo ich jetzt faul auf der Couch liege, gerade mal die Bodenplatte. Ich habe kürzlich nochmal in den alten Blogbeiträgen gestöbert und dabei sehr geschmunzelt. Nun denn …
Gestern hatte ich die grandiose Idee, dem angekündigten Regentief mit einem leckeren Eintopf seine Depressionsfähigkeit (schönes Wort irgendwie) zu nehmen. Ich würde mal sagen: komplett gelungen! Leider könnte Ihr das Ergebnis hier nicht riechen oder schmecken, sondern nur sehen.

Steckrübeneintopf

Okay, ich gebe zu, sooooo schrecklich lecker sehen Eintöpfe gar nicht aus. Sind sie aber. Also zumindest dieser.

Jetzt noch ein Buch, die Kuscheldecke und der Sonntag ist gerettet. Was macht Ihr heute so? Auch Faulenzen?
Egal, was es ist, lasst es Euch dabei gutgehen! 🙂 Bis bald, liebe Grüße!

08.11.2015 – Weihnachten wird rosa!?

Der Weihnachtsbaum wird dieses Jahr … grün, wie immer, klar. Aber in welcher Farbe plant Ihr die Weihnachtsbaumdeko?
Klassisch rot? Edles weiß? Gold- oder Brauntöne? Purpur? Silber? oder oder oder …

Manche behaupten, Rosa wäre DIE Farbe zu Weihnachten in diesem Jahr. Andere erweitern es auf Kupfer und Rosa. Noch andere auch.

Wie schaut der Baum bei Euch in diesem Jahr aus? Was plant Ihr? Ich bin gespannt auf Eure Weihnachtsbaum-Farbwelten! Euch einen schönen (Tatort-)Sonntagabend!

15.10.2015 – Raum für Raum: Schlafzimmer

Endlich schaffe ich es mal, mit der „Raum für Raum“-Serie weiterzumachen. Heute steht sie unter dem Motto „Im Dunkeln ist gut munkeln“ und betrifft unser Schlafzimmer. Im Grunde ist unser Schlafzimmer sehr simpel konzipiert. Es sollte keine all zu  kleine Butze sein, dennoch stehen dort nur ein Bett, zwei Nachtschränkchen, eine Kommode und zwei Stühle. Man könnte also durchaus von großzügig sprechen.
Da wir eine separate Ankleide haben, benötigen wir keinen Kleiderschrank im Schlafzimmer. Wir finden, dass dies ein totaler Raumgewinn ist. Nicht nur vom Platz, sondern auch vom Gefühl her. Schon vorher hatten wir einen Extraraum, in dem sich unser Kleiderschrank befand und fanden dies so gut, dass wir eine separate Ankleide in die Planung unseres Hauses übernommen haben. Auch wollten wir kein Schlafzimmer, wo sich die Ankleide hinter einer Wand befindet, aber dennoch irgendwie offen ist Richtung Schlafzimmer. Bereits seit einiger Zeit sieht man in Grundrissen diese Variante sehr häufig: Das Bett steht mit dem Kopfende an einer nach rechts oder links oder an beiden Seiten offenen Wand, hinter der sich die Ankleide oder ein Kleiderschrank befindet. Das gefiel uns nicht so wirklich gut. Das Schlafzimmer sollte bei uns ein abgeschlossener Raum sein und ist es auch geworden.
Etwas komisch war es schon, sich vorher genau zu überlegen, an welcher Stelle später das Bett stehen wird. Denn danach richtete sich logischerweise die Platzierung von Steckdosen und Lichtschaltern in Bettnähe. Insofern macht es auch Sinn zu wissen, wie hoch das Kopfteil eines (möglichen) Bettes ist. Möchte man Lichtschalter am Bett haben, macht es wenig Sinn, wenn man sich für die Bedienung verrenken muss oder sie – noch schlimmer – hinter dem Kopfteil verschwinden und damit kaum noch erreichbar sind. Diejenigen, die derzeit ein schmaleres Bett (z.B. 1,60 m) bevorzugen, sollten daran denken, dass sich Bettbreiten im Laufe der Zeit ggf. verändern können und irgendwann vielleicht ein Bett in 1,80 m oder 2 m Breite angeschafft wird.
Außerdem haben wir uns überlegt, wo im Schlafzimmer weitere Steckdosen und Lichtschalter angbracht werden sollen, damit sie insbesondere von der Bedienbarkeit her praktikabel sind. Und auch wenn wir keinen Fernseher im Schlafzimmer haben, hätten wir zumindest die Möglichkeit, einen anzuschließen und auch dafür wurde ein passender Platz gesucht und gefunden.

Kommen wir nun zur größten Herausforderung:
Die Verdunkelung der 2 Fenster unseres Schlafzimmers funktioniert grundsätzlich über die Außenraffstores, die wir – das Zimmer weist Richtung Südwesten – standardmäßig auch zur Beschattung (ganz wichtig für den Sommer) an dieser Hausseite haben. Zwar wird es damit nicht wirklich stockfinster im Zimmer, aber das stört uns grundsätzlich nicht. Für absolute Dunkelschläfer ist diese Lösung allerdings keine Option.

Nichts für Dunkelschläfer: trotz geschlossener Raffstores ist es recht hell im Schlafzimmer.
Nichts für Dunkelschläfer: trotz geschlossener Raffstores ist es recht hell im Schlafzimmer.

Und, was wir nicht bedacht haben: Bei starkem Wind löst der Windwächter aus und die Außenraffstores fahren automatisch nach oben. Tja. Und wenn man gleichzeitig noch so ein richtiger Schisshase bei Gewittern ist – ja, starker Wind und Gewitter kommen häufig in Kombination vor (welch ein Wunder!?!) – dann ist es durchaus suboptimal, wenn plötzlich die Verdunkelung ganz verschwindet. Ganz davon abgesehen, dass man dann auch noch zusätzlich das Gefühl hat, irgendwie auf dem Präsentierteller zu liegen … unsere Fenster sind nicht bodentief, aber fast …

Kurz nachdem wir vergangenes Jahr eingezogen waren, gab es nämlich gleich einen hübschen Sturm, bei dem uns klar wurde: SO gehts nicht. Es muss eine Lösung her. Es gab die Optionen, ein verdunkelndes Plissee oder Rollo innen am Fenster zu befestigen oder einen entsprechenden Vorhang oder ähnliches anzubringen. Auch aus dekorativen Gesichtspunkten haben wir uns letztendlich für einen verdunkelnden Vorhang entschieden. Wir fanden diese Variante für ein Schlafzimmer irgendwie gemütlicher und haben uns für einen blickdichten, zweigeteilten dunkelgrauen Wellenvorhang entschieden. Wellenvorhang deshalb, weil er automatisch in gleichmäßige Wellen fällt, wenn man in zuzieht.

Eine Vorhanghälfte - in Wellenform.
Eine Vorhanghälfte – in Wellenform.

Die Vorhangbefestigung ist von Interstil – Modell W2 (www.interstil.de), sehr edel und chic, wie wir finden.

Befestigung W2 von Interstil
Befestigung W2 von Interstil

Vorhang und Befestigung haben wir vom Fachhandel (www.raumausstattung-wellendorf.de) – Jochen, danke für Deine Geduld!

Nun hat nicht jeder Häuslebauer ein Vollgeschoss in dem sich das Schlafzimmer befindet. Sehr häufig gibt es eine Dachschräge, die mit Dachfenstern ausgestattet ist. Aus eigener Erfahrung – ich habe jahrelang unter einem Dachfenster geschlafen – weiß ich, dass auch dann eine Verdunkelung durchaus wünschenswert sein kann. Nicht Jeder möchte jede Nacht in den Sternenhimmel schauen. Deshalb mein Tipp: Macht Euch schon bei der Planung Gedanken darüber, was Ihr bevorzugt. Und wenn Ihr eine Verdunkelung wünscht, ist immer die Frage, wie dunkel es denn werden soll. Je nach Fenstertyp braucht es ggf. spezielle Lösungen. Ich persönlich habe bei Dachfenstern gute Erfahrungenmit den Plissees von Velux (www.veluxshop.de) gemacht. In unserer ehemaligen Ankleide hatten wir ein recht großes Dachfenster. Im Sommer sollte dies zwar nicht komplett abgedunkelt werden, dennoch wollten wir den Raum vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Und das hat ganz wunderbar funktioniert. Man konnte es easy bedienen und je nach Bedarf Hochschieben oder Runterziehen.

Abschließend bleibt noch zu sagen, dass es zwei Zimmertüren gibt. Eine „ganz normale“ Tür und eine Schiebetür, die in das Schlafzimmer hineinläuft. Wie bereits erwähnt, sollte das Schlafzimmer ein in sich geschlossener Raum sein. Durch die Schiebetür gelangt man in einen kleinen Flur Richtung WC, Ankleide und Bad. Eine Tür mit Türblatt wäre an dieser Stelle aus Platzgründen zwar möglich gewesen, allerdings hätte man die Tür dann nach innen in den Raum hineinöffnen müssen und wir fanden dies an dieser Stelle nicht so optimal.

Also, liebe Hausbauerinnen und -bauer, hier nochmal meine Zusammenfassung in Sachen Schlafzimmer:

  • Grundüberlegung: „nur“ Schlafzimmer, d.h. Ankleide/Kleiderschrank getrennt oder beides in einem Raum?
  • wo soll später was stehen, wie viel Platz wird dafür benötigt – Breite und Kopfteilhöhe des Bettes bedenken, gleiches gilt für entsprechenden Platz zum Öffnen eines Kleiderschrankes
  • seitlichen Raum zwischen Bett und Wand nicht zu schmal planen, schließlich möchte man bequem ins Bett gelangen und sich nicht hinquetschen
  • wohin sollen Zimmertüren geöffnet werden (innen, außen, Schiebetüren, …)
  • wohin mit Steckdosen und Lichtschaltern – Lichtschalter am Bett und falls ja, wo?
  • Verdunkelung mitdenken

Das einzige, was noch zu wünschen übrig lässt – genau, wie in allen anderen Räumen auch – sind entsprechende Wanddekorationen. Immerhin gibt es schon ein Bild, das den Weg auf die Kommode gefunden hat.

Aber: der nächste Winter kommt bestimmt und vielleicht klappt ja diesmal mit der Innendekoration 🙂

In diesem Sinne: Bis demnächst und denkt dran – im Dunkeln ist gut munkeln!

Und soooo dunkel wird's tagsüber mit zugezogenen Vorhängen - und das bei strahlendem Sonnenschein.
Und soooo dunkel wird’s tagsüber mit zugezogenen Vorhängen – und das bei strahlendem Sonnenschein.

(sp)