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15.10.2015 – Raum für Raum: Schlafzimmer

Endlich schaffe ich es mal, mit der „Raum für Raum“-Serie weiterzumachen. Heute steht sie unter dem Motto „Im Dunkeln ist gut munkeln“ und betrifft unser Schlafzimmer. Im Grunde ist unser Schlafzimmer sehr simpel konzipiert. Es sollte keine all zu  kleine Butze sein, dennoch stehen dort nur ein Bett, zwei Nachtschränkchen, eine Kommode und zwei Stühle. Man könnte also durchaus von großzügig sprechen.
Da wir eine separate Ankleide haben, benötigen wir keinen Kleiderschrank im Schlafzimmer. Wir finden, dass dies ein totaler Raumgewinn ist. Nicht nur vom Platz, sondern auch vom Gefühl her. Schon vorher hatten wir einen Extraraum, in dem sich unser Kleiderschrank befand und fanden dies so gut, dass wir eine separate Ankleide in die Planung unseres Hauses übernommen haben. Auch wollten wir kein Schlafzimmer, wo sich die Ankleide hinter einer Wand befindet, aber dennoch irgendwie offen ist Richtung Schlafzimmer. Bereits seit einiger Zeit sieht man in Grundrissen diese Variante sehr häufig: Das Bett steht mit dem Kopfende an einer nach rechts oder links oder an beiden Seiten offenen Wand, hinter der sich die Ankleide oder ein Kleiderschrank befindet. Das gefiel uns nicht so wirklich gut. Das Schlafzimmer sollte bei uns ein abgeschlossener Raum sein und ist es auch geworden.
Etwas komisch war es schon, sich vorher genau zu überlegen, an welcher Stelle später das Bett stehen wird. Denn danach richtete sich logischerweise die Platzierung von Steckdosen und Lichtschaltern in Bettnähe. Insofern macht es auch Sinn zu wissen, wie hoch das Kopfteil eines (möglichen) Bettes ist. Möchte man Lichtschalter am Bett haben, macht es wenig Sinn, wenn man sich für die Bedienung verrenken muss oder sie – noch schlimmer – hinter dem Kopfteil verschwinden und damit kaum noch erreichbar sind. Diejenigen, die derzeit ein schmaleres Bett (z.B. 1,60 m) bevorzugen, sollten daran denken, dass sich Bettbreiten im Laufe der Zeit ggf. verändern können und irgendwann vielleicht ein Bett in 1,80 m oder 2 m Breite angeschafft wird.
Außerdem haben wir uns überlegt, wo im Schlafzimmer weitere Steckdosen und Lichtschalter angbracht werden sollen, damit sie insbesondere von der Bedienbarkeit her praktikabel sind. Und auch wenn wir keinen Fernseher im Schlafzimmer haben, hätten wir zumindest die Möglichkeit, einen anzuschließen und auch dafür wurde ein passender Platz gesucht und gefunden.

Kommen wir nun zur größten Herausforderung:
Die Verdunkelung der 2 Fenster unseres Schlafzimmers funktioniert grundsätzlich über die Außenraffstores, die wir – das Zimmer weist Richtung Südwesten – standardmäßig auch zur Beschattung (ganz wichtig für den Sommer) an dieser Hausseite haben. Zwar wird es damit nicht wirklich stockfinster im Zimmer, aber das stört uns grundsätzlich nicht. Für absolute Dunkelschläfer ist diese Lösung allerdings keine Option.

Nichts für Dunkelschläfer: trotz geschlossener Raffstores ist es recht hell im Schlafzimmer.
Nichts für Dunkelschläfer: trotz geschlossener Raffstores ist es recht hell im Schlafzimmer.

Und, was wir nicht bedacht haben: Bei starkem Wind löst der Windwächter aus und die Außenraffstores fahren automatisch nach oben. Tja. Und wenn man gleichzeitig noch so ein richtiger Schisshase bei Gewittern ist – ja, starker Wind und Gewitter kommen häufig in Kombination vor (welch ein Wunder!?!) – dann ist es durchaus suboptimal, wenn plötzlich die Verdunkelung ganz verschwindet. Ganz davon abgesehen, dass man dann auch noch zusätzlich das Gefühl hat, irgendwie auf dem Präsentierteller zu liegen … unsere Fenster sind nicht bodentief, aber fast …

Kurz nachdem wir vergangenes Jahr eingezogen waren, gab es nämlich gleich einen hübschen Sturm, bei dem uns klar wurde: SO gehts nicht. Es muss eine Lösung her. Es gab die Optionen, ein verdunkelndes Plissee oder Rollo innen am Fenster zu befestigen oder einen entsprechenden Vorhang oder ähnliches anzubringen. Auch aus dekorativen Gesichtspunkten haben wir uns letztendlich für einen verdunkelnden Vorhang entschieden. Wir fanden diese Variante für ein Schlafzimmer irgendwie gemütlicher und haben uns für einen blickdichten, zweigeteilten dunkelgrauen Wellenvorhang entschieden. Wellenvorhang deshalb, weil er automatisch in gleichmäßige Wellen fällt, wenn man in zuzieht.

Eine Vorhanghälfte - in Wellenform.
Eine Vorhanghälfte – in Wellenform.

Die Vorhangbefestigung ist von Interstil – Modell W2 (www.interstil.de), sehr edel und chic, wie wir finden.

Befestigung W2 von Interstil
Befestigung W2 von Interstil

Vorhang und Befestigung haben wir vom Fachhandel (www.raumausstattung-wellendorf.de) – Jochen, danke für Deine Geduld!

Nun hat nicht jeder Häuslebauer ein Vollgeschoss in dem sich das Schlafzimmer befindet. Sehr häufig gibt es eine Dachschräge, die mit Dachfenstern ausgestattet ist. Aus eigener Erfahrung – ich habe jahrelang unter einem Dachfenster geschlafen – weiß ich, dass auch dann eine Verdunkelung durchaus wünschenswert sein kann. Nicht Jeder möchte jede Nacht in den Sternenhimmel schauen. Deshalb mein Tipp: Macht Euch schon bei der Planung Gedanken darüber, was Ihr bevorzugt. Und wenn Ihr eine Verdunkelung wünscht, ist immer die Frage, wie dunkel es denn werden soll. Je nach Fenstertyp braucht es ggf. spezielle Lösungen. Ich persönlich habe bei Dachfenstern gute Erfahrungenmit den Plissees von Velux (www.veluxshop.de) gemacht. In unserer ehemaligen Ankleide hatten wir ein recht großes Dachfenster. Im Sommer sollte dies zwar nicht komplett abgedunkelt werden, dennoch wollten wir den Raum vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Und das hat ganz wunderbar funktioniert. Man konnte es easy bedienen und je nach Bedarf Hochschieben oder Runterziehen.

Abschließend bleibt noch zu sagen, dass es zwei Zimmertüren gibt. Eine „ganz normale“ Tür und eine Schiebetür, die in das Schlafzimmer hineinläuft. Wie bereits erwähnt, sollte das Schlafzimmer ein in sich geschlossener Raum sein. Durch die Schiebetür gelangt man in einen kleinen Flur Richtung WC, Ankleide und Bad. Eine Tür mit Türblatt wäre an dieser Stelle aus Platzgründen zwar möglich gewesen, allerdings hätte man die Tür dann nach innen in den Raum hineinöffnen müssen und wir fanden dies an dieser Stelle nicht so optimal.

Also, liebe Hausbauerinnen und -bauer, hier nochmal meine Zusammenfassung in Sachen Schlafzimmer:

  • Grundüberlegung: „nur“ Schlafzimmer, d.h. Ankleide/Kleiderschrank getrennt oder beides in einem Raum?
  • wo soll später was stehen, wie viel Platz wird dafür benötigt – Breite und Kopfteilhöhe des Bettes bedenken, gleiches gilt für entsprechenden Platz zum Öffnen eines Kleiderschrankes
  • seitlichen Raum zwischen Bett und Wand nicht zu schmal planen, schließlich möchte man bequem ins Bett gelangen und sich nicht hinquetschen
  • wohin sollen Zimmertüren geöffnet werden (innen, außen, Schiebetüren, …)
  • wohin mit Steckdosen und Lichtschaltern – Lichtschalter am Bett und falls ja, wo?
  • Verdunkelung mitdenken

Das einzige, was noch zu wünschen übrig lässt – genau, wie in allen anderen Räumen auch – sind entsprechende Wanddekorationen. Immerhin gibt es schon ein Bild, das den Weg auf die Kommode gefunden hat.

Aber: der nächste Winter kommt bestimmt und vielleicht klappt ja diesmal mit der Innendekoration 🙂

In diesem Sinne: Bis demnächst und denkt dran – im Dunkeln ist gut munkeln!

Und soooo dunkel wird's tagsüber mit zugezogenen Vorhängen - und das bei strahlendem Sonnenschein.
Und soooo dunkel wird’s tagsüber mit zugezogenen Vorhängen – und das bei strahlendem Sonnenschein.

(sp)

Samstag ist Hausbesichtigungstag bei uns

Ob von nah oder fern, uns sind alle Besucher gern … Oder so ähnlich … Also, ums kurz zu machen: kommenden Samstag, 26. April 2014, veranstaltet unser Hausbauer, die Firma Brüggemann Effizienzhaus (http://www.brueggemann-effizienzhaus.de) von 11 bis 17 Uhr bei uns einen Tag der offenen Tür für Interessierte. Wer Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen, bei uns reinzuschauen (Bachstraße 6a, 49214 Bad Rothenfelde). Tipp für Autofahrer: die Parkplätze bei uns sind sehr begrenzt, am besten auf dem Zentralparkplatz parken.
Damit es am Samstag auch etwas zu besichtigen gibt, wurden heute noch einige „Features“ fertiggestellt. Wir haben nun einen Garderobenschrank, einen integrierten Spiegelschrank im Bad und eine komplett eingerichtete Ankleide. Die Tischlerei Bücker (http://www.tischlerei-buecker.de) hat wirklich großartige Arbeit geleistet, danke Herr Bücker für Ihr tolles Engagement. Die Fußmatte wurde noch eingebaut (danke Jochen) und wenn alles gut läuft, haben wir morgen Nachmittag auch schon den eigentlich für kommende Woche geplanten Rasen (dickes Lob an die beiden Mitarbeiter von Meyer Hörste – unserem GaLa-Bauer, die heute echt alles dafür getan haben). Morgen werden noch die restlichen Fußleisten montiert, die Schiebetüren eingebaut und – so zumindest der aktuelle Stand der Dinge – das Treppenhaus tapeziert. Und vermutlich noch Millionen andere Dinge, die mir gerade nicht einfallen.

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23.04.2014 – Küche aufgebaut mit Berbel

Ein Ameisenhaufen ist ne lahme Truppe gegen das, was heute bei uns im Haus los war. Irgendwann hab ich den Überblick verloren, aber zu Spitzenzeiten waren heute so um die 13 -15 Handwerker bei uns. Dann gabs noch andere, die später kamen, als die ersten schon weder wegwaren usw. … insgesamt waren es mind. 20 Personen … und ich mittendrin mit immer dem gleichen Problem: im Weg stehen.

Aber das Resultat des Tages kann sich sehen lassen. Fangen wir mit dem Hit des Tages an – unserer Küche. Sie ist komplett aufgebaut und funktionsbereit. Und ich finde, sie ist wirklich großartig geworden. Das i-Tüpfelchen ist unsere „Berbel“, die filigran an 4 Stahlseilen über dem Kochfeld schwebt, leuchten kann und sich zu allem Überfluss auch noch elektisch hoch und runter fahren lässt. „Berbel“ ist nicht nur einfach eine Dunstabzugshaube, Berbel ist ein Hingucker (www.berbel.de). Deswegen hat sie es irgendwie auch auf jedes Foto geschafft:

aus Richtung Essbereich
aus Richtung Essbereich
aus Richtung Eingang
aus Richtung Eingang

 

aus RIchtung Wohnzimmer
aus Richtung Wohnzimmer
aus Richtung Küchen-Terrassentür
aus Richtung Küchen-Terrassentür

 Gehen wir mal raus auf die Terrasse. Neben dem ganzen Kies, den wir heute in den Kiesbeeten erhalten haben, wurden u.a. außerdem weitere Pflanzen in die Erde gebracht und die Erde mit Mulch abgedeckt. Dies verändert das Bild nochmal wieder und es sieht echt tippitoppi aus.

Als nächstes gehen wir mal nach oben. Ach ja, da gibts ab heute die Treppenbeleuchtung. Und die Schlitze,  in denen sich Kabel dafür befinden, wurden heute wieder zugespachtelt. Sollte sich jemand fragen, warum zuerst die Treppe eingebaut und dann die Schlitze  inkl. Löcher für die Treppenbeleuchtung in die Wand gebohrt wurden – hier die Antwort: es sieht blöd aus, wenn die Beleuchtungselemente nicht gleichmäßig über den Treppenstufen sitzen und um das zu verhindern wurde zuerst die Treppe eingebaut. Es kann immer mal zu kleinen Verschiebungen bei der Treppe kommen und dieses Problem kann man dadurch einfach umgehen.

Oben im Bad wurde heute das Innenleben unseres in die Wand eingelassenen Spiegelschranks eingebaut. Das sieht schon mal richtig klasse aus. Steckdosen, die untere Abschlussleiste sowie die Spiegel folgen morgen:

Außerdem wurden heute die Schrankelemente sowie ein Sideboard in unsere Ankleide aufgebaut. Fotos dazu gibts morgen, wenn alles komplett ist.

Wieder unten im Erdgeschoss gabs heute die Holzfussböden im Wohnzimmer sowie in meinem Arbeitszimmer:

das Wohnzimmer hat die gleichen Holzielen erhalten, wie die Räume im Obergeschoss
das Wohnzimmer hat die gleichen Holzielen erhalten, wie die Räume im Obergeschoss
der Boden in meinem Arbeitszimmer ist heller gewählt, damit der (nicht so riesige) Raum optisch vergrößert wird - sieht ebenfalls toll aus und passt super
der Boden in meinem Arbeitszimmer ist heller gewählt, damit der (nicht so riesige) Raum optisch vergrößert wird – sieht ebenfalls toll aus und passt super

Unsere Elektriker haben wieder tausendundeine Sache erledigt, u.a. wurde die Lichtleiste in der Decke vor der Haustür final eingebaut, wir haben einen Bewegungsmelder draußen und seit heute auch eine funkionierende Türklingel neben der heute eingesetzten Haustür. Dies haben logischerweise nicht die Elektriker gemacht, sondern Firma Brüggemann. Und zu guter Letzt gabs außerdem heute noch alle Silikonabdichtungen/-verfugungen der Fliesen, Waschbecken, WCs usw.
Sollte ich noch etwas vergessen habe (habe ich bestimmt), bitte ich um Nachsicht – heute war input-overload 😉