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13.02.2014 – Sand + Zement + Wasser = Estrich

„DER ganze Sand kommt noch in unser Haus?“ … Ungefähr so oder so ähnlich klang wohl meine Frage heute morgen, als ich den riesigen Sandberg vor unserer künftigen Haustür sah. Kurze Zeit später wurden dann auch noch diverse Säcke Zement angeliefert und der Estrichmischer in Gang gesetzt. Und dann gings auch schon los: Ab mit dem Estrich ins Obergeschoss. Zwischendurch durfte ich kurz gucken, weil für unseren Sichtestrich Farbpigmente beigemischt wurden und noch zu entscheiden war, wie hell- oder dunkelgrau dieser künftig sein soll. Entschieden habe ich mich für die mittlere Variante. Wobei das bei frischem Estrich eh tendenziell schwierig zu erkennen ist, da dieser durch das Trocknen ja noch heller wird. Das Obergeschoss wurde heute komplett „verestricht“ – morgen geht´s dann im Erdgeschoss und in der Garage weiter und dann ist erstmal „Betreten verboten“.

Damit aber nicht genug: Der Rand unseres Flachdaches erhielt heute rundherum die abschließenden Abdeckbleche. Und es sieht wirklich sehr chic aus! Und Morgen soll´s dann passieren … Was? .. Das erzähle ich morgen 🙂

Haus verputzt, Abdeckblecke am Rand des Daches in Arbeit .. WOW
Haus verputzt, Abdeckblecke am Rand des Daches in Arbeit .. WOW
Estrich im Obergeschoss
Estrich im Obergeschoss

 

und nochmal von Nahem, weils so schön ist
und nochmal von Nahem, weils so schön ist
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01.02.2014 – 100 Tage Bauherren …

Bei Politikern wird nach 100 Tagen im Amt gerne mal geschaut, was sie bis dahin schon alles geschafft haben. Mittlerweile ist es bei uns nun auch schon 100 Tage her, dass der Bagger auf unserem Grundstück anrückte. Wir selber haben allerdings eher wenig dazu beigetragen, dass in diesen hundert Tagen schon so irre viel passiert ist. Unsere Beiträge beschränken sich da auf so Sachen wie Kaffee kochen, im Weg rumstehen, Süßigkeiten bereitstellen, blöde Fragen stellen, noch mehr im Weg rumstehen, Getränke hinstellen, …

Für diejenigen, die später eingeschaltet haben, hier noch mal die bisherigen Meilensteine:

  • Ende Oktober: Grundstück abräumen
  • Anfang November: Bodenplatte
  • Anfang Dezember: Hausaufbau innerhalb einer Woche
  • Ende Dezember: letzte Fenster, das Haus ist dicht
  • Ende Januar: Elektro-, Sanitär- und Lüftungsrohinstallation und Trockenbau inkl. Spachteln abgeschlossen, Haustür und Garagentor eingebaut, Armierputz fast fertig

Der gerade begonnene Februar steht nun im Zeichen des Estrichs, des Putzes sowie der Ver- und Entsorgungsrohre und -leitungen – wir werden berichten.

Danke an alle, dass alles bisher so fix ging und vor allem so guuuuut geworden ist!!

Einen schönen Sonntag Euch allen!

PS: In weniger als weiteren 100 Tagen sind wir schon umgezogen – vorausgesetzt, es klappt alles wie geplant.

22.01.2014 – Punkt, Punkt, Komma, Strich …

… fertig ist die gespachtelte Wand. Reimt sich nun nicht wirklich, sieht dafür aber umso lustiger aus. Unsere Trockenbauer geben echt alles (alle anderen übrigens auch) und haben heute im Obergeschoss begonnen, die ersten Wände zu verspachteln. YES! Außerdem wurde heute – ich glaube final – am Dach der Garage gearbeitet. Ist leider im Dunkeln schwer bis gar nicht zu erkennen …

14.12.2013 – Nicht ganz dicht, was?

Diese Woche stand ja im Zeichen des Festmachens und Abdichtens. Und eigentlich sollte unser Haus an diesem Wochenende ganz dicht sein. Eigentlich. Leider hat der Fensterhersteller nicht den versprochenen Termin eingehalten und das noch fehlende Schiebetürelement geliefert. So konnten die Galeriefenster doch nicht – wie eigentlich geplant – am Donnerstag eingebaut werden. Wir hoffen, dass es nun kommende Woche klappt. Außenfensterbänke wurden diese Woche auch verbaut und alle Balken etc. fixiert. Kommenden Montag haben wir Termine mit unserem Elektriker und dem Heizungs- und Sanitärbauer vor Ort auf der Baustelle. Zumindest die Elektroplanung sind wir heute schon mal im Haus in allen Räumen durchgegangen. Und siehe da: Wir haben garantiert noch Änderungswünsche 🙂 Aber dazu Montag mehr. Erstmal allen ein schönes 3. Adventswochenende!

09.12.2013 – Baustellenbesuche sind doof …

… wenn sie Abends bei Dunkelheit stattfinden. Dann kann man gar nicht so richtig sehen, was alles passiert ist und Fotos wirken auch irgendwie nicht so wie gewünscht. Auf jeden Fall konnte ich erkennen, dass die Garage nun ein Dach hat. Und im Haus wurden Wände verankert und abgeklebt. Bis auf kleine Stellen war der Boden heute Abend – zumindest im Erdgeschoss – auch komplett trocken. Wie es im Obergeschoss ist, kann ICH nicht beurteilen. Man möge mich nun für feige oder völlig bekloppt halten: ich war noch gar nicht oben. Geht nicht, entfällt komplett. Auch gutes Zureden netter Menschen bringt mich maximal bis auf die Hälfte der Leiter. Argh … Vermutlich bin ich die einzige Bauherrin, die in der Bauphase niemals das 1. OG betreten wird. Tja … Etwas Sorge bereitet mir die Wand zwischen meinem künftigen Arbeitszimmer und der Garage. Sie ist – auf der Seite des Arbeitszimmers – im unteren Bereich feucht, auf dem Boden davor hat sich Wasser gesammelt und in dem Wasser befinden sich weiße Schlieren. Was immer es ist, es bedarf einer morgigen Klärung.

05.12.2013 – Xaver wird nicht unser Freund …

Manmanman, das war echt just-in-time. Heute Vormittag war das Wetter zwar nicht optimal, aber es regnete nicht und Xaver war zum Glück noch weit entfernt. Deshalb konnten die Dachelemente platziert und anschließend in Windeseile mit der so genannten Notabdichtung versehen werden. Puuuh … als dann der große Regen einsetzte war das Dach dicht. Blieben nur noch die großen Fenster, die offen waren. Wir haben uns heute deshalb einfach mal spontan umentschieden und nehmen statt der eigentlich geplanten Fensterelemente Folie. Tut´s doch auch … erstmal. Bei mittlerweile üblem Wind wurde unser Haus heute so mehr oder weniger dicht. Wir hoffen – und gehen davon aus – dass alles gut hält und morgen noch genauso aussieht, wie wir es heute hinterlassen haben.
DANKE an das Brüggemann-Team, die heute wieder echt alles gegeben haben!!!

So, und nun mal Klartext: Lieber Xaver (Du Blödi) … MUSSTE DAS SEIN? ARGH … Aber ich habe auch (danke Xaver) mal wieder etwas dazugelernt: Falls jemand ein *orginelles* Weihnachtsgeschenk sucht, „Tiefs“ und „Hochs“ stehen dereit gut im Kurs. Beim Institut für Meteorologie der FU Berlin (http://www.met.fu-berlin.de/wetterpate/) kann jeder eine Wetterpatenschaft erwerben. Dass die so genannten „Druckgebilde“ mit Namen versehen werden, gibt es übrigens schon lange. Mittlerweile wurde festgelegt, dass in ungeraden Jahren die „Tiefs“ einen männlichen Vornamen und die „Hochs“ einen weiblichen Vornamen erhalten. In geraden Jahren ist es dann genau anders herum (Anmerkung: Anfangs waren „Tiefs“ immer weiblich und „Hochs“ immer männlich .. das wurde 1988 dann gegendert 🙂 ..) 
2002 wurde die Aktion „Wetterpate“ ins Leben gerufen, mit der jeder Namensgeber für ein Tief oder Hoch werden kann. Die vergebenen Namen werden in der Berliner Wetterkarte genutzt und allen Wetterdiensten und Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen, Internet) auf Wunsch zur Verfügung gestellt. Diese Praxis ist vom Deutschen Wetterdienst und in der Wetterbranche akzeptiert und gewünscht. Neben dem US-Wetterdienst ist die Freie Universität Berlin weltweit die einzige Institution, die Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete vergibt. (Quelle: Institut für Meteorologie der FU Berlin)

9:30 Uhr und das erste Dachelement sitzt
9:30 Uhr und das erste Dachelement sitzt

Und dann geht´s wieder Ratzifatzi .. ein Dachelement folgt aufs Nächste.

Um 10.16 Uhr wird das letzte Dachelement abgeladen ...
Um 10.16 Uhr wird das letzte Dachelement abgeladen …

... und um 10.20 Uhr liegt es da, wo es hingehört.

Hier noch unsere "neuen Fenster" - chic, oder? Der neueste Trend ...
Hier noch unsere „neuen Fenster“ – chic, oder? Der neueste Trend …