Schlagwort-Archive: Deckenverstärkung

21.01.2014 – kantige Impressionen

Fazit des Tages: WC-Räumlichkeiten fertig inkl. Abmauerung, weitere Decken fertig, Eckenschutzschienen teilweise eingebaut, Position der Deckendusche festgelegt und und und, seht selber:

Küchendecke mit Verstärkung für die Dunstabzugshause
Küchendecke mit Verstärkung für die Dunstabzugshaube
die Einlaufschiene für eine der Schiebetüren
das wird mal die Deckendusche
das wird mal die Deckendusche
unser Brüstungsgeländer

20.01.2014 – Wunder gibt es immer wieder!

Dieses Wunder hat allerdings nur mittelbar mit unserem Hausbau zu tun: Ende Oktober – an einem der Tage, an dem der Bagger noch unser Grundstück abräumte (also gefühlt vor Ewigkeiten) waren wir zunächst morgens auf dem Grundstück und hatten anschließend einen Termin mit unserer Baufirma. Neben den vielen Unterlagen in Papierform – verpackt in einem Ordner – nahmen wir auch das iPad mit – ist ja so schön praktisch gerade auf der Baustelle. Also, wir dachten, wir nehmen das iPad mit. Bis zum Auto in unserer Garage hat das iPad es auch geschafft. Dann wurde es aufs Autodach gelegt und .. welch Wunder .. an der Baustelle angekommen war es nicht mehr da. (Merke: Lege alles immer sofort INS Auto) Wie lange das iPad die ca. 10 km auf dem Autodach gelegen hat – wir wissen es nicht. Fakt war, es war weg und auch beharrliches Abfahren der Strecke und Nachfragen bei schlappen 3 Fundbüros brachte es nicht wieder ans Tageslicht. Sinnigerweise funktionierte auch die „Ortungs- und Auffindfunktion“ nicht, da die Mobilkarte nicht aktiviert war. Wir hatten das iPad also quasi schon abgeschrieben. Bis .. ja bis wir letztes Wochenende einen Anruf erhielten. Da hatte doch tatsächlich jemand das iPad – UNSER iPad – gefunden. 30 km entfernt auf einem Spielplatz. UNGLAUBLICH! Das Beste ist, es funktioniert noch einwandfrei und hat tatsächlich nur leichte Kratzer abbekommen. Auf diesem Wege nochmals ganz lieben Dank an die Finder – wir haben uns echt sehr gefreut.

Auf unserer Baustelle werden derzeit auch jeden Tag Wunder vollbracht. Also wir wundern uns, wie schnell alles geht. Nach nur einem Tag haben wir in einigen Räumen schon fertige Decken – Rigips lässt grüssen. Im Obergeschoss müssen dafür noch zusätzliche Lattungen angebracht werden, damit es anschließend genügend Platz für die Einbaustrahler gibt. Die Decke im Bereich der späteren Lampe über dem Esstisch wurde verstärkt. Im Erdgeschoss wurde die Dämmung in der Zwischendecke verbaut und fast überall eine Folie darunter gezogen. In dem Sichtfenster zum Treppenhaus haben wir seit heute eine Scheibe. Das Dach unserer Garage ist nun komplett gedämmt und dicht. Bis auf Kleinigkeiten ist die Elektrorohinstallation fertig. Die Sanitärrohinstallation ist auf dem besten Wege dahin …

zusätzliche Lattung im OG mit Deckenverstärkung für eine spätere Lampe
und so sieht die Decke nun aus

 

kaum zu erkennen, aber die Scheibe im Sichtfenster zum Treppenhaus ist drin
kaum zu erkennen, aber die Scheibe im Sichtfenster zum Treppenhaus ist drin

 

die Decke in unserer Küche
die Decke in unserer Küche
das Garagendach – fast fertig

17.01.2014 – Fußmatten und „Hilfe, die Wand ist viel zu kurz!“

Kennt Ihr das? Man geht durch eine Haustür und dann liegt davor und/oder drinnen so ein Lappen. Oder man hat eine Fußmatte, die sich ständig umklappt. Oder noch schlimmer – optisch gibt es da wirklich tolle Modelle – ein Kante, weil die Fußmatte sehr hochwertig auf eine Holzkonstruktion gebaut ist. Will sagen: solche Fußmatten kommen mir nicht ins Haus. Man könnte sogar sagen: Ich hasse solche Teile. Sie verschieben sich ständig und liegen garantiert dann nicht da, wo sie sein sollen. Deshalb möchte ich (mein Mann ist da etwas leidenschaftsloser) eine in den Fußboden integrierte Fußmatte an der Haustür. Unser Eingangsbereich wie auch Küche und Essbereich wird einen Sichtestrich erhalten und es ist – so sagte zumindest der Estrichleger – kein Problem, eine Fußmatte einzubauen. Dafür gibt es extra Metallrahmen, in die dann später die Fußmattenelemente eingelegt werden. Keine Kante, kein Verrutschen – grandios. Nach kurzen Recherchen wurde uns allseits die Firma emco (www.emco-bau.com) empfohlen. Bei denen spricht man übrigens auch nicht von Fußmatten, sondern von … Achtung: Eingangsmattensystemen. Und wer nun denkt, da gibt es nur eine Variante, dem sei gesagt: weit gefehlt. Es gibt zig davon. Final ausgesucht haben wir sie noch nicht. Im ersten Schritt werden wir wohl auch nur den Einbaurahmen bestellen und erst, wenn der Sichtestrich liegt und wir die exakte Farbe des Sichtestrichs vor Augen haben, das Innenleben unseres Eingangsmattensystems bestellen. So zumindest der Plan. Hier ein Beispiel:

© emco
© emco

Und dann gabs heute noch einen Schrecken auf der Baustelle. Die Wand, an die die Küchenzeile montiert werden soll, ist viel zu kurz. WAAAAS??? Der Trockenbauer wollte wissen, wo genau die Verstärkung zur späteren Anbringung der Dunstabzugshaube über der Kochinsel sein soll. Also Zollstock raus, Küchenplanung geschnappt und losgemessen. Bei der Gelegenheit kann man dann ja auch gleich mal kurz messen, wo ungefähr später welche Schränke sein werden. Und dann passierte es: Das Addieren der Schrankelemente ergab, dass sie mitten in unserer Schiebetür aufhören müssten. Denn 80 und 80 und 80 und 100 und 15 und etwas Kleinkram ergeben nunmal 363, sprich 3,63 m. Blöd, wenn die Wand nur ca. 3,20 m lang ist. Also nochmal gemessen und nochmal addiert. Zollstock kontrolliert. Nochmal gemessen, nochmal addiert. Das Ganze ca. 10 mal. Zwischendurch mit Taschenrechner addiert – man kann sich ja mal verrechnen. Es blieb dabei: die geplante Küche passt definitiv nicht. Nachdem ich kurz davor war, unseren Küchenplaner anzurufen, hab ich mir erstmal einen Kaffee geholt und zum gefühlt 1000. mal auf mein iPad gestarrt, welches mir die Planung anzeigte. Und dann und wirklich erst dann bemerkte ich, dass die vermeintlichen 80er-Schrankelemente nur 60 breit sind. Vielleicht sollte ich doch über eine Lesebrille nachdenken? Und bevor nun alle denken „Typisch Frau!“ muss ich zu meiner Entschuldigung sagen, dass durch das Vergrößern auf dem iPad die Ziffern 6 und 8 wirklich wirklich schwer auseinander zu halten waren. Ende vom Lied: 60 und 60 und 60 und 100 und 15 und der Kleinkram ergaben auch „nur“ 303, also 3,03 m. Mit anderen Worten: Alles passt ganz wunderbar – puuuuuuh!!!