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01.02.2015 – Raum für Raum: Galerie im Obergeschoss

Eigentlich wollte ich ja mit der Küche weitermachen. Auf Wunsch einer Blogleserin geht’s aber nun erstmal hinauf nach oben in oder auf? unsere Galerie.

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Wir nutzen diesen Bereich als Arbeitszimmer (leider nicht meins) und es ist vermutlich das schönste Arbeitszimmer weit und breit.

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Durch die großen Fenster ist es schön hell. Schaut man nach draußen, blickt man in den Garten.
Durch den Luftraum (über unserem Esstisch im Erdgeschoss) hat man eine direkte Sprech- und falls erforderlich auch Sichtverbindung nach oben. Dies war uns wichtig, denn das Arbeitszimmer war vorher etwas abgeschottet und das fanden wir blöd.

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Für diejenigen, die ein Arbeitszimmer bevorzugen, wo man die Tür hinter sich zumachen kann, ist unsere Lösung nicht geeignet. Und auch Familien mit kleinen Kindern sollten sich gut überlegen, ob sie einen Luftraum bzw. die dafür erforderliche Brüstung haben wollen. Zum einen könnte einem der Platz im Obergeschoss fehlen, zum anderen stellt eine Brüstung für Kinder natürlich eine großartige Klettermöglichkeit dar, von der Eltern in der Regel nicht übermäßig begeistert sind.
Jeder, der über einen Luftraum bzw. eine Galerie nachdenkt, sollte sich vorher in der Tat gut überlegen, wie der Platz drumherum genutzt werden kann. Es sei denn, man hat so großzügig geplant, dass man diesen Platz gar nicht aktiv nutzen möchte, sondern einfach nur eine Galerie hat. In diesem Zusammenhang braucht es auch eine Entscheidung, wie die Brüstung zum Luftraum beschaffen sein soll. Wir haben uns ganz bewusst für Wandelemente entschieden. Eben weil dort ein Schreibtisch steht es das bei einer durchsichtigen Glasbrüstung vermutlich blöd ausgesehen hätte.
Bei uns dient der Bereich außerdem dazu, ins Bad bzw. ins Schlafzimmer zu gelangen. Und theoretisch (praktisch wird dieser Fall vermutlich nicht eintreten) könnten wir aus dem derzeit offenen Bereich auch ein kleines geschlossenes Arbeitszimmer machen. Dazu müsste „nur“ eine Brüstungswand aufgestockt und eine zweite Wand mit Tür eingebaut werden. Theoretisch halt.

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Kurz noch zur Ausstattung:
Die Wände haben wie ansonsten auch weiß gestrichenes Malervlies erhalten. In die Decke sind LED-Spots eingelassen mit zwei Schaltkreisen. Der Arbeitsbereich und der Flurbereich können getrennt voneinander beleuchtet werden. Der Boden wurde mit Eichendielen belegt. Die haben wir in den übrigen Räumen, die keine Fliesen oder Sichtestrich haben, überall. Naja, fast überall. Die Dielen gefallen uns ausnehmend gut und sind ein toller Kontrast zum schlichten und eher sachlichen Baustil.
Ansonsten gibt’s noch jede Menge Schalter und zwar für die immerhin 5 Außenraffstores in der Galerie. Die sind bei so großen Fenstern, die Richtung Südwesten zeigen, im Sommer auch auf jeden Fall erforderlich. Zuerst hatten wir übrigens durchgängige Raffstores für die oberen und unteren großen Fenster geplant. Zum Glück haben wir das noch geändert. Zum einen haben so nun die Möglichkeit, nur unten abzuschatten und oben nicht. Zum anderen dauert das hoch- und runterfahren der Raffstores jetzt schon recht lange. Bei einem durchgängigen Raffstore hätte es ewig gedauert. Grundsätzlich zwar nicht schlimm, man muss ja nicht daneben stehenbleiben. Bei allerdings plötzlich aufkommendem Sturm nicht optimal. Wir hatten schon ein paarmal den Fall, dass der Windwächter anschlug und die Raffstores automatisch hochfuhren. Die Gefahr, dass die Raffstores dann beim noch längeren Hochfahren beschädigt würden, wäre dann immens größer gewesen.
Ansonsten gibt’s an einem Fenster wieder eine Steckdose in der Fensternische und Steckdosen direkt unterhalb des Lichtschalters (wegen der Bequemlichkeit).
Ach ja, eine Überlegung, die bei uns etwas länger gedauert hat, war die Frage, wir die Brüstung oben abschließen soll. Zuerst war dort nur Malervlies. Das sah zwar edel aus, stellte sich aber schon nach kurzer Zeit als nicht praktikabel heraus. Denn man kann es nicht einfach mal so abwischen. Die Frage war dann, ob eine Abdeckung passend zum Holz des Fußbodens oder in weiß (wie die Fensterbänke) auf die Brüstungen soll. In einem insgesamt eher rustikalen Haus sähe die Variante mit dem Holz vermutlich toll aus und würde super passen. Wir fanden es nicht so passend und haben uns für Weiß entschieden. Dies war auch im Nachhinein die richtige Entscheidung, da es kaum auffällt.

So Ihr Lieben, das war unser Galerie-Flur-Luftraum-Arbeitszimmer. Ich wünsche Euch einen tollen Sonntag und sage: bis bald!

09.04.2014 – Pflaster, Holzboden und Nachtimpression

Fangen wir doch heute einfach mal rückwärts an: Nach dem Gitarrenunterricht mit meinem Patenkind (bald kann ich ihr nix mehr beibringen, weil sie so gut spielt, dass dann mal ein Profi ran muss) bin ich nochmal zum Haus gefahren. Und jetzt nicht lachen: Ich wollte sehen, wie es im Dunkeln aussieht, wenn innen die Beleuchtung an ist. Die Ansicht vom Garten aus ist dann nämlich so:  

Bei meinem vorherigen Besuch heute Nachmittag habe ich auch nicht schlecht gestaunt. Bis auf eine kleine Fläche vor Garage und Haustür ist schon fast das komplette Pflaster verlegt. Man Jungs, das nenn ich ne stramme Leistung. Zwischendrin fehlen noch die Steine, die geschnitten werden müssen. Ich muss sagen, die Pflastersteine passen wirklich super zum Haus. Für das Fischgrätmuster haben wir uns entschieden, weil wir beim Rausfahren aus der Garage das Auto wenden müssen und in dieser Verlegeform die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Pflasterung verschiebt, am geringsten ist. Direkt vor der Haustür werden die Steine allerdings in Reihe verlegt.

Gehen wir mal rein, denn im Haus ist heute auch wieder ne Menge passiert. Zum einen haben wir eine weitere Wand erhalten. Naja, Wand ist vielleicht etwas übertrieben, nennen wir es Wurmfortsatz. Dieser grenzt später die raumhohen Küchenmöbel ab. Wir wollten die Wand nicht in den Sichtestrich einbauen, damit wir dann etwas flexibler sind. Nicht, dass ich im nächsten Jahr eine neue Küche haben möchte (Gott bewahre), aber vielleicht möchten wir irgendwann etwas ändern und durch den Wandaufbau AUF den Sichtestrich ist das wesentlich einfacher.

Dann wurde unsere Wärmepumpe heute final angeschlossen. Also, an alle Bauherren, die sich für eine Wärmepumpe entscheiden: Lasst Euch vorher genauestens sagen, wieviel Platz dafür benötigt wird. Nicht nur für die Wärmepumpe, sondern auch für das ganze Drumherum. Nicht, dass wir unseren Hauswirtschaftsraum nun ins Wohnzimmer umfunktionieren wollten, aber wir waren laienhaft einfach von viel weniger Gedöns ausgegangen, dass noch an die Wärmepumpe angeschlossen werden muss. Wir hätten den Raum mit unserem heutigen Wissen vermutlich anders und etwas größer geplant. Sei´s drum …

Nicht zu sehen und auch noch nicht in Betrieb, aber dafür schon angeschlossen ist unsere Entkalkungsanlage. Diese war uns bei einer Wasserhärte von 21° nicht unwichtig. Dazu demnächst mehr.

Gehen wir also nun nach oben, wo heute mit dem Holzfussboden begonnen wurde. Was soll ich sagen: Grandios! Eine kleine Ecke habe ich gefunden zum Fotografieren, die meisten frisch verlegten Holzdienen sind derzeit noch abgedeckt und ich bin sehr gespannt, wie die Eichen-Holzdielen auf großer Fläche aussehen.

Der größte Teil des Galeriebereichs sowie des Schlafzimmers hat nun schon „richtigen“ Fussboden und morgen gehts weiter.