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01.09.2015 – Wanted! Loungegarnitur für die Terrasse

Wann kauft man am besten Gartenmöbel? Antizyklisch, also am Ende der Freiluftsaison, richtig? FALSCH!
Dass der Spätsommer/Frühherbst der richtige Zeitpunkt sein könnte, denkt nur der Laie. Zu denen musste ich mich bis vor kurzem auch zählen. Der Profi (ja, ich habe mich auf diesem Gebiet weiterentwickelt) weiss aber, dass man um diese Jahreszeit nur noch Reste erhält oder bestimmte Produkte gar nicht mehr. Macht ja auch irgendwie Sinn am Ende der Saison, dass dann das meiste verkauft ist. Zumindest, wenn man mit seinem Laden längerfristig überleben möchte.

Aber mal von vorne. Wir haben zwei Terrassenbereiche, die durch ein Kiesbeet getrennt sind. Auf dem einen Teil steht derzeit ein großer Gartentisch mit Stühlen und Schirm.

Terrasse

Auf dem anderen Terrassenteil fristet eine mittlerweile altersschwache und leicht morsche Liege ihr kümmerliches Dasein. Da dieser Bereich durch Haus- und Garagenwand gut geschützt ist und mittlerweile auch eine Beschattung hat, möchten wir dort eine Loungegarnitur platzieren.

Terrasse

Wahlweise sollte auch eine Platzierung auf der anderen Terrassenhälfte (sh. oben) möglich sein. Soweit erstmal die – wie ich nach wie vor finde sehr gute – Grundidee. Ihr ahnt es, nun kommet das „aber“. Und davon gleich mehrere. Hier erstmal unsere Anforderungen an die Garnitur:

1. saubequem
Das bedeutet, die Loungegarnitur sollte ausreichend dicke und qualitativ gute Auflagen haben, die nicht nicht dreimal drin sitzen durchgesessen sind und die einen guten Rückenhalt bieten. Außerdem sollte die Sitzfläche eine ausreichende Tiefe aufweisen. Zu bequem gehört auch, dass das Material des Korpus nicht so stark geriffelt ist, dass die Unterarme schon nach 2 Minuten ein hübsches Muster aufweisen, wenn man Arme auf die dafür vorgesehenen Armlehnen legt.

2. wetterbeständig und pflegeleicht
Da ja wohl niemand Lust hat, die Loungegarnitur ständig raus- und reinzuräumen (wohin auch?) und sie vermutlich auch den Winter über auf der Terrasse verweilen muss, scheiden Naturmaterialien aus. Macht aber nichts, da die meisten Produkte ohnehin aus Kunststoff sind. Ausserdem sollte sie den Sonnenstrahlen auf unserer Terrasse standhalten und nicht (oder möglichst wenig) ausbleichen. Das Wort „pflegeleicht“ setzt sich ja zusammen aus „Pflege“ und „leicht“. Und beides sollte sie erfüllen. Leicht zu pflegen werden die Modelle aus Kunststoff, die kein allzu strukturiertes Geflecht haben, in dem sich Dreck ansammeln kann, sein. Und bezüglich des Gewichts sollten sie ebenfalls eine gewissen Leichtigkeit aufweisen, um die Möbel unproblematisch umstellen zu können.

3. Farbe
Passend zu unserem Haus hätten wir gerne eine Loungegarnitur in einem dunklen grau bzw. anthrazit. Auch bei den Sitzkissen ist uns ein dunkler Grauton lieber, als ein der oftmals helle, fast weisse Bezug.

4. Form und Art
Kubisch, ganz einfach. Aufgrund der vielen Türen (Küche, Arbeitszimmer, Garage) in dem einen Terrassenteil scheidet eine Eckgarnitur aus. Es sei, man möchte nicht in den Garten, sondern vor die Hauswand blicken. Möchte man aber nicht. Also brauchen wir mehrere Einzelteile. Einen 2-Sitzer, zwei Sessel, einen Hocker und einen Tisch, gerne mit Glasplatte. Die ganzen Eck- und sonstigen Sets, die wir bisher gesehen haben und die nur als Komplettlösung verkauft werden, werden daher nicht den Weg auf unsere Terrasse finden. Sie waren alle nicht passend.

Hab ich noch etwas vergessen? Ach ja:

5. Preis
Bezahlbar. Wir möchten keine Loungegarnitur in der preislichen Größenordnung eines Kleinwagens. Tja und da beisst sich die Katze anscheinend in den oft zitierten eigenen Schwanz. Sind die Punkte 1-4 voll erfüllt, trifft 5 leider gar nicht zu. Und wenn 5 passt, sind mindestens zwei der Punkte 1-4 nicht erfüllt.

Erst am vergangenen Wochenende waren wir in einem Fachhandel, der Firma SonnenPartner (www.sonnenpartner.de) in Bielefeld. Die Loungegarnitur „Residence“ hat es uns angetan. Seufz. Gottseidank/Leider gehört sie in die Kategorie Punkte 1-4 voll erfüllt und 5 eher gar nicht.

Hier zwar nicht in der richtigen Farbe, aber es gibt sie auch in dunkel mit dunklen Bezügen. Foto: SonnenPartner, Bielefeld
Hier zwar nicht in der richtigen Farbe, aber es gibt sie auch in dunkelgrau mit dunklen Bezügen. Foto: SonnenPartner, Bielefeld

Schaut man sich mal andere Anbieter an (und davon haben wir inzwischen eine Menge gesehen) findet man neben den üblichen Angeboten in Möbelhäusern, Baumärkten und Gartencentern auch beispielsweise im Onlineshop von Lidl (die sich ja bekanntlich lohnen sollen) Loungemöbel, die gut aussehen und preislich erschwinglich sind. Zum Beispiel das .. Achtung .. Famous Home Lounge Multi Set „Pepe“ – (www.lidl.de).

„Pepe“, Foto: Lidl.de

Womit wir zu einem zumindest für uns wichtigen weiteren Punkt kämen:

6. Probesitzen
Das Problem ist nämlich, dass es zum Beispiel besagten „Pepe“ wohl wirklich nur im Onlineshop gibt. Und das wiederum bedeutet, dass wir auf Pepe nicht probesitzen können. Mal ganz davon abgesehen, dass auch diesem Set ein von uns gewünschtes Teil fehlt (der Hocker), kaufen wir Sitzmöbel – egal. ob für drinnen oder draußen – nur noch nach entsprechend positiv ausgefallener Sitzprobe.

Fazit:
Loungemöbel für die Terrasse zu kaufen scheint schwieriger, als ein komplettes Haus zu bauen. Wer Tipps, Anregungen und Ideen für uns hat, selber mit seinen Loungemöbeln top zufrieden ist und und und .. darf uns gerne hier entsprechende Hinweise geben – wir freuen uns darauf! Von dem Gedanken, dass wir sie in dieser Saison noch nutzen können, haben wir uns mittlerweile ohnehin verabschiedet – zumal es ab heute anscheinend Herbst wird. In diesem Sinne: Eine hoffentlich sonnige Woche!

03.04.2014 – Sichtestrich fertig, Zaun und Wurzeln weg

Heute vormittags wars soweit: unser Sichtestrich wurde finalst bearbeitet. Wegen „Betreten verboten“ gibts heute nur ein Foto durch das zugegebenermaßen nicht gerade sehr saubere Fenster. Was ich von außen sehen konnte, sah sehr gut aus. Am Samstag wissen wir mehr, denn dann dürfen wieder ins Haus. Optisch hat er sich (glaube ich) im Vergleich zu gestern aber nicht mehr so dolle geändert und da gefiel er mir ausnehmend gut.

FERTIG!

Unsere Gala-Bauer haben heute fast zwei große Container gefüllt u.a. mit dem alten Zaun, der noch auf der Grundstücksgrenze entlang der Buchenhecke des Nachbarn verlief, diversen Baumwurzeln und anderem Zeugs, das im Boden schlummerte, uralten Kantensteinen, die vorsichtshalber 60 cm tief in die Erde gingen und anscheinend für die nächsten 10.000 Jahr gebaut wurden und und und. Wir kommen dem Gartenfeeling immer näher und nach nur einer Woche kann man schon erahnen, wie es mal werden soll – zumindest wenn man die Planung kennt 😉

die mittlerweile schon grüne Hecke des Nachbarn links zierte vorher noch ein oller Maschendrahtzaun
die mittlerweile schon grüne Hecke des Nachbarn links zierte vorher noch ein oller Maschendrahtzaun

Außerdem wurde heute die Drainage weiter ums Haus herum gezogen. Anfang kommender Woche soll der Bereich vor unserem Eingang geschottert werden, was gut ist, damit der Sand nicht tonnenweise ins Haus getragen wird beim Reingehen.

Noppenfolie und davor das bereits überdeckte Drainagerohr
Noppenfolie und davor das bereits teilweise überdeckte Drainagerohr