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04.01.2015 – Raum für Raum: Eingangsbereich außen

So Leute, versprochen ist versprochen. Heute startet die „Raum-für-Raum-Aktion“. Und ich möchte dort beginnen, wo jeder unser Haus betritt. Also im Eingangsbereich. Und da ich gerade feststelle, dass so ein Eingangsbereich schon ne Menge an Infos zu bieten hat, gibt es heute Infos zum äußeren Eingangsbereich. Also, los geht’s, viel Spaß beim Lesen:

Grundsätzliches
Auch wenn es aus den Mündern Mitte Vierzigjähriger komisch klingen mag: Wir wollten ein möglichst barrierefreies Haus bauen. Deshalb gibt es vor unserer Haustür und auch Richtung Terrasse keine Stufe(n), die später ggf. mit einer Rampe zu überwinden wären. Weitere Überlegungen dazu ziehen sich durch unser Haus, doch dazu zu einem anderen Zeitpunkt mehr.

Haustür
Allen Spöttern zum Trotze haben wir uns (Leser dieses Blogs wissen es bereits) für eine knallgrüne Haustür entschieden, Farbton RAL 6018. Warum gerade grün, wo doch die übrigen Fenster und Türen anthrazitfarben sind? Unsere Haustür weist Richtung Nordwesten, d.h. sie hat (auch wegen der Überdachung und der Garage) nie Sonne. Eine dunkelgraue Haustür schied deshalb für uns aus. Schließlich möchten wir unser Haus nicht durch einen dunklen Schlund betreten. Einen Rot-Ton (auch gerne genommen bei Häusern dieser Art) wollten wir nicht, eben weil ihn so viele haben. Ein Haus, das wir besichtigt haben, hat eine sonnengelbe Haustür. Die fanden wir ziemlich cool, allerdings hatten wir Sorge, dass wir uns daran irgendwann mal sattsehen. Orange hätte ich persönlich auch ziemlich klasse gefunden, der Bauherr allerdings nicht . Blau wollten wir nicht. Und so landeten wir bei einem hellen freundlichen Maigrün. Unsere Vorgabe war lediglich, dass es ein RAL-Ton sein sollte. Ach ja, und innen ist unsere Haustür weiß.

Eingang

Tipp: Schaut euch die Farbtöne immer vorher auf Farbkarten im Tageslicht an. Wenn ich „RAL 6018“ google, erhalte ich zwar viele Treffer, aber aufgrund Bildschirmeinstellungen etc. weicht der Farbton ggf. extrem von der Realität ab.
Gut ist auch, dass wir neben der Haustür ein Glaselement verbaut haben. So haben wir (zumindest tagsüber) immer Tageslicht im Eingangsbereich. Achtung: wer nicht möchte, dass Besucher direkt ins Haus schauen können, sollte Milchglas nehmen.

Glaselement Haustür

Tipp: Schaut Euch in der Grundrissplanung die Sichtachse bei solchen Fensterelementen an. Uns war vorher nicht klar (es stört uns aber auch nicht), dass Besucher aufgrund der offenen Bauweise von der Haustür aus durch das Fenster quer durch die Küche bis zum Essbereich schauen können.

Briefkasten
Bei der Suche nach einem schönen Briefkasten stießen wir recht schnell auf „Mr. Letterman“, den es praktischerweise im gleichen Farbton wie unsere Haustür gibt. Wir haben uns für das Modell XXL entschieden, weil er neben einem Einwurfschlitz für Briefe ein getrenntes Fach für Zeitungen hat, die so auch trocken und unversehrt bleiben.

Letterman

Tipp: Überlegt, welche Anforderungen Ihr habt. Erhaltet Ihr regelmäßig Zeitungen, macht eine Vorrichtung dafür Sinn. Ist der Briefkasten dauerhaft Regen, Wind und Wetter ausgesetzt, dann sollte er die Post/Zeitungen gut und trocken verwahren.

Hausnummer
Nach etwas längerem Suchen haben wir Hausnummern aus Beton gefunden (http://beton-fabrik.de/2010/09/betonbuchstaben-als-designobjekt), die von der Schriftart her im Bauhausstil gehalten sind. Wir haben sie via Internet bestellt und sind super zufrieden. Vom Farbton haben wir den gleichen gewählt, den auch unser Garagentor sowie die übrigen Fenster und Türen haben, RAL 7016 – anthrazit.

Hausnummer

Tipp:
Überlegt, wo ihr die Hausnummer anbringen wollt und plant ggf. ein Elektrokabel für Beleuchtung mit ein. Denkt dabei auch daran, dass es Vorgaben für Hausnummern geben kann: Groß genug, gut sichtbar von der Straße, auch im Dunkeln lesbar, …

Außensteckdose
Fast hätten wir sie vergessen und sie ist sprichwörtlich in letzter Sekunde in unserer Außenwand vorgesehen worden: eine Aussensteckdose im Eingangsbereich. Ganz wichtig für die Freunde (meistens sind es eher Freundinnen) der Ambientebeleuchtung zu Weihnachten.
Tipp: überlegt Euch, ob Ihr eine Außensteckdose im Eingangsbereich benötigt bzw. haben wollt und falls ja, wo diese sein soll. Im Normalfall sind solche Außensteckdosen von innen schaltbar, also seht innen auch einen Schalter an geeigneter Stelle dafür vor.

Außenbeleuchtung
Über unserer Haustür befindet sich ein 1 Meter breiter Vorsprung. Diese Überdachung schätzen wir sehr, ist man doch nicht direkt dem Regen ausgesetzt, geht man hinaus. Gleichzeitig ist darin unsere Außenbeleuchtung verbaut, und zwar in Form einer LED-Lichtleiste, die in den Putz eingelassen ist. Über einen Bewegungsmelder wird die Lichtleiste aktiviert, wenn sich jemand der Haustür nähert. Zusätzlich haben wir innen einen Schalter, um sie dauerhaft einschalten zu können.

Und so sieht es dann im Dunklen aus. Wir finden, dass der Eingangsbereich prima ausgeleuchtet ist.

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Tipp: überlegt Euch rechtzeitig, welche Art von Außenbeleuchtung Ihr an Eurem Haus anbringen wollt und vor allem auch wo und wie sie bedient werden soll.

Klingel
Aufgrund des oben beschriebenen Fensters neben der Haustür hätte eine Gegensprechanlage (ggf. mit Kamera) für uns nur Sinn gemacht, wenn sie vom Obergeschoss aus bedient würde. Insofern haben wir darauf komplett verzichtet und eine ganz schlichte Klingel einbauen lassen.
Tipp: Da die Gegebenheiten und Bedürfnisse überall anders sind, solltet Ihr Euch deshalb vorher überlegen, was Ihr benötigt und wie Eure jetzigen Gewohnheiten in Sachen Haustüröffnen sind.

Sonstiges
Etwas Kopfzerbrechen hat uns die Frage bereitet, in welcher Farbe wir den Stahlpfeiler streichen lassen, der unsere Hausecke abstützt. Deshalb hatte er lange Zeit auch nur eine Grundierung. Letztendlich haben wir uns für RAL 7016, also das anthrazit entschieden, das sich auch in Hausnummer, Garagentor und Fensterrahmen wiederfindet.

Als größere Herausforderung für technisch völlig Unterbelichtete wie uns, hat sich auch das Anbringen des Briefkastens und vor allem der sehr gewichtigen Hausnummern (ich sag nur: Beton) herausgestellt. Unter der Putzfassade verbirgt sich der Dämmstoff, der aufgrund seiner Konsistenz nicht zwingend jedes Gewicht hält. Nun hatten wir die tollen Hausnummern und wussten Sie nicht zu befestigen. Zumal wir diese so bestellt hatten, dass in jede Ziffer 3 lange Metallstifte eingebaut waren, die nun irgendwie in der Wand befestigt werden mussten. Die Lösung: Dämmstoffdübel und zur Fixierung Zweikomponentenkleber. Allerdings mussten die Dämmstoffdübel für die Hausnummer recht lang sein. Es kam natürlich, wie es kommen musste, wir trafen auch einen Balken .. seufz. Die ganze Aktion hat ewig gedauert, aber nun hält es.
Tipp: vorher Gedanken machen, wie Dinge wie Hausnummer oder Briefkasten angebracht werden können und den ultimativen Balkentest machen. Außerdem das passende Werkzeug an den Start bringen. Laien wie uns seien außerdem Anleitungen wie folgende sehr empfohlen: http://www.youtube.com/watch?v=CG3PlBeae8A

Meine Güte, ich hätte nie gedacht, dass man soviel zu einem Eingangsbereich schreiben kann. Beim nächsten Mal geht’s dann innen weiter. Bis dahin eine gute Zeit für Euch!

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31.05.2014 – Endlich: Hausnummer hängt

Was lange währt, … Unsere Betonhausnummer haben wir ja schon recht lange. Gestern haben wir es dann endlich mal in Angriff genommen, sie auch anzubringen. Das Unterfangen stellte sich gar nicht so einfach dar. Die Hausnummern sind ja nicht gerade Leichtgewichte. Also brauchten wir eine entsprechende Fixierung, die dieses Gewicht auch hält. Mit den eigens für solche Zwecke im Baumarkt erworbenen Dämmstoffdübel und einem Zweikomponentenkleber grundsätzlich kein Problem. Läge nicht hinter zwei der sechs Dübel ein Holzbalken .. augenverdreh. Da aber nun schon vier der Megadübel in der Wand steckten, war eine andere Position keine Option. Gut, wir hätten vorher mal checken können, wo ein Holzständer ist. Dank mehrfachem Bohrens und leicht abgesägten Dämmstoffdübeln klappte es dann aber irgendwann doch. Wir finden, die Hausnummern passen perfekt zum. Haus. In diesem Sinne: ein sonniges Wochenende!

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31.03.2014 – „steinreich ´ne Nummer geschoben“

Nein, keine Sorge, auch dieser Beitrag ist jugendfrei. Ich konnte mir dieses Wortspiel einfach nicht verkneifen. Heute gibts wieder jede Menge zu berichten und aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit fasse ich mich kurz:

  1. Das WC im Obergeschoss hat Bodenfliesen erhalten und sieht nun echt toll aus.
  2. Der Boden unserer „Waschstraße“ (der übrige Badbereich) wurde mit einer Folie ausgekleidet, auf die dann in Kürze (morgen?) die Fliesen verlegt werden.
  3. Der Sichtestrich wurde bearbeitet und sieht heute schon wieder ganz anders aus.
  4. Unsere GalaBauer haben reichlich „Kies“ oder „Schotter“ – halt Steine (deshalb auch steinreich) – im Bereich unserer künftigen Terrasse verbaut. Ein Teil wurde auch schon gerüttelt. Zwischen unseren 2 Terrassenbereichen entsteht ein Kiesbeet, dessen Umrandung heute gesetzt wurde.
  5. Die Messung der Restfeuchte hat ergeben, dass noch ein Ticken fehlt. Im Obergeschoss liegt sie bei 2 CM%, im Erdgeschoss bei 2,2 CM %. Für den Holzfussboden sollten es aber nur 1,8 CM % sein. Also muss in den Räumen, die Holzfussboden bekommen, der Estrich wohl nochmal geheizt werden.
  6. Unsere Hausnummer aus Beton ist heute angekommen. Und .. Leute .. das ist der HAMMER. Die Vorderseite, auf die man draufschaut, ist glatt poliert und die seitlichen Bereichen haben die typische Betonmaserung. Ganz klare Empfehlung! (http://beton-fabrik.de) Ich habe sie natürlich sofort ausgepackt – nicht etwa, weil ich neugierig war (neeeeeeeiiiiin), sondern weil ich gucken wollte, ob alles heile angekommen ist. Ist es, denn sie waren auch wirklich gut verpackt. Im Moment habe ich die HausNUMMER erstmal wieder gut verpackt und zum Briefkasten GESCHOBEN (hahaha …).

Und hier noch die Bilder des letzten Märztages:

das WC im Obergeschoss mit Bodenfiesen
das WC im Obergeschoss mit Bodenfliesen
unsere "Waschstraße" mit Schutzfolie, die überfliest wird
unsere „Waschstraße“ mit Schutzfolie, die überfliest wird
das ünftige Kiesbeet zwischen den zwei Terrassenbereichen
das künftige Kiesbeet zwischen den zwei Terrassenbereichen
Für die Restfeuchtemessung wurden 50 g Estrich benötigt. Es tut schon etwas weh, wenn da ein Loch reingehauen wird ...
Für die Restfeuchtemessung wurden 50 g Estrich benötigt. Es tut schon etwas weh, wenn da ein Loch reingehauen wird …
die Verpackung erinnerte mich stark an unsere weihnachtlichen Schrottwichelaktionen ...
die Verpackung erinnerte mich stark an unsere weihnachtlichen Schrottwichelaktionen …
... das Auspackenwar auch irgendwie wie Weihnachten ...
… das Auspacken war auch irgendwie wie Weihnachten …
... der Inhalt allerdings war nun alles andere als schrottig - mir gefällt unsere Hausnummer wirklich super
… der Inhalt allerdings war nun alles andere als schrottig – mir gefällt unsere Hausnummer wirklich super

23.03.2014 – Hausnummer aus Beton …

Nachdem wir ja irgendwann schon mal einen Briefkasten ausgesucht haben (es wurde nun doch der in grün passend zur Haustür) haben wir nun mal nach Hausnummern geschaut.
Die aus Edelstahl finden wir zwar schön, sind aber auf einer weißen Wand nicht wirklich gut zu erkennen. Die in anthrazit beschichteten, die wir gesehen und gefunden haben, fanden wir nicht so formschön. Bei unseren Recherchen sind wir dann auf Hausnummern aus Beton gestoßen, die man zudem noch in verschiedenen Farben bestellen kann. Es gibt sie von der Schriftart her im Bauhausstil UND in anthrazit … also haben wir direkt mal geordert und sind nun sehr gespannt. Wen’s interessiert, hier ist die Quelle: http://beton-fabrik.de/2010/09/betonbuchstaben-als-designobjekt

Und hier ein Beispielfoto (Quelle: beton-fabrik.de):

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27.01.2014 – Von oben nach unten …

Unsere Trockenbauer haben sich heute vom Obergeschoss ins Erdgeschoss vorgespachtelt. Es geht also vorwärts 🙂 Ansonsten erreichte uns heute die Nachricht, dass wohl am Donnerstag unsere Haustür eingebaut wird. Ach ja .. außerdem gabs einen wirklich netten Anruf von der Gemeinde, wo man mir mitteilte, dass wir definitiv die Hausnummer 6a erhalten – sehr hilfreich für die ganzen Versorgungsanträge, die wir allerdings schon unter Nennung genau dieser Hausnummer gestellt hatten. Bei der Gelegenheit erkundigte ich mich dann gleich auch noch nach dem Wasserhärtegrad. Er liegt mit 20 °dH  im Härtebereich 3  – die Skala geht von 1 bis 3, wobei Stufe 3 bei einer Wasserhärte von über 14 °dH (Grad deutscher Härte) beginnt. Demnach ist unser künftiges Wasser also definitiv „hart“. Die Frage Entkalkungsanlage ja/nein konnte ich mir somit also auch direkt mit einem eindeutigen JA beantworten. Aber dazu demnächst mehr …