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07.03.2015 – Raum für Raum: Wohnzimmer

Klein und fein – das sind die Attribute, mit denen sich unser gemütlicher Rückzugsort am ehesten beschreiben lässt. Für besagte Gemütlichkeit haben wir unser Wohnzimmer mit einem Holzfussboden (Münsteraner Eiche, geölt) ausstatten lassen.

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Bei der Verteilung der Steckdosen und sonstigen Verkabelungen haben wir darauf geachtet, dass die Anschlüsse möglichst da hin kommen, wo wir sie benötigen. Sprich: eine ganze Batterie Steckdosen plus das, was man da sonst noch so braucht (Netzwerkdose, SAT-Dose) an die Wand, wo der Fernseher platziert ist. Da wir eher „Weniggucker“ sind, haben wir unseren Fernseher die meiste Zeit in einem Schrank versteckt. Bei Bedarf lassen sich die Türen öffnen, klappen und in den Schrank schieben.



In dem Schrank ist auch gleichzeitig Platz für CDs, DVDs usw. Alle elektronischen Geräte im Schrank sind gebündelt an eine schaltbare Steckdose angeschlossen, die wir mittels Schalter ein und ausschalten können. So gibt’s auch keinen unliebsamen Stromverbrauch durch Stand-by. Weitere Schalter gibt es für die Steckdosen in den Fensterlaibungen für die Tischleuchten auf der Fensterbank und für die Steh- und Leselampe an der Couch (wo dringend mal ein neues und hübscheres Modell her muss….). Die Fenster haben wir absichtlich nicht bodentief planen lassen, für den Fall, dass wir irgendwann den Fernsehschrank gegen ein wandhängendes TV-Möbel tauschen wollen, dass mehr oder weniger die ganze Wandseite einnimmt. Deshalb führt hinter dem Schrank in der Wand ein Leerrohr zur Steckdosenleiste nach unten. Wenn schon der Fernseher an der Wand hängt, sollen wenigstens keine Kabel zu sehen sein.



Bilder haben nach wie vor noch nicht den Weg an unsere Wände gefunden. Dafür gibt’s ein Bücherregal, welches allerdings auch eine Übergangslösung darstellt, weil es einfach noch vorhanden war. Aber man kennt das ja mit den Übergangslösungen. Solange sie einen nicht total stören, bleiben sie die nächsten 10 Jahre.



Ja, Ihr seht richtig. Da führt ein Stück Treppe durch unser Wohnzimmer. Das war so eigentlich nicht geplant. Also von uns nicht. Dennoch finden wir es eigentlich ganz witzig und es trägt definitiv nochmal zu etwas Gemütlichkeit bei. Trotzdem soll es auf längere Sicht noch eine andere Lösung geben. Ein Bücherregal, das so konzipiert wird, dass die Treppe verdeckt ist. Da muss ich mir mit unserem Tischler noch was Passendes überlegen.



Ein letzter Blick von der Couch Richtung Essbereich und Garten und damit Euch ein schönes Wochenende! Bis demnächst!

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01.02.2015 – Raum für Raum: Galerie im Obergeschoss

Eigentlich wollte ich ja mit der Küche weitermachen. Auf Wunsch einer Blogleserin geht’s aber nun erstmal hinauf nach oben in oder auf? unsere Galerie.

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Wir nutzen diesen Bereich als Arbeitszimmer (leider nicht meins) und es ist vermutlich das schönste Arbeitszimmer weit und breit.

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Durch die großen Fenster ist es schön hell. Schaut man nach draußen, blickt man in den Garten.
Durch den Luftraum (über unserem Esstisch im Erdgeschoss) hat man eine direkte Sprech- und falls erforderlich auch Sichtverbindung nach oben. Dies war uns wichtig, denn das Arbeitszimmer war vorher etwas abgeschottet und das fanden wir blöd.

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Für diejenigen, die ein Arbeitszimmer bevorzugen, wo man die Tür hinter sich zumachen kann, ist unsere Lösung nicht geeignet. Und auch Familien mit kleinen Kindern sollten sich gut überlegen, ob sie einen Luftraum bzw. die dafür erforderliche Brüstung haben wollen. Zum einen könnte einem der Platz im Obergeschoss fehlen, zum anderen stellt eine Brüstung für Kinder natürlich eine großartige Klettermöglichkeit dar, von der Eltern in der Regel nicht übermäßig begeistert sind.
Jeder, der über einen Luftraum bzw. eine Galerie nachdenkt, sollte sich vorher in der Tat gut überlegen, wie der Platz drumherum genutzt werden kann. Es sei denn, man hat so großzügig geplant, dass man diesen Platz gar nicht aktiv nutzen möchte, sondern einfach nur eine Galerie hat. In diesem Zusammenhang braucht es auch eine Entscheidung, wie die Brüstung zum Luftraum beschaffen sein soll. Wir haben uns ganz bewusst für Wandelemente entschieden. Eben weil dort ein Schreibtisch steht es das bei einer durchsichtigen Glasbrüstung vermutlich blöd ausgesehen hätte.
Bei uns dient der Bereich außerdem dazu, ins Bad bzw. ins Schlafzimmer zu gelangen. Und theoretisch (praktisch wird dieser Fall vermutlich nicht eintreten) könnten wir aus dem derzeit offenen Bereich auch ein kleines geschlossenes Arbeitszimmer machen. Dazu müsste „nur“ eine Brüstungswand aufgestockt und eine zweite Wand mit Tür eingebaut werden. Theoretisch halt.

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Kurz noch zur Ausstattung:
Die Wände haben wie ansonsten auch weiß gestrichenes Malervlies erhalten. In die Decke sind LED-Spots eingelassen mit zwei Schaltkreisen. Der Arbeitsbereich und der Flurbereich können getrennt voneinander beleuchtet werden. Der Boden wurde mit Eichendielen belegt. Die haben wir in den übrigen Räumen, die keine Fliesen oder Sichtestrich haben, überall. Naja, fast überall. Die Dielen gefallen uns ausnehmend gut und sind ein toller Kontrast zum schlichten und eher sachlichen Baustil.
Ansonsten gibt’s noch jede Menge Schalter und zwar für die immerhin 5 Außenraffstores in der Galerie. Die sind bei so großen Fenstern, die Richtung Südwesten zeigen, im Sommer auch auf jeden Fall erforderlich. Zuerst hatten wir übrigens durchgängige Raffstores für die oberen und unteren großen Fenster geplant. Zum Glück haben wir das noch geändert. Zum einen haben so nun die Möglichkeit, nur unten abzuschatten und oben nicht. Zum anderen dauert das hoch- und runterfahren der Raffstores jetzt schon recht lange. Bei einem durchgängigen Raffstore hätte es ewig gedauert. Grundsätzlich zwar nicht schlimm, man muss ja nicht daneben stehenbleiben. Bei allerdings plötzlich aufkommendem Sturm nicht optimal. Wir hatten schon ein paarmal den Fall, dass der Windwächter anschlug und die Raffstores automatisch hochfuhren. Die Gefahr, dass die Raffstores dann beim noch längeren Hochfahren beschädigt würden, wäre dann immens größer gewesen.
Ansonsten gibt’s an einem Fenster wieder eine Steckdose in der Fensternische und Steckdosen direkt unterhalb des Lichtschalters (wegen der Bequemlichkeit).
Ach ja, eine Überlegung, die bei uns etwas länger gedauert hat, war die Frage, wir die Brüstung oben abschließen soll. Zuerst war dort nur Malervlies. Das sah zwar edel aus, stellte sich aber schon nach kurzer Zeit als nicht praktikabel heraus. Denn man kann es nicht einfach mal so abwischen. Die Frage war dann, ob eine Abdeckung passend zum Holz des Fußbodens oder in weiß (wie die Fensterbänke) auf die Brüstungen soll. In einem insgesamt eher rustikalen Haus sähe die Variante mit dem Holz vermutlich toll aus und würde super passen. Wir fanden es nicht so passend und haben uns für Weiß entschieden. Dies war auch im Nachhinein die richtige Entscheidung, da es kaum auffällt.

So Ihr Lieben, das war unser Galerie-Flur-Luftraum-Arbeitszimmer. Ich wünsche Euch einen tollen Sonntag und sage: bis bald!

23.04.2014 – Küche aufgebaut mit Berbel

Ein Ameisenhaufen ist ne lahme Truppe gegen das, was heute bei uns im Haus los war. Irgendwann hab ich den Überblick verloren, aber zu Spitzenzeiten waren heute so um die 13 -15 Handwerker bei uns. Dann gabs noch andere, die später kamen, als die ersten schon weder wegwaren usw. … insgesamt waren es mind. 20 Personen … und ich mittendrin mit immer dem gleichen Problem: im Weg stehen.

Aber das Resultat des Tages kann sich sehen lassen. Fangen wir mit dem Hit des Tages an – unserer Küche. Sie ist komplett aufgebaut und funktionsbereit. Und ich finde, sie ist wirklich großartig geworden. Das i-Tüpfelchen ist unsere „Berbel“, die filigran an 4 Stahlseilen über dem Kochfeld schwebt, leuchten kann und sich zu allem Überfluss auch noch elektisch hoch und runter fahren lässt. „Berbel“ ist nicht nur einfach eine Dunstabzugshaube, Berbel ist ein Hingucker (www.berbel.de). Deswegen hat sie es irgendwie auch auf jedes Foto geschafft:

aus Richtung Essbereich
aus Richtung Essbereich
aus Richtung Eingang
aus Richtung Eingang

 

aus RIchtung Wohnzimmer
aus Richtung Wohnzimmer
aus Richtung Küchen-Terrassentür
aus Richtung Küchen-Terrassentür

 Gehen wir mal raus auf die Terrasse. Neben dem ganzen Kies, den wir heute in den Kiesbeeten erhalten haben, wurden u.a. außerdem weitere Pflanzen in die Erde gebracht und die Erde mit Mulch abgedeckt. Dies verändert das Bild nochmal wieder und es sieht echt tippitoppi aus.

Als nächstes gehen wir mal nach oben. Ach ja, da gibts ab heute die Treppenbeleuchtung. Und die Schlitze,  in denen sich Kabel dafür befinden, wurden heute wieder zugespachtelt. Sollte sich jemand fragen, warum zuerst die Treppe eingebaut und dann die Schlitze  inkl. Löcher für die Treppenbeleuchtung in die Wand gebohrt wurden – hier die Antwort: es sieht blöd aus, wenn die Beleuchtungselemente nicht gleichmäßig über den Treppenstufen sitzen und um das zu verhindern wurde zuerst die Treppe eingebaut. Es kann immer mal zu kleinen Verschiebungen bei der Treppe kommen und dieses Problem kann man dadurch einfach umgehen.

Oben im Bad wurde heute das Innenleben unseres in die Wand eingelassenen Spiegelschranks eingebaut. Das sieht schon mal richtig klasse aus. Steckdosen, die untere Abschlussleiste sowie die Spiegel folgen morgen:

Außerdem wurden heute die Schrankelemente sowie ein Sideboard in unsere Ankleide aufgebaut. Fotos dazu gibts morgen, wenn alles komplett ist.

Wieder unten im Erdgeschoss gabs heute die Holzfussböden im Wohnzimmer sowie in meinem Arbeitszimmer:

das Wohnzimmer hat die gleichen Holzielen erhalten, wie die Räume im Obergeschoss
das Wohnzimmer hat die gleichen Holzielen erhalten, wie die Räume im Obergeschoss
der Boden in meinem Arbeitszimmer ist heller gewählt, damit der (nicht so riesige) Raum optisch vergrößert wird - sieht ebenfalls toll aus und passt super
der Boden in meinem Arbeitszimmer ist heller gewählt, damit der (nicht so riesige) Raum optisch vergrößert wird – sieht ebenfalls toll aus und passt super

Unsere Elektriker haben wieder tausendundeine Sache erledigt, u.a. wurde die Lichtleiste in der Decke vor der Haustür final eingebaut, wir haben einen Bewegungsmelder draußen und seit heute auch eine funkionierende Türklingel neben der heute eingesetzten Haustür. Dies haben logischerweise nicht die Elektriker gemacht, sondern Firma Brüggemann. Und zu guter Letzt gabs außerdem heute noch alle Silikonabdichtungen/-verfugungen der Fliesen, Waschbecken, WCs usw.
Sollte ich noch etwas vergessen habe (habe ich bestimmt), bitte ich um Nachsicht – heute war input-overload 😉

 

22.04.2014 – Sauna fertig, Meister!

Gut, dass ich heute schon Urlaub hatte. Wahnsinn, was heute alles passiert ist. Vor Ort im und am Haus waren heute

  1. die Saunabauer,
  2. die Küchenbauer,
  3. die Elektriker,
  4. die Holzfussbodenbauer,
  5. die Garten- und Landschaftsbauer und
  6. meine Wenigkeit – um wieder mal nur im Weg rumzustehen, Fragen zu stellen usw. (beides habe ich mittlerweile perfektioniert)

Also: An nur einem Tag wurde heute unsere Sauna eingebaut. Ganz großen Dank an die Corso Sauna Manufaktur aus Bramsche – unsere Sauna sieht sowas von spitzenmäßig aus – wirklich großes Kino! Wir freuen uns schon sehr darauf, sie demnächst zu benutzen. Entspannung – wir kommen!

Der nächste Hammer ist unsere Küche. Was heute morgen noch wie ein ungeordneter Haufen Kartons in allen Größen aussah, nimmt gewaltig Formen an. Die Kochinsel und die Küchenzeile vorm Fenster stehen bereits und bis auf einige Blenden, Türen, Spüle, Kochfeld etc. sieht es schon schwer nach Küche aus. Die Arbeitsplatte, die auf den Fotos eher schwarz wirkt, ist in Wirklichkeit heller mit Schattierungen und passt sowas von super zum Sichtestrich … Wahnsinn! Morgen geht´s dann weiter, es fehlt ja noch die Wand mit den Hochschränken.

die Kochinsel von der anderen Seite
die Kochinsel von der anderen Seite

Draußen wurden heute die letzte Pflasterflächen fertiggestellt. Im gleichen Zug wurde noch eine Splitttraufe am Haus erstellt.

Unser Holzfußbodenbauer hat die 2 Räume im Erdgeschoss für die Verlegung vorbereitet, morgen Abend haben wir dann vermutlich überall im Haus den finalen Fussboden. Yes! Die Elektriker haben heute an gefühlt tausend Stellen im, am und auf dem Haus gearbeitet und u.a. die LED-Lichtleiste über dem Eingangsbereich, die Beleuchtung in der Garage und die Sat-Anlage auf dem Dach angebracht.

18.04.2014 – Holzboden und erste Bepflanzung

Na,  da haben wir nicht schlecht gestaunt, als am Donnerstag einige Kisten mit Pflanzen in unserem künftigen Garten standen und die ersten Büsche und Bäume sogar schon eingepflanzt waren. WOW! Unsere Terrasse wurde am Donnerstag ebenfalls fertiggestellt. Ganz dicken Dank an die Firma Woodworks, die da wirklich ganze Arbeit geleistet hat.

Im Haus wurden weitere Türrahmen eingebaut und alles für die Montage unserer Schiebetüren vorbereitet. Außerdem gabs weitere Fußleisten und unser Holzfussboden im Obergeschoss wurde geölt. Es sieht wirklich GROSSartig aus! 

 

10.04.2014 – Und in Bad und WC ist alles OK …

Heute zog wieder eine neue Innovation in unser Haus ein: Wir haben fliessend Wasser und das sogar in warm. Vorbei sind die Zeiten, in denen ich den Putzeimer mit a…kaltem Wasser füllen musste. WUNDERBAR! Heute wurden die 2 Waschtische im Bad, die Badewannenarmatur, das WC im Obergeschoss inklusive Miniwaschtisch und der Regenduschkopf montiert. Es fehlen noch die Handbrause in der Dusche sowie das WC und der Waschtisch im Erdgeschoss. Damit geht´s kommende Woche weiter.

einer der Waschtische im Bad mit ... fliessend Wasser
einer der Waschtische im Bad mit … fliessend Wasser
ich hätte janie gedacht, dass ich mal ein WC fotografiere .. nun, einmal ist immer das erste Mal
ich hätte ja nie gedacht, dass ich mal ein WC fotografiere .. nun, einmal ist immer das erste Mal
und das Mini-Waschbecken direkt daneben
und das Mini-Waschbecken direkt daneben

Das Obergeschoss hat heute außerdem heute fast überall Holzfussboden erhalten. Es fehlt noch ein kleines Stückchen direkt am Treppenaufgang. Damit gehts dann kommende Woche weiter. Am Samstag wird im Erdgeschoss nochmal die Restfeuchte im Estrich gemessen und wenn alles passt, wird dort nächste Woche ebenfalls der Holzboden verlegt. Heute konnte ich auch ein Foto von einem etwas größeren Stückchen Holzboden machen:

der Holzboden im Schlafzimmer
der Holzboden im Schlafzimmer

Wie man sieht, wurden heute außerdem jede Menge Lichtschalter und Steckdosen verbaut. Der Wohnlichkeitscharakter steigt auch dadurch noch weiter.

Draußen vor der Tür haben wir nun einen mittlerweile komplett gepflasterten Eingangs- und Hofbereich. Der Übergang zur Haustür ist bündig und der zur Garage ebenfalls. Mit dem Einschlemmen des Pflasters wurde ebenfalls schon begonnen.

16.11.2013 – Holzboden und Türen final bemustert

Nachdem wir uns vor zwei Wochen schon für einen Holzboden im Wohnzimmer entschieden und mittlerweile die Holztreppe ausgesucht haben, konnten wir nun auch den Holzboden für das Obergeschoss bemustern. Ich machs kurz: Es wird der gleiche wie im Wohnzimmer – Eiche geölt. Uns gefiel der Boden so gut, dass wir ihn in allen Räumen haben möchten, in die ein Holzboden verlegt wird. In allen? Nicht ganz! Da gibt es noch das kleine gallische Arbeitszimmer im Erdgeschoss. Für dort haben wir (habe ich, da es ja MEIN Arbeitszimmer wird) eine leicht geweisste Variante ausgewählt (sh. unten).
Für die Vollständigkeit: DIe Innentüren, fünf an der Zahl, werden weiss. Dann gibts noch eine weiße Schiebetür und zwei satinierte Glasschiebetüren. Punkt. Jetzt ist nun wirklich Wochenende und gleich gibts noch einen Umtrunk auf der nun fertigen Bodenplatte!

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