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19.01.2015 – Raum für Raum: Treppe

Bevor ich mich weiteren Wohnräumen in dieser Serie widme, kommt heute erstmal die Treppe ins Obergeschoss dran. Zumal sie ja auch schon auf einem der Fotos des Eingangsbereichs zu sehen war.

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Was habe ich mich letztes Jahr gefreut, als sie eingebaut wurde. Wobei ich zu dem Zeitpunkt mittlerweile geübt war im Leiter rauf- und runterkraxeln.
Irgendwie war uns bei der Planung von Anfang an klar, dass wir eine Holztreppe wollten. Wir haben uns für geölte Eiche entschieden, was super zum Sichtestrich im Erdgeschoss passt und gleichzeitig gut mit den Eichendielen im Obergeschoss harmoniert.

Was war uns ansonsten wichtig bei der Planung:
Die Treppe sollte gerade verlaufen und keine Kurve machen. Auch dieser Aspekt entspricht einer ggf. später erforderlichen Nachrüstung mit einem Treppenlift. Deshalb haben wir darauf geachtet, dass eine Wand (in unserem Fall von unten betrachtet die Linke) frei bleibt von Treppengeländern, Lichtschaltern oder Ähnlichem und sowohl oben wie auch unten Platz zum „Ein- und Aussteigen“ ist.

Die Treppe sollte kein dunkler schmaler Schlauch werden. Deshalb haben wir sie mit 1 m Breite bzw. fast 1,10 m zwischen den beiden Wänden rechts und links geplant. Sie ist nach oben hin offen, geht auf ein Fenster zu und hat auf einer Seite im OG eine Brüstung. So ist es tagsüber ausreichend hell.
Die Trittfläche der Stufen sollte ausreichend groß sein.

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Wir haben eine Trittfläche von 30 cm Tiefe einbauen lassen (Kein Witz: ich habe meine Füße gemessen). Damit die Treppe nicht ewig lange wird, stehen die Trittflächen 4 cm über. Optisch wäre zwar eine sehr geradlinige Treppe passender gewesen, nur wären dann entweder die Stufen kleiner geworden oder die Treppe entsprechend länger. Beides war keine wirkliche Option.

Die 16 Stufen haben eine Höhe von je 19 cm. Da wir beide nicht kleingewachsen sind, passt das gut. Höher würde ich sie auf keinen Fall nehmen.

Das Treppengeländer sollte schlicht und schnörkellos sein. Wir haben uns für eins aus Holz passend zur Treppe entschieden. Die Anbringung erfolgte in einem Meter oberhalb der Treppe – gemessen an Mitte Stufe zur Oberkante Treppengeländer.

Beleuchtet wird die Treppe durch 5 in die Wand eingelassene LEDs, die erst nach Einbau der Treppe eingebaut wurden.

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O-Ton unseres Elektrikers: „Das machen wir erst hinterher, damit die Lampen auch wirklich gleichmäßig verteilt sind und zwar immer mittig zu einer Stufe. Alles andere sieht nämlich blöd aus.“ Ich denke, er hatte ziemlich recht mit seiner Aussage. Beim Einbau einer Holztreppe kann sich immer noch etwas verschieben. Vielleicht nur um wenige Zentimeter, aber dann passt es halt nicht mehr und sieht merkwürdig aus. Für die Treppenbeleuchtung haben wir oben und unten je einen Schalter vorgesehen.

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Den Platz unter der Treppe wollten wir als Abstellraum nutzen. Das tun wir mittlerweile auch und er eignet sich hervorragend z.B. für Koffer, Skischuhe und alles, was man nicht ständig benötigt. Ursprünglich war eine Tür aus Richtung Küche zu diesem kleinen. Abstellbereich geplant. Bei der Erreichbarkeit von der Küche aus ist es auch geblieben, allerdings haben wir die Tür durch ein schiebbares Regal ersetzt. Dazu mehr, wenn ich demnächst die Küche beschreibe. Soviel schon jetzt: die Lösung mit dem Regal ist super und funktioniert einwandfrei.

Tipp
Messt die bisher von Euch genutzten Treppen hinsichtlich Stufenhöhe und Tiefe der Trittfläche und probiert verschiedene Varianten bei einem Treppenbauer aus.
Überlegt Euch, wie Ihr ggf. den Platz unter der Treppe nutzen wollt und ob sich eine eher offene oder geschlossene Treppe für Euch anbietet.

So Ihr Lieben, das war’s auch schon für heute. Beim nächsten Mal mache ich vermutlich in der Küche weiter. Bis dahin eine gute (Bau-)Zeit für Euch!

08.04.2014 – Treppauf, Treppab – oder: Es werde Licht!

Ich sags Euch Leute: so ein Endspurt der hats in sich. Heute morgen habe ich nochmal schnell die Gelegenheit genutzt und bin fix die Leiter hoch. Heute Abend hatte ich dazu keine Chance mehr. Denn: wir haben nun eine Treppe! Eine richtige Treppe. Es ist der Burner. Ich bin sie heute auch gleich zig mal hoch und runter gelaufen – weils soooo schöööön ist.

Unsere Treppe vom EG aus - YES!
Unsere Treppe vom EG aus – YES!
und hier von oben aus gesehen, nachdem ich sie zum Schutz mit Malerkrepp überzogen habe
und hier von oben aus gesehen, nachdem ich sie zum Schutz mit Malerkrepp überzogen habe

Aber damit nicht genug der Innovationen. Der nächste Hammer: Wir haben Licht. Richtiges Licht. Nicht irgendeine Funzel. Ein Teil unserer LED-Deckenspots wurde heute eingebaut UND funktioniert! Schalter an, Schalter aus. Hihi und leicht debil grinsen dabei …

ich erspare Euch sämtliche Fotos unserer Decken mit Spots drin, hier nur eins von unserer künftigen Küche
ich erspare Euch sämtliche Fotos unserer Decken mit Spots drin, hier nur eins von unserer künftigen Küche
einige noch ohne Leuchtmittel
einige noch ohne Leuchtmittel
und einige mit ... grins
und einige mit … grins

Außerdem heute im Angebot die teilweise angeschlossene Wärmepumpe im Hauswirtschaftsraum. Es fehlen allerdings noch zwei wesentliche Anschlüsse, nämlich diese dicken silberfarbenen, die letztens schon mal auf einem Foto zu sehen waren. Sie sind für die Zu- und Abluft und führen direkt nach draußen.

noch nicht komplett verrohrt
noch nicht komplett verrohrt
und so siehts rechts neben der Wärmepumpe aus
und so siehts rechts neben der Wärmepumpe aus

Und dann gibts ja auch noch unseren Außenbereich. Wir sind mittlerweile sowas von „steinreich“ – heute wurde nochmal Schotter aufgefüllt, ein Teil der Kantensteine wurde gesetzt, an denen bald ein mit Efeu begrünter Zaun entlang läuft, die Punktentwässerung für die Hoffläche wurde verbaut und angeschlossen und die Revisionsschächte wurden auf die passende Höhe gebracht. Heute habe ich außerdem die Info erhalten, dass kommende Woche unsere Terrasse fertiggestellt wird. Wenn Ostern schönes Wetter ist, könnten wir also rein theoretisch dort schon draußen sitzen. Vorausgesetzt, irgendjemand bringt Gartenmöbel hin 😉

Blick aus der Haustür Richtung Einfahrt mit aufgebauten Revisionsschächten, Kantensteinen und einer Punktentwässerung
Blick aus der Haustür Richtung Einfahrt mit aufgebauten Revisionsschächten, Kantensteinen und einer Punktentwässerung