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18.03.2014 – Schattenspiele auf gevliesten Wänden …

Es gibt geflieste und gevlieste Wände. Nicht dass jemand denkt, dass man „Fliesen“ neuerdings mit „V“ schreibt … Nachdem gestern die Grundierungsarbeiten abgeschlossen wurden, haben unsere Maler heute die ersten Bahnen Vlies verklebt, deshalb gibts nun halt auch gevlieste Wände und Decken. Logisch, oder? In 5 Wochen soll alles so weit sein, dass unsere Küche eingebaut werden kann – ganz ehrlich: irgendwie kann ich das noch gar nicht so richtig fassen. Was sind schon 5 Wochen. Tzzzz.
Morgen früh werde ich mir das Vlies (oder den Vlies?) mal im Hellen anschauen, heute Abend hat es nur für lustige Schattenspiele gereicht. 

die frisch gevlieste Wand im Bad (ok, ich gebe zu, das könnte überall sein)
die frisch gevlieste Wand im Bad (ok, ich gebe zu, das könnte überall sein)

 

Happs ...
Happs …

Über eins können sich unsere Handwerker derzeit absolut nicht beschweren: sie haben definitiv einen warmen Arbeitsplatz. Naja, vielleicht schon etwas zu warm. Unsere Wärmepumpe ist mittlerweile bei fluffigen 37° C angekommen und wenn man die Haustür öffnet betritt man gefühlt ein Tropenhaus.

Sonntag früh um 8 Uhr war die Wärmepumpe noch bei 25-26° C
Sonntag früh um 8 Uhr war die Wärmepumpe noch bei 25-26° C
heute Abend dann schon bei 37° C
heute Abend dann schon bei 37° C

 

18.01.2014 – Kleider machen Leute …

… und Wände. Heute hatten wir einen Termin mit einem Maler um das Thema Innenwandgestaltung zu besprechen. Er war vor einigen Tagen schon auf unserer Baustelle, um sich einen Eindruck von unserem Haus zu verschaffen. Uns war sehr schnell klar, was es werden soll. Überwiegend weiße Wände und bitte keine Rauhfaser oder ähnlich strukturierte Tapeten. Vermutlich geht es in Richtung eines ganz schlichten Glasfasertapete, die anschließend Weiß gestrichen wird und optisch einem feinen Feinputz nahekommt. Die Herausforderung besteht dabei nicht im Tapezieren oder Streichen, sondern in den Vorarbeiten. Die Wände müssen dafür nicht nur glatt, sondern sehr sehr glatt sein. D.h. Es muss alles gespachtelt und geschliffen werden.
Unsere Trockenbauer spachteln unsere Wände in der Qualitätsstufe Q2. Dies umfasst die Grundverspachtelung (Q1) sowie das Nachspachteln bis zum Erreichen eines stufenlosen Übergangs zur Plattenoberfläche. Wir benötigen als Untergrund dann aber Q3, will sagen: es bedarf noch einiger Mehrarbeit anschließend. Wer mehr dazu wissen möchte – hier sind die Qualitätsstufen gut erklärt: http://www.hagebau.com/media/trockenbau_fachhandel_de/links/merkblatt_nr2_verspachtelung_von_gipsplatten.pdf
Möglicherweise haben wir sogar schon die Tapete gefunden, mit der wir die vermutlich einzige nicht-weiße Wand in unserem Haus gestalten möchten, nämlich die im Schlafzimmer an der Kopfseite des Bettes. Auch hier gilt: über Geschmack lässt sich trefflich streiten, aber schaut selber. Anmerkung: die Farbe sieht in Natura anders und vor allem besser aus 🙂