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23.02.2015 – Raum für Raum: Küche

Nachdem ich mich ja nun lange genug vor dem nächsten Raum „gedrückt“ habe, mache ich heute endlich mal weiter. Mit der Küche. Gemeinsam mit dem Essbereich ist sie das Herzstück unseres Hauses. Im Gegensatz zu den meisten „klassischen Grundrissen“, wie ich sie immer nenne, sind Küche und Essbereich, die nahtlos ineinander übergehen, bei uns der größte Raum. Wenn man überhaupt von Räumen sprechen kann. Denn von unserem Eingangsbereich aus landet man unweigerlich ohne eine weitere Tür zu passieren in der Küche. Dann im Essbereich. Und wiederum ohne Tür im angrenzenden, eher kleineren Wohnzimmer. Von Küche und Essbereich gehts auch nach draußen auf die Terrasse. Warum haben wir das so geplant? Nun. In der Küche findet das Leben statt. Wo treffen sich bei einer Party alle? Richtig. In der Küche, und sei sie noch so klein. Warum also nicht die Küche zum zentralen Ort des Hauses machen?

Ich kann mich noch gut an die Küche meiner einen Großmutter erinnern. Sie hatte eine – zumindest aus Kinderaugen betrachtet – riesige Küche, die zentraler Ort des Hauses war und wo sich alles traf. Das Wohnzimmer oder wie es damals hieß die „gute Stube“ wurde nur bei besonderen Anlässen benutzt. Das ist bei uns zwar nicht so, dafür ist unser eher kleineres, dafür umso gemütlicheres Wohnzimmer eher als Rückzugsort für uns und gar nicht mal für Gäste gedacht. Besuch findet in der Küche und im Essbereich statt.

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Wir haben uns für eine (fast) grifflose Küche mit weißen Fronten entschieden. Jeder, der in der letzten Zeit mal in einem Küchenstudio war und sich für eine weiße Küche interessiert, hat sicherlich mitbekommen, dass es gefühlte 7 Millionen Weißtöne gibt. Bei uns ist es letztlich der Farbton „Polymatt Icy-White“ geworden. Der Weg dahin war allerdings .. naja .. schwierig. Der geneigte Laie denkt ja „Alles klar, grifflos, weiße Fronten, fertig!“ Dann kam der Moment, wo die besagten 7 Millionen Farbmuster zum Vorschein kamen. Gepaart mit der Frage „Welches Weiß denn? Dies? Dies? Dies? oder dies? oder das? …“ Huah. Hätten wir das vorher gewusst … hätten wir trotzdem eine weiße Küche genommen. So! Die Arbeitsplatte ist von der Firma AKP (www.akp-apl.de), Dekor „Belmont Grau“. Die Schränke in dem raumhohen Küchenschrankbereich haben Griffe bekommen, weil sich dahinter u.a. der Kühlschrank und der Gefrierschrank verbergen, welche sich dann einfach leichter öffnen lassen.
Die Kochinsel oder besser -zeile hat eine Aussparung erhalten, wo wir noch 2 Barhocker platziern wollen. Falls jemand einen Tipp für bequeme Hocker hat – gerne her damit.

Was war uns ansonsten noch wichtig:

Viele Schubladen, die einem das Kramen in den letzten Schrankecken ersparen.

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 Eine „luftig-leichte“ Dunstabzugshaube, die nicht wie ein bombastischer Trumm mitten im Blickfeld hängt, wenn man vom Eingangsbereich aus in die Küche kommt (http://www.berbel.de/). Unsere „Berbel“ ist eine Umlufthaube, leuchtet nach unten und zur Seite und lässt sich nach Bedarf hoch- und runterfahren. Ich liebe sie!

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Eine etwas versteckte Steckdose an der freistehenden Küchenzeile.

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Endlich eine ausreichend große Besteckschublade.

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Außerdem: die Höhe der Arbeitsplatte, die bei uns 96,5 cm beträgt. Nicht unwichtig, wenn man nicht gerade klein gewachsen ist. 

Unser Tipp:
Die Küchenplanung bereits parallel zur Bauplanung erstellen lassen und schon mal alles aussuchen. Zum einen kann dann bauseits ggf. noch etwas aus der Küchenplanung berücksichtigt werden. Zum anderen hätten wir während der Bauphase dazu einfach wenig Nerv gehabt. So mussten wir nur irgendwann anrufen, damit das finale Aufmaß genommen werden kann. Alles andere war bereits erledigt und ausgesucht.

In Sachen Beleuchtung  haben wir es uns einfach gemacht – dem Elektriker vermutlich eher nicht. Hüstel. Wir haben uns für Einbau-LED-Spots entschieden, was noch einfach war. Die Platzierung vor Ort hat dafür etwas länger gedauert. Mir wurde allerdings auf Nachfrage mehrfach versichert, dass wir wirklich kein schwieriger Fall sein. Nun denn, ich glaube das einfach mal. Auf jeden Fall befinden sich über den Küchenzeilen nun Einbauspots, die schön symmetrisch angeordnet sind und getrennt voneinander geschaltet werden können. Und zwar so, dass man sich nicht selber im Licht steht, wenn man sich mal etwas nach vorne beugt. Die Spots über der freistehenden Küchenzeile sind mittig angeordnet. Die über der Küchenzeile vor dem Fenster sind ca. 20 cm von der Wand entfernt und leuchten deshalb etwas schräg von vorne.
Außerdem gibts noch drei Aufbaustrahler, die unser schiebbares Regal und die Wand daneben beleuchten.

Apropos schiebbares Regal. Dies führt zur – von meiner Schwester liebevoll so benannten –  „Harry-Potter-Kammer“. Hihi. Was es damit auf sich hat – dazu beim nächsten Mal mehr. In diesem Sinne, alles Gute, bleibt gesund und munter!

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03.12.2014 – Es werde Licht – Teil 1

Vor einiger Zeit hatte ich bereits über die „Diskokugel“ berichtet, die im Luftraum über unserem Esstisch platziert werden soll. Nun ist sie da .. unsere Discoco von der Firma Marset. Wir finden, sie passt großartig dahin, als sei sie nur dafür gemacht. Aber seht selber:

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15.04.2014 – Erste Innentür und Unterkonstruktion Terrassendecks fertig

Heute war wieder reichlich los in und an unserem Haus:

  1. Die Maler haben den Küchenbereich zum zweiten Mal gestrichen, denn kommende Woche wird unsere Küche aufgestellt. Bereits gestern wurde die neue kleine Wand in der Küche mit Vlies beschichtet und getrichen. Außerdem hat das Bad im OG einen zweiten Anstrich erhalten und der Hauswirtschaftsraum wurde getrichen (Vlies wurde dort keins verklebt).
  2. Der Holzfussboden im OG ist komplett verlegt und erste Fussleisten wurden montiert – sieht toll aus!
  3. Wir haben ein paar Türrahmen für die Innentüren erhalten und das WC im EG hat bereits eine komplette Tür erhalten – okay, die Beschläge fehlen noch.
  4. Die komplette Unterkonstruktion der Terrassendecks wurde aufgebaut und wartet nun auf die megawood-Dielen, die morgen draufgebaut werden – ich bin sehr gespannt darauf!
  5. Die beiden Zäune vorm Haus wurden aufgestellt und im Garten wurde einiges vorbereitet.

Morgen gehts dann weiter mit Restarbeiten im Bereich Fliesen, ggf. Elektro, natürlich den Terrassen und dem Garten.

die erste fast vollständige Innentür - die zumWC im Erdgeschoss
die erste fast vollständige Innentür – die zum WC im Erdgeschoss – der Türgriff ist nur Provisorium
die megawood-Unterkonstruktion der kleineren Terrasse
die megawood-Unterkonstruktion der kleineren Terrasse
und die der größeren Terrasse
und die der größeren Terrasse

23.03.2014 – 1. Anstrich im OG

Bis auf das Treppenhaus und kleine Stellen um die großen Galeriefenster herum wurde am Freitag der 1. Anstrich im Obergeschoss vollendet. Kommende Woche geht´s dann im Erdgeschoss weiter. Zuerst das Vlies und dann die Farbe.
Die Wärmepumpe stand heute morgen immer noch bei kuscheligen 45° C. Nächste Woche müsste sie dann in kleinen Schritten wieder runterfahren. Deshalb geht´s auch gleich nochmal zum Durchlüften …

wenn auch nicht zwingend erkennbar: Decke und Wände haben einen 1. Anstrich auf dem Vlies erhalten
wenn auch nicht zwingend erkennbar: Decke und Wände haben einen 1. Anstrich auf dem Vlies erhalten

18.03.2014 – Schattenspiele auf gevliesten Wänden …

Es gibt geflieste und gevlieste Wände. Nicht dass jemand denkt, dass man „Fliesen“ neuerdings mit „V“ schreibt … Nachdem gestern die Grundierungsarbeiten abgeschlossen wurden, haben unsere Maler heute die ersten Bahnen Vlies verklebt, deshalb gibts nun halt auch gevlieste Wände und Decken. Logisch, oder? In 5 Wochen soll alles so weit sein, dass unsere Küche eingebaut werden kann – ganz ehrlich: irgendwie kann ich das noch gar nicht so richtig fassen. Was sind schon 5 Wochen. Tzzzz.
Morgen früh werde ich mir das Vlies (oder den Vlies?) mal im Hellen anschauen, heute Abend hat es nur für lustige Schattenspiele gereicht. 

die frisch gevlieste Wand im Bad (ok, ich gebe zu, das könnte überall sein)
die frisch gevlieste Wand im Bad (ok, ich gebe zu, das könnte überall sein)

 

Happs ...
Happs …

Über eins können sich unsere Handwerker derzeit absolut nicht beschweren: sie haben definitiv einen warmen Arbeitsplatz. Naja, vielleicht schon etwas zu warm. Unsere Wärmepumpe ist mittlerweile bei fluffigen 37° C angekommen und wenn man die Haustür öffnet betritt man gefühlt ein Tropenhaus.

Sonntag früh um 8 Uhr war die Wärmepumpe noch bei 25-26° C
Sonntag früh um 8 Uhr war die Wärmepumpe noch bei 25-26° C
heute Abend dann schon bei 37° C
heute Abend dann schon bei 37° C

 

14.03.2014 – Heiß auf weiß …

Kennt ihr noch diese Packungen Vanilleeis, wo immer gleich so eine Art rote Grütze zum Warmmachen dabei war? Bei uns hieß das früher „Eis mit Heiß“. Ist eng am heutigen Titel, der gleich mehrere Bedeutungen hat:

1. Alle Decken und Wände Q4-gespachtelt
In einer knappen Woche haben unsere Maler die kompletten Decken und Wände in unserem Haus gespachtelt und sind sogar schon mit dem Abschleifen gestartet. Ich bin total begeistert, wie klasse das aussieht.

der Küchenbereich
der Küchenbereich
der Küchenbereich aus der Ecke heraus, die auf dem Bild vorher zu sehen war inkl. „Kriechtür“, die unter die Treppe führt (davor kommt ein schiebbares Regal)
das Wohnzimmer
das Wohnzimmer
Treppenhaus und Flur im Obergeschoss
der Luftraum über dem Essbereich mit Galerie
der Luftraum über dem Essbereich mit Galerie

2. Wärmepumpe in Betrieb genommen zum Estrich aufheizen
Wir starten mit sanften 25° C und steigern uns innerhalb der kommenden Tage bis zu tropischen 45° C. Und ich kann Euch sagen, ich bin eben mit R2D2 (unserem Kärcher-Sauger) noch ein wenig durchs Haus gedüst und fand es jetzt schon alles andere als kalt. Puuuh … Ich bin gespannt auf die kommenden Tage und überlege, ob ich nicht kurzfristig in die Orchideenzucht einsteige …
Unser Hauswirtschaftsraum sieht durch die zunächst provisorisch eingebauten (nicht gerade kleinen) … keine Ahnung, wie die Dinger heissen .. Schlauchrohre? .. egal .. also es sieht aktuell etwas spacig aus.

3. Fassenplatten und Fenstergitter angebracht
Heute wurden zu den bereits gestern angebrachten Fassadenplatten noch die Fenstergitter ergänzt. Wir hätten ja gerne darauf verzichtet, ging aber nicht .. Bauvorschrift, da die Fenster recht tief sind. Meine Meinung: Sehr gut gelungen! Nun fehlt noch die Verkleidung der Ecke, das ein oder andere Regenfallrohr und der Anstrich der hier nicht sichtbaren Garagenwand und DANN … ist am Haus außen alles komplett!

13.03.2014 – Wir haben wieder ein Gerüst …

… aber diesmal nur ein Minigerüst und auch nur ganz kurz – also heute und morgen. Denn heute wurden die noch fehlenden anthrazitfarbenen Fassadenplatten zwischen den Fenstern angebracht und morgen wird der Eckpfeiler an den Fenstern verkleidet.

ab sofort mit Fassadenplatten zwischen den Fenstern
ab sofort mit Fassadenplatten zwischen den Fenstern

Unsere Maler haben – soweit ich das heute im Halbdunkeln sehen konnte – unser Haus komplett von innen Q4-verspachtelt. Hammer! Ich habe heute morgen dabei kurz zugeschaut: Die Spachtelmasse wird mit einer Sprühpistole auf die Decke bzw. Wand aufgetragen und danach geglättet. Das bedingt natürlich, dass alles richtig gut abgeklebt und geschützt wird. Man sprach von mehreren hundert Kilo Spachtelmasse – ganz schön viel. Dafür siehts jetzt schon total genial aus und es wurde noch nicht mal geschliffen. Fotos davon mache ich morgen im Hellen.

Außerdem .. tatatataaaa .. wurden heute unsere Stromzähler eingebaut. Dazu musste der Elektriker bestimmt noch einiges anschließen vorher. Und die Wärmepumpe wurde angeschlossen … und und und